Rufnummernmissbrauch

Was Opfer von Ping-Anrufen tun können

© Bundesnetzagentur / Screenshot: connect

Gegen Ping-Anrufe kann bei der Bundesnetzagentur eine Beschwerde eingereicht werden.

Die Bundesnetzagentur hat zuletzt im Oktober und November 2017 zehntausende Fälle von Rufnummernmissbrauch über Ping-Anrufe registriert. Betroffene Verbraucher können über ein entsprechendes Beschwerde-Formular die Nummern melden, von denen sie einen Anruf erhalten haben.

Nicht nur die Nummer kann eingetragen werden. Für den Fall, dass man eine Abzocke-Nummer zurückgerufen hat, kann man auch dazu eine detaillierte Beschreibung abgeben. Die Bundesnetzagentur kann basierend auf diesen Informationen Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbote zu den gemeldeten Nummern verhängen. So können Opfer der Anrufe den hohen Kosten entgehen.

Wer seine Rechnung schon gezahlt hat, kann trotzdem versuchen, das Geld auch noch nachträglich zurückzubekommen, indem er sich an entsprechende Verbraucherzentralen wendet. Auch manche Mobilfunkprovider zeigen sich kulant - etwa Vodafone.

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