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On-Ear-Kopfhörer

Philips Fidelio M2L im Test

Philips bietet eine Lösung fürs iPhone 7: Der Kopfhörer Fidelio M2L ist mit Lightning-Stecker und internem 24-Bit-DAC ausgerüstet.

Fidelio M2L

© Philips

Der Philips-Kopfhörer Fidelio M2L besitzt einen Lightning-Stecker​ - passend fürs iPhone.

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EUR 179,90

Pro

  • gute Stereotrennung
  • breite Bühne
  • leicht
  • guter Sitz
  • effektive Abschirmung nach außen

Contra

  • basslastige Abstimmung
  • Grenzen bei der maximalen Lautstärke

Fazit

audio Testurteil: 75 Punkte, Preis/Leistung: gut

Die Ausrichtung auf den vorwiegend mobilen Einsatz des Fidelio M2L erkennt man auf der ersten Blick. Klein und leicht ist er, das On- Ear-Prinzip hat Philips mit geschlossenen Hörmuscheln aus Kunststoff und kräftigen, 40 mm durchmessenden Neodym- Treibern umgesetzt. Der Kopfhörer sitzt auf Anhieb gut, die Hörmuscheln lassen sich um etwa 4 Zentimeter pro Seite verstellen. Der recht schmale, aber dennoch stabile Bügel ist komplett gepolstert und mit Kunstleder überzogen, das sehr sauber vernäht ist. Überhaupt gibt es an der Verarbeitung nichts auszusetzen.

Philips hat die Kapseln mit einem speziellen Dämpfungssystem versehen, damit möglichst wenig vom Audiosignal nach außen dringt. Man kennt das Problem in der U-Bahn: Zischelnde Kopfhörer des Sitznachbarn nerven gewaltig. Das passiert beim Philips nicht, im Test konnten wir von außen kaum etwas wahrnehmen, selbst wenn der Kophörer bis zum Anschlag aufgedreht war. Prima: Die Lautstärke regelt man mit einem Stellrad an der rechten Ohrmuschel. Ein Tipp auf die Kapsel löst die Pausenfunktion aus. Ein integriertes Mikrofon zum Telefonieren gibt es jedoch nicht.​

Fidelio M2L DAC

© Philips

Der DAC sitzt samt Lightning- Chip im Stecker des Fidelio M2L. Er wandelt Audiosignale bis 24 Bit/48 kHz.

Da Lightning-Kopfhörer ihren eigenen DAC inklusive Verstärker mitbringen, gibt es Grenzen bei der Lautstärke. Im Alltragsbetrieb wünschen wir uns tatsächlich ein bisschen mehr Leistung, vor allem, weil das On-Ear-Prinzip einfach mehr Geräusche von außen ans Ohr durchlässt als das Over-Ear-Prinzip. Die tonale Abstimmung des M2L ist basslastig, er reichte im Test enorm tief hinab. Hier werden jüngere Menschen angesprochen. Für Pop und Rock ging das in Ordnung, aber anspruchvollere Musik wurde nach einiger Zeit anstrengend.

Fazit: Gute Umsetzung

Da hat Philips den richtigen Riecher gehabt: Noch vor der iPhone-7-Präsentation lag der Fidelio M2L mit seinem Lightning- Kabel im Handel. Die Umsetzung ist gut gelungen, das On-Ear-Prinzip eignet sich vor allem dann, wenn man noch etwas von der Außenwelt mitbekommen möchte, also beispielsweise beim Joggen oder Radfahren. Auf den Freizeitbetrieb hin ausgelegt ist auch der Sound. Pop und Rock liegt ihm am meisten, Fans von Jazz und Klassik sollten lieber zu einem anderen Modell greifen.

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