Zahnpflege per App

Playbrush Smart One X im Test

4.10.2021 von Katja Thanhofer

ca. 2:25 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. Interaktive Zahnbürsten: 4 Modelle im Praxistest
  2. Playbrush Smart One X im Test
  3. Oclean X PRO Elite Smart Sonic im Test
  4. Philips Sonicare Prestige 9900 im Test
  5. Oral-B iO 9 im Test
Playbrush Smart One X
Playbrush Smart One X
© Playbrush

Bei diesem Modell handelt es sich um den Nachfolger der Playbrush Smart One, die wir bereits im Test hatten. Im Karton befinden sich neben der Zahnbürste (Farbe schwarz) eine Ladestation, ein länglicher Bürstenkopf, eine Kurzanleitung und eine selbstklebende Halterung für Smartphone oder Tablet. Die Zahnbürste ist bereits teilweise vorgeladen, sodass man gleich loslegen kann. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit rund zwei Wochen an, wenn zweimal täglich geputzt wird. Die etwas angeraute Oberfläche lässt die Zahnbürste gut in der Hand liegen.

Mit der zugehörige App lassen sich diverse Einstellungen an der Smart One X vornehmen. Die Verbindung via Bluetooth klappte im Test auf Anhieb. Es stehen vier Putzmodi (Clean, Massage, Sensitive und Ultra Sensitive) zur Verfügung, die sich einfach in der App auswählen lassen. Gerade für Anwender mit sehr empfindlichen Zähnen und Zahnfleisch ist der neue Ultra Sensitive Modus hilfreich. Die Zahnbürste reduziert hier ihre Schwenkbewegungen, was sich sehr angenehm anfühlt. Maximal erreicht die Smart One X 40.000 Bewegungen pro Minute (Ultraschalltechnologie).

Der Bürstenkopf ist weich und drückt nicht beim Putzen. Etwas komisch fanden wir die Farbe der Borsten (schwarz/dunkelgrau). Diese sollen eigentlich durch Verblassen anzeigen, wann der nächste Büstenkopfwechsel fällig ist. Einen großen Unterschied konnten wir jedoch nicht feststellen, hier wären hellere Borsten (so wie es bei den Vorgängermodellen der Fall ist) sicherlich hilfreich.

Putzergebnis via Quadrantenanzeige

Die Playbrush Smart One X besitzt eine Quadrantenanzeige und gibt zudem Lichtsignale aus, wenn beispielsweise zu schnell geputzt oder zu fest aufgedrückt wurde. Letzteres funktionierte im Test ausgesprochen gut. Die Quadrantenanzeige ist (wie auch schon beim Vorgängermodell) jedoch teilweise ungenau. Obwohl alle vier Seiten geputzt wurden, erscheint öfters die entsprechende Lichtanzeige nicht. So macht die Anzeige aus unserer Sicht weniger Sinn. Putzen kann man aber auch ohne App, denn die Ergebnisse lassen sich auch später noch synchronisieren. Gut hat uns gefallen, dass die Zahnbürste beim Putzen kurze Vibrationen ausgibt, wenn es Zeit ist, die Seite zu wechseln.

Playbrush App
Die Playbrush-App bietet u.a. einen Zahnputz-Coach, der ein geleitetes Putzen ermöglicht. Auch der Putzmodus lässt sich in der App einstellen. Auf der Übersichtsseite lässt sich der tägliche Fortschritt kontrollieren.
© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

Putzen mit der App

Mittels App können die Putzergebnisse inkl. Dauer kontrolliert werden. Auch eine Statistik ist abrufbar und es werden Empfehlungen zum richtigen Putzen gegeben. Die App ist übersichtlich aufgebaut und lässt sich einfach bedienen. Sie bietet auch diverse Zahnputz-Spiele, darunter einen Zahnputz-Coach. Mit seiner Hilfe lässt sich das Zahnputz-Ergebnis anhand eines 3D-Gebiss-Modells optimieren. Das klappte im Test mal mehr, mal weniger gut und ließe sich sicherlich seitens des Herstellers noch verbessern. Bereits beim Vorgängermodell hatten wir dies bemängelt, viel getan hat sich seitdem nicht, eigentlich schade!

Die Nutzung der App ist kostenlos. Wer mag, kann ein Abo abschließen und erhält dann einige Zusatzleistungen wie Ersatzzahnbürsten per Post oder Bonuszahlungen für die Zahnarzt-Rechnung. Die Preise beginnen ab 36,99 Euro. Einen genauen Überblick gibt es auf der Playbrush-Webseite. Die Playbrush Smart One X selbst kostet 99,99 Euro (UVP) und ist auch direkt beim Hersteller bestellbar. Amazon verlangt rund 15 Euro mehr.

Die Playbrush Smart One X erreichte im connect Check ein gutes Ergebnis
Die Playbrush Smart One X erreichte im connect Check ein gutes Ergebnis.
© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

Fazit

Die Playbrush Smart One X ist auch für Anwender mit empfindlichen Zähnen gut geeignet. Sie lässt sich einfach bedienen und liegt gut in der Hand. Das Putzergebnis ist dank Ultraschalltechnologie sehr gut, die Zähne fühlen sich glatt und sauber an. Die Quadrantenanzeige funktioniert jedoch nicht 100prozentig, auch das Putzen mit dem Zahnputzcoach bedarf noch weiterer Optimierung. Insgesamt aber eine gute Alternative zu teureren Modellen.

Mehr lesen

Bestenliste

Top 10: Die besten Android-Smartphones 2020

Top 10 Smartphones - Bestenliste

Die besten Smartphones bis 300 Euro

Bestenliste

Top 10 - Die zehn besten Tablets im Test

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Playbrush Smart One

Interaktive Zahnbürste

Playbrush Smart One im Praxistest

Mit der Playbrush Smart One soll sich die Zahnpflege mittels App optimieren lassen. Ob das wirklich gelingt, zeigt unser Praxistest.

PAJ-Family

Tracker mit deutscher Software

Personen per GPS orten: PAJ GPS Allround Finder im Test

Kinder verirren sich, an Alzheimer Erkrankte finden nicht zurück – in solchen Fällen kann ein GPS-Tracker helfen. Das Modell von PAJ hat überzeugt.

V-Juice-Farben

Innovative Ladetechnik aus Deutschland

V-Juice: die dünnste drahtlose Ladestation der Welt

V-Juice startet eine Kickstarter-Kampagne, um den laut eigener Angabe dünnsten induktiven Lader weltweit zu realisieren. Hier die Details.

Smartphone mit Powerbank

Powerbanks, Kopfhörer und mehr

Smartphone-Zubehör für den Urlaub

Im Urlaub zählt das Smartphone zu den wichtigsten Begleitern. Wir zeigen, mit welchem Zubehör Sie Ihr Handy fit für die Reise machen und unterwegs…

Govee Glide Hexa Pro LED

Steckbares Leuchtpanel mit 3D-Lichteffekten

Govee Glide Hexa Pro LED im Praxistest

Mit der Govee Glide Hexa Pro LED lassen sich 3D-Lichteffekte in jeden Raum zaubern. Ob das smarte Leuchtpanel überzeugen kann, zeigt unser Test.