Testbericht

Sony Ericsson K800i

24.8.2006 von Redaktion connect und Michael Peuckert

Das Cybershot-Handy liefert ganz einfach gute Bilder mit 3,2 Megapixel. Sein brillantes Display und der Betrieb im UMTS-Netz gehen allerdings auf Kosten der Akkuleistung.

ca. 1:45 Min
Testbericht
  1. Sony Ericsson K800i
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Sony Ericsson K800i
Sony Ericsson K800i
© Archiv

Kaum ein anderes Mobiltelefon wurde von Sony-Ericsson-Fans - und nicht nur von diesen - mit solcher Spannung erwartet wie der Bruder des legendären K750i. Das K800i geht ebenfalls im klassischen Candybar-Design an den Start. Rein optisch ist das Kamera-Handy mit UMTS ein Siegertyp: Seine schwarz eloxierte und gebürstete Aluminiumfront samt silberfarbenen Applikationen versprüht eine Menge Charme. Das Gehäuse mit seinen sanft gerundeten Ecken liegt gut, wenn auch etwas schwer in der Hand: 114 Gramm sind nicht von Pappe. Ohnehin ist das K800i kein kleiner Fisch: Zwar erreicht es nicht ganz die üppigen Dimensionen eines Nokia N93, streckt sich mit stolzen 9,5 Zentimetern aber deutlich mehr in die Länge als die meisten anderen Handys seiner Klasse.

Cybershot-Kamera mit Geling-Garantie

Wie aufgesetzt wirkt das ausgeformte Kameragehäuse samt Objektivabdeckung auf der Rückseite. Hier prangt stolz das "Cybershot"-Label, das die Handy-Abteilung von der bekannten Digicam-Marke aus dem Mutterhaus Sony geborgt hat. Wird die Abdeckung nach unten bewegt und somit die Linse freigelegt, erscheint auf dem Display automatisch das Sucherbild der 3,2-Megapixel-Knipse. Dabei wechselt die Darstellung von der im Alltag üblichen vertikalen zur horizontalen Ansicht. Sinn der Sache: Zum Fotografieren kann man das Handy wie eine Digitalkamera im Querformat halten. Das befördert auch die seitlich sitzende Auslösetaste an die Oberseite, die beim leichten Antippen den Autofokus aktiviert und auf stärkeren Druck ein Foto schießt. Auch die Tasten für den digitalen Zoom sitzen gut erreichbar oben, während zwei zusätzliche Buttons am Rande des Display für die Szenenwahl und den Aufnahmemodus zuständig sind. Im Handyalltag dienen diese Drückerchen zum Öffnen der Einzelbildansicht und der Bildergalerie.

Praktische Foto-Funktionen

Mit Extras wie einem optischen Zoom kann das K800i zwar nicht aufwarten, dafür gibt's andere Schmankerln. So nimmt der helle Xenon-Blitz dunklen Szenerien ihren Schrecken, ein Bildstabilisator schützt vor verwackelten Fotos und die clevere Serienbildfunktion names "BestPic" erlaubt es trotz der recht langen Auslösezeit von 1,29 Sekunden scharfe Schnappschüsse zu machen. Wie das geht? Ganz einfach: In diesem Modus werden insgesamt neun Fotos in Serie geschossen - vier vor dem Durchdrücken des Auslösers, vier danach. Anschließend kann der Fotograf das beste Bild der Serie oder auch alle neune speichern. Die Qualität der Aufnahmen ist beeindruckend, auch wenn ein leichter Grünstich über den Bildern liegt. Der Signal-Rauschabstand, volkstümlich Bildrauschen genannt, hält sich dafür in Grenzen.

Display des K800i
Das Menü gefällt mit liebevoll gestalteten Icons, die weitgehend selbsterklärend sind.
© Rainer Heidrich

Sony Ericsson K800i

Sony Ericsson K800i
Hersteller Sony Ericsson
Preis 239.00 €
Wertung 398.0 Punkte
Testverfahren 0.9

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