Terramaster D1 SSD Plus im Test
Das D1 SSD Plus Gehäuse von Terramaster verspricht hohe Leistung und starke passive Kühlung für eine NVMe-SSD. Wir haben den Test gemacht.
Das Terramaster-D1-SSD-Plus-Gehäuse verheißt höchste Leistung und breite Konnektivität. Aber: Wer braucht ein so klobiges und martialisch wirkendes Teil? Reicht ein schicker USB-Speicherstick nicht aus? Wir verraten Ihnen, wo die Stärken des D1 liegen und für wen sich der Kauf lohnt. Zugeg...
Das Terramaster-D1-SSD-Plus-Gehäuse verheißt höchste Leistung und breite Konnektivität. Aber: Wer braucht ein so klobiges und martialisch wirkendes Teil? Reicht ein schicker USB-Speicherstick nicht aus? Wir verraten Ihnen, wo die Stärken des D1 liegen und für wen sich der Kauf lohnt.
Zugegeben, auf den ersten Blick spricht nicht viel für das mit fast 250 g schwere, aus einer Aluminiumlegierung gefertigte und mit reichlich Kühlrippen bestückte Stück, das, in einer Handtasche transportiert, reichlich Unheil über seine Mitreisenden brächte. Doch auf den zweiten Blick können wir dem D1 Plus sehr viel abgewinnen – das liegt nicht nur daran, dass Terramaster für den Handtaschentransport ein samtiges Täschchen beilegt.
Für wen eignet sich die D1 SSD?
Ideal geeignet ist das Gehäuse zum einen für Bastler, die ihr Laptop oder den PC mit einer schnelleren oder einer größeren NVMe-SSD upgraden wollen. Der frei gewordene, ansonsten überflüssige Festspeicher bekommt mit dem externen Gehäuse ein neues Heim, das die Leistung der M.2-SSD angemessen ausschöpft – auch ohne auf einem Mainboard zu sitzen.
Zum anderen ist sie interessant für High- End-Anwender, die sehr viel externen Speicherplatz benötigen (das Gehäuse kann SSDs mit bis zu 8 Terabyte verwalten), der zudem mit maximal möglicher Geschwindigkeit angebunden ist. Außerdem beherrscht der Controller über den USB-C-Port Thunderbolt und USB 4, es bietet damit breite Konnektivität und kann deshalb einer SSD würdige Transferraten liefern. Das gilt es freilich zu prüfen.
Transferraten der D1 SSD Plus
Der multifunktionale USB-C-Anschluss liefert maximal 40 Gbit/s. Das bedeutet, dass die mögliche Transfergeschwindigkeit technologiebedingt bei 5000 MByte/s liegt. Der Protokoll-Overhead fordert jedoch einen hohen Tribut, der gern bei 20 oder mehr Prozent liegt. In der Praxis erwarten wir also rund 3800 MByte/s. Wir erreichen mit einer PCIe-4.0-SSD beim sequenziellen Lesen 3838 MByte/s und beim Schreiben 3293 MByte/s. Bei dauerhafter Übertragung großer Datenmengen pendelt sich die Rate auf 638 MByte/s ein. Damit können wir dem Gehäuse ein sehr gutes Testergebnis bescheinigen.
Wer bereits eine ältere PCIe-3.0-SSD hat, kann diese problemlos nutzen und würde wohl auch das volle Geschwindigkeitspotenzial der D1 SSD ausschöpfen, das eben bei 40 GBit/s liegt.
Ein dickes Lob verdient Terramaster für die Konstruktion der D1 SSD Plus: Nur eine Schraube muss gelöst werden, um das Gehäuse zu öffnen, eine weitere ist vorhanden, um die SSD zu fixieren.
Fazit
Das Terramaster-D1-SSD-Plus-Gehäuse liefert maximal hohe Transferraten, bleibt selbst im Dauereinsatz erstaunlich kühl und verbindet sich dank USB-4- und Thunderbolt-Unterstützung mit PCs und Apple MacBooks gleichermaßen.