Dauertest Nokia 5800 XpressMusic

Comes with or without Music

© Screen: connect

Startbildschirm: Vier wichtige Kontakte oder Funktionen lassen sich einblenden

"Segelfreund" fragt zu Recht: "Warum geht nicht beides zusammen? Und warum geht der Startbildschirm nicht mit in den Quermodus?" Immerhin ein direkter Link zum Musicplayer findet sich auf dem Startbildschirm.

Als mobile Jukebox hat das 5800 die meisten Nutzer überzeugt. Der Player ist einfach zu bedienen und klingt eigentlich hervorragend. Allerdings legt Nokia mal wieder ein sehr schlechtes Headset bei, hier lohnt sich Ersatz. Wer in Nokias Music Store einkaufen will, muss sich mit dem WMA-Format anfreunden. Das Handy verlangt auf dem PC also den Windows Media Player oder den Nokia-eigenen Musicplayer; iTunes ist nicht kompatibel.

Wir testeten ein Modell mit der einjährigen Musikflatrate "Comes with Music". Mit der kostet das 5800 im Schnitt 100 Euro mehr und bietet dafür ein Jahr lang unbegrenzten Zugang zum Nokia Music Store, aus dem man sich gratis so viel herunterladen kann, wie man will.

Längerfristige Bindung

© Foto: Hersteller

Standard: 3,5-mm-Klinkenbuchse, Micro-USB- und Nokias Anschluss fürs Ladegerät

Das macht natürlich Spaß, zumal man die Musik über das Jahr hinaus behalten, allerdings immer nur auf einem Handy und einem Computer abspielen darf. Wer sich für "Comes with Music" entscheidet, bindet sich also längerfristig an Nokia.

Im Test gab es Probleme, als das Handy zwischenzeitlich mit einer anderen SIM-Karte betrieben wurde. Die eingerichteten Internetzugänge funktionierten dann nicht mehr, und der Musicplayer versuchte vergeblich, die Lizenzinformationen der gekauften Musik zu prüfen. Das 5800 hält hier also offensichtlich regelmäßig online Rücksprache mit dem Music Store.

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