Kaufberatung: Das richtige Notebook

Innere Werte

6.12.2006 von Redaktion connect und Bernd Theiss

ca. 2:05 Min
Ratgeber
  1. Augen auf beim Notebook-Kauf
  2. Kompromisse sparen bares Geld
  3. Kontakte zur Außenwelt
  4. Innere Werte

Der Prozessor

 

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schaltzentrale: der prozessor mit seinen mehreren hundert millionen transistoren ist das herz des notebooks.
© foto: archiv

Am effektivsten verwerten Core-Prozessoren von Intel die Akkuenergie. Dabei spielt es gar keine so große Rolle, ob nun ein Core Solo, ein Core Duo oder ein Core 2 Duo im Innern des Notebooks die Arbeit verrichtet. Pro Wattstunde erreichen mit ihnen ausgestattete Notebooks zwischen vier und fünf Minuten Laufzeit. Ein 40-Wattstunden-Akku reicht also für rund drei Stunden Laufzeit, ein großer 80-Wattstunden-Brocken für etwa sechs. Das gilt aber nur, wenn ein in den Chipsatz integrierter Grafikchip vorhanden ist, Intel GMA 950 (Graphics Media Accelerator) heißt hier die aktuelle Lösung.

Ist ein auf 3-D-Spiele optimierter Grafikchip von NVidia oder ATI eingebaut, kann die Ausdauer je nach Auslegung auf 2 bis 4 Minuten pro Wattstunde zurückgehen. Das betrifft auch Anwendungen, die nicht von der Power des Grafikchips profitieren. AMD-Notebook-Prozessoren nutzten in unseren bisherigen Tests die Energie des Akkus nicht so effektiv wie ihre Intel-Kollegen: Zwischen 1,8 und 3,7 Minuten pro Wattstunde hat connect je nach Leistungsfähigkeit des im Notebook verbauten Grafikchips bisher gemessen.

Die Leistung des Prozessors selbst sollte allerdings nicht überbewertet werden. Nach Moore's Law, das von den Anfängen der Prozessor-Geschichte bis heute seine Gültigkeit behalten hat, verdoppelt sich alle anderhalb Jahre die Anzahl der in aktuellen CPUs verbauten Transistoren. Mit ähnlichen Steigerungsraten wächst auch die Leistung, da kommen selbst erhöhte Anforderungen durch die Software kaum noch mit. So lassen sich schon ganz normal ausgebaute Rechner im Office- und Internet-Alltag mit einem Ferrari vergleichen, der im innerstädtischen Stoßverkehr unterwegs ist: Sie sind permanent unterfordert. Ob Windows Vista an dieser Situation künftig etwas Grundlegendes ändern wird, bleibt abzuwarten. 

Der Speicher

Beim Speicher reichen für normale Anwender 512 Megabyte völlig aus. Windows XP allein braucht um die 75 MB, 256 MB sind ein Richtwert für Multitasking mit Office-Anwendungen, sodass selbst bei dieser Ausstattung Reserven zur Verfügung stehen. Nur Spezialaufgaben wie Bildbearbeitung und CAD/CAM können von 1 Gigabyte und mehr noch deutlich profitieren.

Wer sich über seinen tatsächlichen Speicherbedarf informieren möchte, kann mit der Tastenkombination Strg-Alt-Entf den Taskmanager aufrufen und unter Systemleistung bei >>Physikalischer Speicher<< seine noch verfügbaren Reserven beurteilen.  

Der Grafikchip

 

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zeichner: für office-anwendungen braucht man keine besonders hochwertige grafikausstattung, für spiele dafür umso mehr grafik-power.
© foo: archiv

Auf die Performance bei Office- und Internet-Anwendungen hat der Grafikchip praktisch keinen Einfluss. Engagierte Gamer brauchen hingegen mindestens eine ATI Mobility Radeon X1600 oder eine NVidia GeForce Go 7600, für sehr anspruchsvolle Spiele sollte es eine Mobility Radeon X1800 oder GeForce Go 7800-7900 sein. Unter Verzicht auf neueste Spiele und Details bei der Darstellung können aber auch eine X1400er von ATI oder eine 7400er von NVidia Spaß machen.

Wer vorhat, sein Notebook auch an einem externen Monitor zu betreiben, sollte den VGA-Ausgang vor Ort testen, denn oft liefert dieser nur mäßige Qualität. Besser - weil praktisch verlustfrei - ist der Anschluss eines TFT-Monitors über den bei Notebooks immer noch sehr selten anzutreffenden digitalen DVI-Anschluss.

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