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Testbericht

stereoplay Know-how: Wieviel Bandbreite muss sein?

Bringt eine größere Bandbreite am Ende doch den besseren Klang? Ähnliche Diskussionen gab es am anderen Ende des Spektrums: Dort bezweifelt niemand mehr, dass Subwoofer die räumliche Abbildung verbessern.

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© Archiv

Bei Neuentwicklungen von Hochtönern geht ohne Simulationsprogramme wie Klippel nichts mehr; nur so lassen sich  aus Jahrzehnte alten Grundformen jene Verbesserungen herauskitzeln, die uns Musikfreunde immer wieder begeistern. Doch nicht alles lässt sich am Rechner erledigen. Bei Hochtönern reicht schon ein billiger Kondensator oder eine unglückliche Innenverkabelung, um aus einem Glanzlicht ein Mauerblümchen zu machen.

Obwohl Hochtöner immer nur so gut sein können, wie die Beschaltung und der übrige Lautsprecher es zulassen, sind doch gewisse Charakteristika heraushören. So klingt Cantons aktuelle Kalotte ganz im Gegensatz zu den landläufigen Vorurteilen gegen Metallmembranen ausgesprochen fein und neutral.

Dalis Hochtonduo kombiniert die Leichtigkeit eines Bändchens mit der Großsignalfestigkeit einer Kalotte. Elac hat mit dem JET einen State-of-the-Art-Hochtöner geschaffen, der messtechnisch die meisten Kalotten deklassiert. Dass er dennoch nicht allen gefällt, liegt an unseren Hörgewohnheiten. Der JET komprimiert weniger und wirkt dadurch dominanter.

Auch Focals Inverskalotte klingt eher präzise als beschönigend. Dass die Box nur mäßig wegkommt, liegt aber weniger am Hochtöner als am zu dicken Grundton, der sich ständig in den Vordergrund drängt.

Am wenigsten überzeugen kann das nüchterne Horndoppel von JBL, wobei auch hier die Box eher bremst als beschleunigt. Immerhin bleibt das Klangbild bei hohen Pegeln stabil.Den besten Eindruck hinterlässt die breitbandige Gewebekalotte von Heco, was in eine lange Reihe von Erfahrungen passt, bei denen Hochtöner mit hoher oberer Grenzfrequenz meist bessere Urteile kassieren.

Bringt eine größere Bandbreite am Ende doch den besseren Klang? Ähnliche Diskussionen gab es am anderen Ende des Spektrums: Dort bezweifelt niemand mehr, dass Subwoofer die räumliche Abbildung verbessern, selbst wenn das Nutzsignal kaum Tiefbass enthält. Oben herum ist der Effekt offensichtlich eher noch deutlicher. Bandbreite, so scheint es, kann man nie genug haben.

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