NAS-Server

Synology Diskstation DS414J im Test

24.6.2014 von Alexander Strobel

Die Synology Diskstation DS414J zeigt sich im Test als universell einsetzbare und und sensationell ausgestattete NAS mit viel Speicherpotenzial und gigantischem Softwarepaket.

ca. 1:40 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Synology DS414J
Synology DS414J
© Synology

Pro

  • stabiles Gerät
  • umfassende Software-Ausstattung und Funktionalität
  • einfache Startinstallation
  • Mobil-Apps für jeden Anspruch

Contra

  • verlangt Lernbereitschaft vom Anwender für weiterführende Funktionen
  • hoher Preis bei voller Speicherausstattung (20 TB)

Die taiwanesischen Profis für Datenspeicherung und -sicherung haben sich auf die Fahne geschrieben, den kompletten Speicher über verschiedenste Kanäle jederzeit und von überall aus zugänglich zu machen. Zunächst muss man diesen Speicher aber in das stabile Leergehäuse der Diskstation DS414j (299 Euro) einbauen. Ein kleiner Kreuzschlitzschraubendreher genügt, um nach dem händischen Lösen von vier Rändelschrauben bis zu vier Festplatten mit insgesamt bis zu 20 TB zu stecken. Per Kabel mit dem Netzwerk verbinden, einschalten und los geht's.

50 kostenlose Apps

Die Basiskonfiguration im Netzwerk und der externe Zugriff über die kostenlose Synology-Cloudlösung "Quickconnect" klappen zügig, sobald der "Diskstation Manager" (DSM) in der Initialisierungphase aus dem Web geladen und installiert wurde. Er versammelt in seiner Systemsteuerung alle Funktionen der Synology und ermöglicht die detaillierte Konfiguration jedes externen Zugriffs über Quickconnect hinaus - etwa eigene freie DDNS-Lösungen oder die Einrichtung eines besonders sicheren VPN-Tunnels. Auch

WebDAV zum Bearbeiten und Verwalten von Dateien per Fernzugriff läuft.

Synology Apps NAS-Server
Links: Mobil-Apps gibt's für Android, iOS und Windows Phone. Mit DS File hat man alle Dateien im Griff und streamt sogar Videos. Rechts: Wer mehr Multimedia will, nimmt Apps wie "DS Audio", "DS Video" und "Photo Plus". Dies sind komplette Verwaltungsprogramme.
© Synologie

WLAN ist ebenfalls ein Thema; die Synology lässt sich per USB-WLAN-Stick sogar zum Hotspot ausbauen. Zusätzlich gibt es über 50 kostenlose Apps, die den Funktionsumfang stark erweitern. Das beginnt mit einem iTunes-Server und reicht über einen Medienserver für alle DLNA/UPnP-Heimgeräte und umfangreiche Verwaltungsprogramme für Musik, Foto und Video bis zu Backup-Programmen und Cloudsync fürs Spiegeln von Dropbox, Google Drive und Co. Auch ein eigener Mail-Server, DNS- und Directory-Server für Netzprofis und ein Antivirenprogramm sind Möglichkeiten.

Apps für den externen Zugriff über Mobilgeräte bietet Synology zuhauf und ebenfalls kostenlos. Für Android, iOS und Windows Phone gibt's unter anderem einen File-Manager namens DS File, diverse Multimedia-Apps fürs Streamen von Videos oder Musik, eine Bildverwaltungs-App und eine Cloud-App zum Synchronisieren. Die Prozessor- und Speicherausstattung der DS414j ermöglicht schnelles Schreiben und Lesen (73/80 MB/s). Ein Topgerät, das lernwilligen Einsteigern alle Mittel bietet, um zum Netzwerkprofi zu werden.

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