Testbericht

Gigaset C300A

Die Münchner, die in Bocholt produzieren, liefern mit dem C300A einen preiswerten Allrounder.

Inhalt
  1. Gigaset C300A
  2. Datenblatt
  3. Wertung

© Wolfgang Boos

Gigaset C300A

Knapp 60 Euro ruft die Firma Gigaset, hervorgegangen aus der Siemens-Telefonsparte, für ihr Mittelklasse-Modell C300A auf. Hier interessiert zwar zunächst der Vergleich innerhalb der eigenen Preisklasse, aber auch der Benchmark mit dem kleinen Bruder A400A, der für unter 40 Euro zu haben ist. Seiner C-Klasse hat Gigaset ein Farbdisplay spendiert. Das taugt zwar nicht für Hintergrundbilder, doch aber zum angenehmen Untermalen und Darstellen von Information.

Diese Aufgabe erledigt das Anzeigefeld nicht nur dank der Farbe, sondern auch durch die Größe der Ziffern und den guten Kontrast sehr ordentlich, sodass es sich hier von der Konkurrenz absetzen kann. Die Tasten hingegen knarzen und wackeln leicht, was einen Punkt bei der Disziplin "Verarbeitung" kostete. Das kann die Konkurrenz teilweise besser, sogar die Drücker des Basis-Bruders Gigaset A400A gefielen den Testern etwas besser.

Guter Manager

So richtig gut ist das Gigaset C300A bei einer Kerntugend, dem Rufnummern-Management: 250 Einträge merkt sich das Telefonbuch - das ist einsame Spitze im ganzen Testfeld. Dank VIP-Tonruf hört man gleich am Klingeln, wer anruft. Und per Zeitruf lässt sich definieren, wann das Telefon Ruhe geben soll. Ebenfalls top: Die beleuchtete Nachrichtentaste, die blinkt, wenn neue Anrufe in Abwesenheit eingegangen sind. Gut gelungen ist auch der Anrufbeantworter, der mit seinen Funktionen und der Speicherkapazität für den Privatkunden völlig ausreichend dimensioniert ist.

Strahungsreduktion und Top-Laborwerte

Dank Voll-Eco-Mode funkt die Basis im Standby überhaupt nicht, was im kompletten Testfeld nur noch die Swissvoice-Geräte schaffen. Zusätzlich kann der Kunde die Sendeleistung manuell reduzieren. Topresultate vermeldete unser Labor bei den Akkumessungen: Mit 167 Stunden im stromfressenden Voll-Eco-Modus hält das Gigaset C300A im Standby-Betrieb immer noch länger durch als manch ein Kollege ohne Strahlungsreduktion. Auch bei den Klangmessungen gibt's wenig auszusetzen. Lohn für die saubere Entwicklungsleistung; Die Note Gut im Gesamtergebnis.  

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