Noch bis 21.10. mit 80 Euro Einführungs-Rabatt

Yeedie K650: Günstiger Saug- und Wischroboter im Test

Die chinesische Marke Yeedi ist in den USA bereits aktiv, jetzt bringt sie ihren Saug-Wisch-Roboter K650 auch auf den deutschen Markt. Was taugt der Newcomer?

© Yeedi

Saugt und wischt für moderates Geld: der Yeedi K650.

Immer mehr Saugroboter bevölkern die Welt. Neu auf dem deutschen Markt ist die Firma Yeedi, die mit dem K650 einen Hybrid-Sauger im Programm hat, der auch feucht wischen kann. Dank getrenntem Staub- und Wassertank funktioniert das auf Hartböden in einem Aufwasch, man muss nicht erst umstellen. Zu den Kapazitäten: Der Staubbehälter fasst 400 ml, der Wassertank 300 ml. Das ist üppig.

Sensoren und umfangreiche App-Steuerung

Der weiße Flitzer macht mit seinem weißen Gehäuse aus kratzfestem, gehärteten Glas eine gute Figur. Aus unserer Grafikabteilung, naturgemäß kritisch in Sachen Design, kam jedenfalls Lob.

Dank Gyroskop fährt der K650 auf Hartböden im Zickzackpfad durch die Wohnung. Das ist zwar nicht so effizient wie bei einer Lasersteuerung, die den Raum vermisst. Dafür ist der Preis mit 249,99 Euro moderat. Zumal es den K650 noch bis 21. Oktober mit 80-Euro-Rabattcode auf Amazon gibt, also für 169,99 Euro.

Dennoch hat der K650 einiges an Sensorik zu bieten: Größere Hindernisse erkennt er und bremst ab. Auch vor Treppen macht er Halt: Im Test haben die Absturzsensoren Unfälle zuverlässig verhindert.

Gesteuert wird der Yeedi per Smartphone-App, eine Fernbedienung gibt’s nicht. Die Kopplung klappt dank aufgeklebtem QR-Code schnell und einfach. Über seinen Status ­– Aufladen, Firmware-Update, Beginn der Reinigung, Rückkehr zur Ladestation –­ informiert der Yeedi von Haus aus in englischer Sprache. In der App kann man diese auf Deutsch um- sowie die Lautstärke einstellen – so weiß man immer, was der Putzgehilfe treibt. Wer’s nicht mag, kann den Yeedi auch stummschalten.

Drei Reinigungsmodi in vier Stufen

Die App wirkt auf den ersten Blick sehr rudimentär, drückt man aber in die Ecken rechts und links, öffnet sich ein wahres Eldorado an Möglichkeiten. So lassen sich drei Reinigungsmodi einstellen: "Auto", "Kante" und "Punkt". Auch die Saugkraft ist mehrstufig regelbar: Von „Leise“ über „Standard“ und „Maximal“ bis zu „Maximal+“. Ebenfalls regelbar ist die Wasserdurchflussrate für die Wischfunktion auf Hartböden: „Standard“ und "Hoch“ stehen hier zur Wahl. Wobei klar sein muss: Hartnäckiger, festgetretener Schmutz erfordert manuelle Nacharbeit.

Sehr gut: Im Hauptmenü wird unter „Zubehörnutzung“ die Restlaufzeit der Seitenbürsten, der Hauptbürste und des Filters in Stunden sowie in Prozent angezeigt.

© WMP

Das Mikrofasertuch kommt beim feuchten Wischen zum Einsatz.

© WMP

Unter am Staubbehälter ist eine Bürste befestigt, mit dem sich der Filter auskehren lässt. Die kleine Klinge links schneidet verknotete Haare auf.

© WMP

Der Yeedi K650 von unten: Hinter der Kombi aus Staub- und Wasserbehälter sitzt die Silikonbürste.

Silikonbürste speziell für Haare

Die installierte Hauptbürste besteht aus Silikon, was das Verknoten von Tier- und längeren Menschenhaaren verhindern soll. Im Test sammelten sich lange Haare am Gewinde der Bürste, von wo sie leicht zu entfernen sind. Eine normale Faserbürste für verschiedene Oberflächen wird ebenfalls mitgeliefert, zudem ein waschbares Mikrofasertuch für die Nassreinigung sowie 5 Einweg-Tücher. Ein Ersatzfilter liegt ebenfalls bei.

In der App ist zudem der Reinigungsverlauf einsehbar: Er zeigt, wie viele Quadratmeter insgesamt gereinigt wurden und wie lange der Roboter unterwegs war.

Gute Reinigung, souveräne Manöver

Mit der Saugleistung waren wir zufrieden: Der K650 arbeitet mit bis zu 2000 Pa recht gründlich, auch entlang von Kanten. An Ecken stößt ein Saugroboter der Bauform geschuldet naturgemäß an seine Grenzen.

Mit seiner flachen Bauhöhe von 7,9 Zentimetern kommt der Roboter gut unter Möbel. Und auch wieder hervor: Im Test befreite sich der K650 meist auch aus kniffligen Situationen selbstständig. Viele Stuhlbeine, enge Ecken oder einzelne Kabel konnten ihn nicht stoppen. Nur einmal verhedderte er sich im Kabelgewirr unterm Schreibtisch.

Solche Hindernisse muss man beim Einsatz von Saugrobotern generell aus dem Weg räumen. Oder aussperren: Als Zubehör sind magnetische Begrenzungsstreifen erhältlich, mit denen man den Yeedi aus bestimmten Bereichen im Wohnraum ausgrenzen kann.

Bis zu 130 Minuten Laufzeit

Als maximale Laufzeit gibt Yeedi 130 Minuten an. Geht der Akku zur Neige, fährt der K650 automatisch zur Ladestation zurück. Danach startet er die Arbeit wieder von vorn, bereits gereinigte Passagen merkt sich der Roboter nicht. Im Automatikmodus zuckelt er ebenfalls selbstständig zurück zur Stromquelle, wenn er mit seinem Job durch ist. Das klappte im Test allerdings nur, wenn der Sauger im gleichen Raum blieb. Als er im Test auf den Flur fuhr, fand er nicht mehr heim, sondern wollte getragen werden.

Apropos automatisch: In der App lässt sich ein zeitgesteuerter Reinigungsplan einstellen. Damit geht der Yeedi selbstständig auf Tour.

© WMP

Fazit: Preis-Leistung stimmt

Der Yeedi K650 erfindet das Genre nicht neu, überzeugt aber mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis und guter Materialqualität. Die Bedienung klappt einfach, die Steuerung per App funktioniert zuverlässig. Auch die Saugleistung stimmt.

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