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Testbericht

1&1 im Festnetztest

1&1
Auch wenn man sich im Klassement verschlechtert hat: In Sachen tatsächlicher Bandbreite hat 1&1 im Festnetztest der acht wichtigsten Provider zugelegt.

Bereits zum dritten Mal untersucht connect die Situation auf dem deutschen Festnetz-Internet-Markt. In Zusammenarbeit mit der zafaco GmbH wurde die Performance der acht wichtigsten Provider unter die Lupe genommen. Im Vergleich zum Test im Vorjahr wurden die Messungen nochmals ausgeweitet und nunmehr wurden an 26 Standorten über eine Million Messdaten erfasst.

1&1: Bei der Bandbreite gut zugelegt

Im letzten Jahr lagen Marketingversprechen und Surfrealität bei 1&1 noch weit auseinander: In nahezu allen Fällen erreichte die Downloadgeschwindigkeit nicht einmal 75 Prozent der im Tarif beworbenen Werte – im Schnitt waren es sogar nur knapp über 50 Prozent. Diese Grenze ist für 1&1 magisch – liegt man darunter, verspricht der Provider aus Montabaur Neukunden ein Alternativangebot zu unterbreiten; was an einem der Testanschlüsse auch geschehen ist.

So schnell kann’s gehen: Dank eines Firmware-Updates der Fritzbox am 10. April verbesserte sich die Sprachlaufzeit bei 1&1 drastisch von über 200 auf etwa 120 ms
So schnell kann’s gehen: Dank eines Firmware-Updates der Fritzbox am 10. April verbesserte sich die Sprachlaufzeit bei 1&1 drastisch von über 200 auf etwa 120 ms ©

Wer schon einen 1&1-Anschluss besitzt, kann diese Überprüfung über den Kundendienst anstoßen. Insgesamt dürfte der aber nicht mehr so oft tätig werden müssen: Im Schnitt lagen nur noch rund 23 Prozent der Fälle unter 75 Prozent der Bandbreite. Verantwortlich dafür sind vor allem die 16.000er-Anschlüsse, deren Download-Bandbreite für sich genommen zu 39 Prozent unter 75 Prozent lag – hier ist durchaus noch Raum für Verbesserungen. Die trat in Sachen Sprachlaufzeit noch während der Messung ein: Ein Update der Modemfirmware wirkte Wunder – auch wenn man damit immer noch etwas über den Werten der anderen DSL-Provider, vor allem der Telekom, liegt.

Stabiles Internet zu fairen Preisen

Von Haus aus vorbildlich gerieten die Fehlerraten im Datenverkehr und Surfen: Diese kamen sowohl beim HTTP-Download als auch beim FTP-Upload ohne und mit Last auf knapp über 0. Das bedeutet, dass man beim Herunterladen von Daten, dem Laden einer Webseite oder dem Hochladen von Daten äußerst selten mit Abbrüchen rechnen muss.

In Sachen Webseitenaufbau lag man jedoch mit Vodafone und O2 über vier Sekunden, 1&1 brauchte bei fast jeder der zehn getesteten Webseiten am längsten für den Aufbau. Insgesamt bleibt 1&1 auch 2012 ein Anbieter, der stabiles Internet zu fairem Preis bietet.

Testurteil: Gut (390 von 500 Punkten)

Schnelle Orientierung

Die Auflösung der www-Adresse hin zur IP-Adresse gelingt der Telekom noch schneller als den Kabelprovidern, von denen Kabel BW diesbezüglich deutliche Schwankungen zeigt.

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Weitere Informationen:

Festnetztest: 8 Provider im Härtetest

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