Hausgemachte Clouds

Vier Netzwerk-Festplatten im Test

27.4.2012 von Oliver Stauch

Aus Netzwerk-Festplatten wird mit der passenden App die eigene, persönliche Cloud für zu Hause und unterwegs. Wir haben vier NAS-Server für Einsteiger getestet.

ca. 1:20 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
Synology Disk Station
Hausgemachte Clouds
© Hersteller

Cloud? NAS? Server? Wem diese Begriffe wenig bis nichts sagen, der sollte erst recht weiterlesen - denn die Geräte in diesem Artikel sind genau für Leute gedacht, die mit den Schlagwörtern oben nichts anfangen können oder das alles für zu kompliziert halten.

Zu Recht: Der Betrieb von Servern war bislang alles andere als einfach, von der Konfiguration der IP-Adressen bis hin zum RAID-Verbund verschiedener Festplatten. Ganz zu schweigen von der Freigabe der Ordner für den Zugriff aus dem Internet. Doch die neueste Generation der Netzwerk-Festplatten oder auch NAS (Network Attached Storage) macht fast alles automatisch - und eignet sich daher auch für den ganz normalen Haushalt. Auch mag sich so mancher fragen, wozu man denn so einen Server zu Hause überhaupt braucht?

Bildergalerie

Seagate Goflex Home

Hausgemachte Clouds

NAS-Server im Test

Aus Netzwerk-Festplatten wird mit der passenden App die eigene, persönliche Cloud für zu Hause und unterwegs. Vier NAS-Server für Einsteiger im Test.

Alle Daten zentral und weltweit

Zunächst handelt es sich bei den NAS-Systemen um Festplatten, die nicht via USB an den Computer angeschlossen werden, sondern am Internetrouter. Der Speicherplatz ist damit über eine Netzwerkverbindung von allen Rechnern erreichbar und kann für alles mögliche benutzt werden: Dokumente, Fotos, Musik, Videos und Backups der Computer.

Doch das ist nicht alles: Wer einen netzwerkfähigen Fernseher oder eine Playstation besitzt, freut sich über die DLNA-Funktion, die alle Mediendateien über diesen Standard zur Verfügung stellt - man kann also Filme oder Bilder direkt vom Server auf dem TV anschauen, ohne umzustecken. Schließt man einen Drucker an das NAS an, so steht dieser ebenfalls allen Geräten im Netzwerk zur Verfügung. Generell gilt: Je mehr Leistung und Speicherplatz dem NAS zur Verfügung steht, desto mehr kann es.

Die Möglichkeit, auch via Smartphone über das Internet auf die eigenen, zu Hause gespeicherten Daten zuzugreifen, macht das Ganze dann endgültig zum heißen Trendthema. Denn anstatt seine Daten irgendwo im Internet zu speichern, hat man sie sicher daheim auf der Festplatte liegen. Und einen eigenen Musik-Streaming-Dienst mitsamt Foto-Speicher hat man damit auch zur Verfügung.

Mehr lesen

Bestenliste

Top 10: Die besten Android-Smartphones 2020

Top 10 Smartphones - Bestenliste

Die besten Smartphones bis 300 Euro

Bestenliste

Top 10 - Die zehn besten Tablets im Test

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Buffalo Link Station Quad

NAS-Server

Buffalo Link Station Quad im Test

Ab drei Festplatten wird die Link Station Quad zum Raid-5-Server und eignet sich damit auch für Selbständige und kleinere Unternehmen.

Iomega StorCenter ix2

NAS-Server

Iomega StorCenter ix2 im Test

Ob als Medienserver für daheim, als Backup-Lösung oder als Cloudserver: Der NAS-Server Iomegas ix2 ist universell einsetzbar sind.

Zykel NSA325

NAS-Server

Zyxel NAS325 im Test

Der Zyxel NAS325 kommt ohne Festplatten, bietet dafür aber eine gute Ausstattung und arbeitet im Test wirklich flott.

Netgear ReadyNAS NV+ v2

NAS-Server

Netgear ReadyNAS NV+ v2 im Test

Der robust verarbeitete Netgear-NAS-Server mit dem sperrigen Namen ist einfach zu konfigurieren und bietet flexible Backup-Funktionen.

NAS

Streaming-Tipps

NAS einrichten - so geht's

Tausende Alben geparkt in einem Gehäuse, das kaum größer als ein Buch ist: NAS-Systeme sind die Musikspeicher der Neuzeit. So richten Sie ein NAS ganz…