Internetradios im Test

Technisat Internetradio 1

21.6.2007 von Redaktion connect und Wolfgang Boos

ca. 1:20 Min
Ratgeber
  1. Internetradios
  2. So geht's
  3. Terratec Noxon iRadio
  4. Medion MD 85651
  5. Technisat Internetradio 1

Das mit 250 Euro teuerste Webradio im Praxistest findet dank Digitalausgang Kontakt zur STereoanlage - So kann man webradio mit exzellentem Klang kombinieren.

Technisat Internetradio 1
Technisat pflegt die Programmliste fürs Internetradio selbst. Der Kunde kann per E-Mail neue Sender vorschlagen.
© Archiv

Im futuristischen Look kommt Technisat mit dem InternetRadio 1 auf den Markt. Das besteht aus drei Teilen: Das eigentliche Gerät wird links und rechts von jeweils einem Lautsprecher flankiert. Besonderheit: Die Boxen sind über Magnete mit der Basis verbunden, lassen sich also leicht abnehmen. Allerdings müssen immer beide Lautsprecher abgenommen werden, sonst gerät das Radio in Schieflage; außerdem können die Boxen in Ermangelung eines langen Kabels nicht weit von der Zentrale postiert werden.

Technisat Internetradio 1
Die Boxen lassen sich abnehmen, aber nicht weit weg aufstellen.
© Archiv

Bei der Inbetriebnahme fragt der Installationsassistent nach der gewünschten Menüsprache und der Zugangsart. Wollen Sie das Radio per Netzwerkkabel mit einem Router verbinden, ist alles ganz einfach: Strippe einstecken, im Installationsassistent "Automatisch (DHCP)" wählen, fertig. Sie können das Gerät aber auch via WLAN mit dem Web verbinden. Das klappt nach Ein-gabe des WLAN-Schlüssels genauso simpel und schafft Bewegungsraum: Funkversorgung vorausgesetzt, kann man so auch im Bad ein amerikanisches Uni-Radio genießen. Die weitere Bedienung ist ebenfalls kinderleicht: Im Menü können Sie zwischen Ländern und Genres wählen und Ihre Lieblingssender für den Schnellzugriff in der Favoritenliste abspeichern. Das Punktmatrixdisplay zeigt obendrein neben der WLAN-Signalstärke den Namen der Radiostation, sofern ausgestrahlt Interpret und Titel, die Hördauer sowie die Übertragungsrate an. Aber das Technisat-Radio bietet für den stolzen Preis von 250 Euro noch mehr: Per UPnP-Zugriff über den Windows Media-Player kann man seine MP3-Files, die auf dem Rechner schlummern, bequem über das Radio hören.

Mit Anschluss für Hi-Fi-Anlage

Der Klang hängt natürlich unter anderem vom eingesetzen Übertragungscodec und der gesendeten Bitrate ab. Unter optimalen Bedingungen lieferte das Technisat zwar keinen Spitzenklang, trotzdem kann man gut Radio hören. Und wem die Lautsprecher nicht ausreichen, der kann das InternetRadio 1 auch an die Stereoanlage anstöpseln; das Radiosignal wird analog und digital ausgegeben.

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