WLAN-Repeater und Mesh-Systeme

WLAN-Tuning: Weitere Tipps

Alternativen zur WLAN-Verlängerung

Je nach räumlichen Gegebenheiten lässt sich das Heimnetz auch mit anderen Mitteln verlängern.

© Devolo

Internet-Datenpakete lassen sich auch über das heimische Stromnetz vom Router zum Endgerät – oder WLAN-Access Point – transportieren.

Powerline

Wo Funkwellen an ihre Grenzen stoßen, bietet sich die Weiterleitung der Datenpakete über die heimische Stromverkabelung an. Auf solche Powerline-Lösungen hat sich insbesondere der Anbieter Devolo spezialisiert („dLAN“-Zweier-Set ab 40 Euro), aber auch Hersteller wie AVM, Netgear oder TP-Link haben sie im Angebot. Datendurchsatz und Stabilität hängen jedoch von Qualität und Leitungsführung der Stromkabel in Ihren Wänden ab.

© D-Link

Selbst mit Gigabit-Speed kosten Ethernet-Switches nur noch kleines Geld (hier D-Link DGS108, 8-Gigabit-Ports, 25 Euro).

Ethernet

Nicht umsonst setzen Unternehmen für die Netzwerkversorgung ihrer Gebäude fast immer auf Ethernet. Der Datentransport übers LAN-Kabel ist in puncto Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit ungeschlagen. Wenn es also ohne allzu aufwendige Baumaßnahmen möglich ist, nutzen auch Sie für die Vernetzung Ihres Heims Ethernet. In der Praxis lassen sich dabei bis zu drei Switches (Netzwerkverteiler) hintereinanderschalten.

© Telekom

Die Telekom Speed Home Bridge (125 Euro) nutzt WLAN 11ac für eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Datenrate: bis zu 1,7 Gbit/s.

WLAN-Bridge

Wenn Ethernet-Verkabelung zu aufwendig ist und Powerline nicht die gewünschten Resultate bringt, kommt alternativ eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung per WLAN infrage. Im Gegensatz zu Repeater-Lösungen konzentrieren sich „WLAN-Bridges“ darauf, eine bestimmte Strecke (etwa durch die Wand) per direkter Funkverbindung zu überbrücken. Von dort geht‘s dann per Netzwerkkabel weiter.  Solche Lösungen gibt es von Devolo, Telekom und anderen.

© Wifi Analyzer

​Wifi Analyzer

Signalstärke und Datendurchsatz ermitteln

Smartphone-Apps helfen dabei, die WLAN-Versorgung in den eigenen Räumen zu prüfen.

Am besten eignet sich zur Prüfung von WLAN-Signalstärke und des tatsächlichen Datendurchsatzes ein Android-Phone oder -Tablet mit WLAN 11ac. Darauf lassen sich Mess-Tools wie der „WiFi Analyzer“ benutzen, um die Empfangsgüte an unterschiedlichen Stellen zu checken.

© www. wieistmeineip.de

Auf www.wieistmeineip.de erscheint dieses Menü.

Für iPhones will AVM bald eine Version seiner „Fritz App WLAN“ anbieten, die Messfunktionen in dem Rahmen zur Verfügung stellt, den iOS dafür erlaubt. Bis dahin oder alternativ können Apple-User Apps wie speedtest.net nutzen oder in Safari eine Speedtest-Seite wie www. wieistmeineip.de oder den connect Speedtest aufrufen.

Aber auch mit Notebooks lässt sich der Datendurchsatz prüfen. Unter Windows helfen dabei die Tools „Heatmapper“ oder „NetStress“, auf Macbooks das Programm „NetSpot“. Mac OS X zeigt auch WLAN-Basisinfos, wenn man mit gedrückter Option-Taste das WLAN-Symbol in der Kopfzeile anklickt.

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