Preisentwicklung

Galaxy Note 10: Wie schnell sinkt der Preis und wann sollten Sie zuschlagen?

Das Galaxy Note 10 kostet zum Release ab 949 Euro, das Galaxy Note 10 Plus startet ab 1.099 Euro. Wie lange sollten Sie warten, bis der Preis deutlich fällt?

Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+

© Samsung

So sehen Samsung Galaxy Note 10 und Note 10+ aus.

Verdammt, ist das teuer: Mit dem Galaxy Note 10 und Galaxy Note 10 Plus sind erneut Flaggschiffe gestartet, die beim Preis die 1.000-Euro-Marke bei potenziellen Kunden testen. Wir schauen uns an, wie sich die Preise der Note-Generationen im Verlauf entwickelt haben, vergleichen mit der Galaxy S-Reihe und versuchen, eine Prognose für den besten Kaufzeitpunkt für das Note 10 (Plus) abzugeben. Wir schauen dabei u.a. auf Preisentwicklungs-Charts von Preisvergleichsanbietern und auf Beiträge in Schnäppchen-Blogs. Auch unsere Meldungen zu kurzfristigen Angeboten geben ein geeignetes Zeitzeugnis ab. Wer erste Angebote zum Galaxy Note 10 mit und ohne Vertrag sehen will, schaut in diese Übersicht

Galaxy Note: Preisstabiler als Galaxy-S-Reihe

Erst einmal ist festzuhalten, dass die Note-Serie von Samsung preisstabiler ist als die Galaxy-Geräte. Beim Galaxy S7 etwa gab es schon im Erscheinungsjahr (nach etwa 6 Monaten) eine 2für1-Aktion auf Basis des UVP-Preises. Für 699 gab es zwei Galaxy S7 und für 799 Euro zwei Galaxy S7 Edge. Beim S8 (Plus), das für 799 (899) Euro startete, wurde am entsprechenden Black Friday keine Halbierung, aber immerhin eine Reduzierung auf rund 62 Prozent erreicht.

Wir nehmen als Bezugspunkt für die Galaxy-Reihe die Black Friday-Preise, weil diese im Verlauf des Erscheinungsjahres in den meisten Fällen den Bestpreis markieren. Die Geräte sind dann schon ein halbes Jahr auf dem Markt und haben bereits ihren gefühlt immer vorhandenen, 10 bis 20 Prozent betragenden Wertverlust hinter sich. Regelmäßiger verfügbare Angebote zum Weihnachtsgeschäft oder bis Ostern bewegten sich bei sowohl S7 als auch S8 geschätzt etwa 100 Euro über dem rechnerischen Black-Friday-Preis von 350 Euro.

Beim Galaxy S9 gab es im Release-Jahr auch eine 2für1-Aktion. Verkauft wurden aber die DUOS-Varianten mit dem größeren und teureren 256-GB-Speicher. Die UVP lag über 1.000 Euro, während das S9 eigtl. ab 849 Euro startete. Die rechnerischen Einzelpreise der Aktion waren nicht viel attraktiver als Konkurrenzangebote für ein einfacheres Modell.

Bei langjährigen Galaxy-S-Nutzern haben sich etwa 400 bis 500 Euro als Preismarke (zumindest für ein „Vanilla“-Modell) etabliert, bei denen sie guten Gewissens zuschlagen können. Bei den vorherigen Generation verging ein halbes bis etwa ganzes Jahr, bis ein entsprechender Preispunkt erreicht wurde. Danach setzt der gewöhnliche Preisverfall ob des fortschrittenen Alters sowie vorhandener Nachfolger ein. Das dauert beim Note länger - ein wenig zumindest.

Galaxy Note: Wie stabil sind die Preise?

Für die Note-Reihe schauen wir auf die Angebotspreise ab dem Weihnachtsgeschäft. Note-Geräte erscheinen im Sommer, während Galaxy-S-Smartphones in der Regel im Frühjahr kommen. Werfen wir nun einen Blick auf Note 8 und das Note 9, sieht die Preisentwicklung wie folgt aus: 

Beim Note 9 (Start-UVP: 1.000 Euro) ist laut Preisvergleichen Ende November 2018 erstmals ein Preis von 700 Euro erreicht worden. Abgesehen von Einzelangeboten rund um 600 Euro um jene Zeit markierten 700 Euro praktisch die untere Grenze. Diese wanderte bis Ostern runter auf die erwähnten 600. Im Moment warten Beobachter und sparsamere Käufer noch auf einen Durchbruch dieser Preismarke. Genau ein Jahr später ist bei Note-Geräten also ein Preis von etwa 60-70 Prozent der UVP noch drin, eine Halbierung etwa nach eineinhalb.

Für das Galaxy Note 8 (Start-UVP: 1.000 Euro) sieht es ähnlich aus. Zur Vorstellung des Note 9 lag das ein Jahr alte Note 8 bei 600 Euro (Sommer 2018). Weihnachten 2018 bis Ostern 2019 markieren dann den Preisverfall auf die heute als Standard-Angebotspreis geltenden 400 Euro: nicht zu verwechseln mit dem Straßenpreis, der nochmal 100 darüber liegt.

Fazit

Natürlich bekommen Sie jetzt nicht den Rat, eineinhalb Jahre zu warten, bis nur noch die Hälfte der UVP zu bezahlen ist. Den größten Rabatt haben Note-Käufer seit 2017 kurz nach dem Black Friday und zum Weihnachtsgeschäft mitgenommen.

Sowohl bei Note 8 als auch Note 9 lag der Wertverlust nach nicht ganz einem halben Jahr bei etwa 30 Prozent. Anschließend setzt der natürliche Preisverfall an, bei dem die Prozente jedoch langsamer purzeln. Preisbewusste Note-Käufer sollten also die Preise speziell nach dem Black Friday beobachten, nachdem dort zumeist die Galaxy-Geräte in „besseren“ Angeboten verfügbar sind.

Während sich bei preisbewussteren Galaxy-S-Käufern maximal 500 Euro als untere Schmerzgrenze für ein Neugerät etabliert haben, könnten Note-Käufer 600 bis 700 Euro ansetzen. Nach bisheriger Entwicklung könnte es November/Dezember 2019 soweit sein: natürlich für das „kleinste" Modell.

Bis dahin lohnt es sich, regelmäßig Preisvergleiche zu bemühen und Schnäppchen-Blogs im Auge zu behalten. Vereinzelt auftretende Bestpreise, vor allem für internationale Versionen und freilich mit begrenztem Kontingent, sind oft genauso schnell nicht mehr verfügbar wie Sie entdeckt werden. Die genannten Grenzen gelten jeweils für das Basis-Modell (ohne „Plus"). Für das Plus-Modell rechnen Sie etwa 100 Euro drauf.

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