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Sonos: Alte Geräte sollen auch ohne Updates funktionieren

Sonos hat angekündigt, ab Mai 2020 seine ältesten Produkte nicht mehr mit Software-Aktualisierungen zu beliefern. Auch Sonos-Systeme, die alte und neue Geräte kombinieren, sollen dann von Funktionseinschränkungen betroffen sein. +++ Update: CEO reagiert auf Kritik. +++

© Sonos

Eins der betroffenen Geräte ist die Sonos Bridge, die ab 2007 verkauft wurde.

Update: 24. Januar 2020

Sonos: Alte Geräte sollen auch ohne Updates funktionieren

Die Ankündigung, dass ältere Sonos-Geräte keine Updates mehr erhalten, hat unter den Kunden des Herstellers zu Empörung geführt. In einem Blog-Beitrag meldet sich CEO Patrick Spence nun mit einer Entschuldigung.

Zwar nimmt er das Ende der Software-Updates nicht zurück, er versichert aber, dass auch die älteren Geräte weiterhin funktionieren sollen. Sie erhalten zwar keine neuen Features mehr, aber Sicherheitsupdates und Bugfixes soll es so lange wie möglich geben.

Auch das Problem, dass ältere und aktuelle Produkte mit unterschiedlichen Software-Versionen im gleichen System nicht mehr zusammenarbeiten können, adressiert er. So arbeite Sonos derzeit an einer Lösung, um bestehende Sonos-Systeme so zu splitten, dass neuere Geräte mit den aktuellsten Features laufen können, und auch ältere Geräte ohne Updates daneben noch funktionieren.

Nachtrag: Sonos S2 - Die neue App ist da!

Originalmeldung vom 22. Januar 2020

Sonos beendet Software-Updates - diese Geräte sind betroffen

Wie Sonos im offiziellen Blog bekanntgegeben hat, beendet der Hersteller im Mai dieses Jahres den Support für einige ältere Produkte. Grund dafür seien die im Laufe der Zeit stark veränderten technologischen Möglichkeiten und technischen Anforderungen von drahtlosen Verbindungen und Streaming-Apps. Die Speicher- und Prozessor-Ausstattung alter Geräte käme hier zunehmend an ihre Grenzen.

Vom Update-Ende betroffen sind diese Sonos-Produkte:

  • Sonos Zone Player
  • Sonos Connect und Sonos Connect:Amp (verkauft 2006 bis Ende 2015)
  • Sonos Play:5 der ersten Generation (Verkaufsstart 2009)
  • Sonos CR200 (Verkaufsstart 2009)
  • Sonos Bridge (Verkaufsstart 2007)

Da alle Sonos-Geräte eines verbundenen Systems mit derselben Software-Version ausgestattet sein müssen, um zusammen zu funktionieren, beeinträchtigt das Update-Ende auch jene Systeme, in denen Nutzer eins dieser Produkte mit neueren Sonos-Modellen kombiniert haben.

Testbericht: Sonos One im Test

Zwar sollen die betroffenen Sonos-Geräte auch ohne neuere Software-Versionen weiterhin funktionsfähig bleiben. Es sei jedoch mit Einschränkungen des Funktionsumfangs zu rechnen, insbesondere wenn sich Technologien der Partnerdienste wie Spotify oder Apple AirPlay veränderten.

Lesetipp: Echo, Sonos, Libratone und Co. im Vergleichstest

Für Nutzer, die auf neuere Produkte upgraden wollen, bietet Sonos ein "Trade-Up-Programm" an: Im Zuge des Eintauschs eines der fortan nicht mehr unterstützten Produkte erhalten Kunden einen Rabatt von 30% auf ein neues Sonos-Produkt. Dafür werde das Altgerät in den Recycling-Modus versetzt, wordurch alle persönliche Daten gelöscht werden.

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