Interaktive Zahnbürste

Playbrush Smart One im Praxistest

Mit der Playbrush Smart One soll sich die Zahnpflege mittels App optimieren lassen. Ob das wirklich gelingt, zeigt unser Praxistest.

© Playbrush

Mit der Smart One von Playbrush lässt sich das Putzverhalten mittels App tracken.
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EUR 41,65

Pro

  • modernes Design
  • komfortable Handhabung, weicher Bürstenaufsatz
  • 3 Putz-Modi
  • Vibrationsfeedback: Wechsel der Zahnseite und Erreichen der Putzdauer
  • einstellbare Putzdauer
  • Handyhalterung wird mitgeliefert
  • Akkulaufzeit

Contra

  • App arbeitet teilweise ungenau
  • Lichtfeedback fehlerhaft
  • Geräusch

Fazit

Mit der Playbrush Smart One fühlen sich die Zähne sauberer und glatter an, als mit einer herkömmlichen elektrischen Zahnbürste. Sie liegt gut in der Hand, besitzt einen weichen Bürstenaufsatz und lässt sich einfach bedienen. Mittels App kann das tägliche Putzverhalten kontrolliert und optimiert werden. Leider erkennt der integrierte Zahnputz-Coach öfters nicht die richtige Zahnseite und produziert dadurch Fehlermeldungen. Auch das Geräusch der Zahnbürste könnte etwas leiser sein. Alles in allem dennoch ein gutes Produkt für die tägliche Zahnpflege.

Elektrische Zahnbürsten haben das Zähneputzen revolutioniert: Sie arbeiten meist gründlicher als Handzahnbürsten und können dabei helfen, Zahnverlust vorzubeugen. Mit der Ultraschallzahnbürste Smart One samt zugehöriger App tritt der österreichische Anbieter Playbrush gegen die Marktführer Oral B und Philips an. Wie zufriedenstellend das Putzergebnis mit der Smart One ist, zeigt unser Praxistest.

Inbetriebnahme und App-Einrichtung

Die Smart One wird inklusive Ladekabel, Bürstenaufsatz, Kurzanleitung und Smartphone-Halterung geliefert. Vor Inbetriebnahme muss sie - wie üblich - geladen werden. In der Zwischenzeit kann man schon mal die App installieren, ein Nutzerkonto ist Pflicht. Die Verbindung mit der Zahnbürste via Bluetooth klappt auf Anhieb, was sehr erfreulich ist. Die Zahnbürste selbst kommt im schlichten, aber dennoch modernen Design daher und liegt gut in der Hand. Es gibt sie in drei Farben: Navy, Coral und Mint.

Bei der Einrichtung der App muss man sich entscheiden, ob man ein Abo abschließen will oder nicht. Beim Abo Modell gibt es drei Varianten: Variante A umfasst die Lieferung von 6 Ersatzbürsten pro Jahr; Variante B (49,99 Euro) schließt noch eine Versicherung mit ein, die einen Zuschuss bei weißen Füllungen beim Zahnarzt zahlt, bei Variante C (99,99 Euro) gibt es schließlich noch Geld für eine professionelle Zahnreinigung dazu. Modell A finden wir ganz okay (Preis 36,99 Euro), zumal 2 Ersatzbürsten bei Amazon schon 12,99 Euro kosten.

Die App kann aber auch ohne Abo genutzt werden. Etwas nervig fanden wir die immer wiederkehrenden Hinweise der App (und auch per Mail), das das "Update" (also Abo) auf uns wartet.

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Mittels App lässt sich das Putzergebnis regelmäßig kontrollieren.

Putzen mit der App

Nach dem ersten Anschalten verlangt die Zahnbürste ein Update, das in wenigen Minuten vollzogen ist. Nun kann es mit dem Putzen losgehen. Zuerst sollte man die gewünschte Putzdauer und den Putzmodus auswählen: Zur Wahl stehen clean, sensitiv und Massage. Das klappt auch recht gut. Die Startseite der App gibt einen Überblick über die Putzergebnisse, darunter Dauer, Genauigkeit und Häufigkeit.

Um das Putzergebnis zu optimieren, bietet die App einen sogenannten Zahnputz-Coach. Dieser gibt anhand eines 3D-Modells vor, an welcher Stelle und wie lange gerade geputzt werden muss. Das funktionierte im Test mal mehr oder weniger gut. Zeigte die App beispielsweise "rechte Seite unten" (was dann auch so gemacht wurde), kamen Hinweismeldungen "falsche Seite".

Neben dem Zahnputz-Coach bietet die App auch Spiele, bei denen man mittels Putzrichtung zur richtigen Antwort steuern kann. Eigentlich eine super Sache, leider in der Praxis nicht ideal. Im Testlauf lief das Quiz genau bis zur Frage 1. Nachdem die richtige Antwort "erputzt" wurde, hing sich das Spiel leider auf und nichts ging mehr. Laut Hersteller kann man versuchen, ein Update der App vorzunehmen. Hinweis: Im Test haben wir die derzeit aktuelle Version genutzt.

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Die Playbrush Smart One ist eine gute Alternative zu elektrischen Zahnbürsten wie Oral B oder Philips.

Auch für unterwegs

Wer das Handy gerade nicht zur Hand hat, kann übrigens auch ohne App putzen. Die Ergebnisse lassen sich im Nachhinein bis zu sechs Monate nachträglich synchronisieren, was echt komfortabel ist. Beim Putzen selbst gibt die Zahnbürste kurze Vibrationen, wenn es Zeit ist, die Seite zu wechseln. Um zu kontrollieren, ob am Schluss wirklich alle vier Quadranten ordentlich gesäubert wurden, besitzt die Zahnbürste eine Lichtanzeige. Im Test funktionierte diese leider des Öfteren nicht, obwohl die Seiten exakt geputzt wurden.

Tolles Zahnputzergebnis

Der längliche Bürstenaufsatz der Smart One ist angenehm weich und drückt nicht beim Putzen. Insgesamt fühlen sich die Zähne nach dem Putzen sauberer und glatter an als mit einer herkömmlichen elektrischen Zahnbürste - ein echter Pluspunkt für die Playbrush Smart One. Das Geräusch der Zahnbürste ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Erfreulich fanden wir auch die lange Akkulaufzeit; rund 2 Wochen kann man 2 x täglich ausgiebig putzen, bevor die Zahnbürste aufgeladen werden muss.

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