Testbericht

stereoplay Tipp - Aus HD mach Quadro

9.1.2009 von Redaktion connect und Johannes Maier

In fast allen HiFi-Zimmern wird die Quadro-Wiedergabe die bessere sein.

ca. 1:20 Min
Testbericht
image.jpg
© Archiv
image.jpg
© Archiv

Auch wenn stereoplay seine Aus-2-mach-5-Methode schon mehrfach unterbreitete  (zuletzt 10/06) und viele Leser sie bereits erfolgreich praktizieren, verdient sie es jetzt, aufgewärmt  zu werden. Im Kontext mit den neuen, highendigen Formaten Dolby True HD und DTS HD Master erscheint sie sogar heißer denn je.

Inzwischen steht fest, dass die HD-Decodierung und D/A-Wandlung am besten im AV-Receiver in einem Rutsch geschieht. Das kann und soll er leisten, von einem mittelpreisigen Vertreter wird aber kein Mensch verlangen, dass er zudem eine highendige Verstärkung schafft.

Das gilt insbesondere für die wichtigen Frontboxen. So empfiehlt sich ein Receiver mit Pre-Outs, der es mit den Front-Links- und Front-Rechts-Ausgängen erlaubt, per Cinchkabel eine Brücke zu einem freien Hochpegel-Eingang (zum Beispiel Aux oder Tape-In) eines Stereoverstärkers zu schlagen, ergo zu der bewährten Anlage des Hauses. In fast jedem Fall erreicht das Klangniveau dann tatsächlich erst ein HD-würdiges. Praktischer Weise wird eine fixe Lautstärkestellung markiert, weil der Receiver, der noch die beiden Rückboxen versorgen muss, Laut und Leise regelt.

image.jpg
Sorgten beim Test für das volle HD-Vergnügen: Zwei Sonics Allegra (8/05) übernahmen die Front-, zwei Anima (2/08) die Rückbeschallung.
© Archiv

Und der Center? Bei Filmton-Abmischungen steht stereoplay nach wie vor zu seiner Berechtigung. Bei den aktuellen Blu-ray-Musikbeispielen tendierten die Tester aber eher zum Weglassen, selbst wenn es sich um eine mit den Seitenposten identische, dritte Sonics Allegra (8/05) handelte. Laufzeit- und Kammfiltereffekte und dergleichen hin oder her, ohne Center klang es noch etwas gelöster, angenehmer. Das gilt erst recht bei suboptimalen Centerlösungen (in puncto Box, Aufstellung und Verstärkung). In fast allen HiFi-Zimmern wird die Quadro-Wiedergabe die bessere sein.

Die Rückboxen (viele Hersteller offerieren klanglich mit den großen verwandte, aber sonst praktikabel kleine) wird der Musikfreund bald nicht mehr missen wollen. Denn dank des weniger vom Wiedergabe- als vom Aufnahmeraum definierten, authentischeren Anteils indirekten Schalls hört sich beispielsweise eine Geige weniger härtlich, luftiger, bewegter, warm-harziger, einfach mehr nach Geige an.

Mehr lesen

Bestenliste

Top 10: Die besten Android-Smartphones 2020

Top 10 Smartphones - Bestenliste

Die besten Smartphones bis 300 Euro

Bestenliste

Top 10 - Die zehn besten Tablets im Test

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

TCL C835 im Test

65-Zoll-Mini-LED-TV

TCL 65C835 im Test

82,0%

TCL war der erste TV-Hersteller, der Abertausende Mini-LEDs als Backlight einsetzte. Der 65C835 stellt nun die vierte Generation dieser Innovation…

BenQ GS50 im Test

Full-HD-Lifestyle-Beamer

BenQ GS50 im Test

BenQ hat schon länger eine junge, moderne Zielgruppe im Auge. Die bekommt mit dem GS50 nun ihren ersten Lifestyle-Beamer mit Full-HD-Auflösung. Dazu…

ISY-IWB-6400

Für jeden Fernseher eine Lösung

Drei TV-Wandhalterungen von ISY im Härtetest

Soll der TV an die Wand, ist eine gute Halterung Pflicht. Wir haben drei Modelle von ISY mit jeweils 100 Kilogramm belastet. Halten alle durch?

Sony VPL-XW7000ES im Test

Heimkino-Laserbeamer mit motorischer Optik

Sony VPL-XW7000ES im Test

88,0%

Heimkinoprojektoren mit nativer Ultra-HD-Auflösung gibt es nur von zwei Herstellern. Einer davon ist Sony, wo sich das Portfolio nun auf Spitzenklasse…

B&W 805 D4 im Test

Kompakt-Lautsprecher

B&W 805 D4 im Test

In puncto Auflösung spielt die Bowers & Wilkins 805 D4 praktisch in einer eigenen Liga. Was bei der „Regalbox“ aber fast noch mehr erstaunt, ist die…