Kopfhörer-Verstärker

Hama Avinity USB DAC Mobile im Test

9.12.2013 von Dirk Waasen

Der Hama Avinity USB DAC Mobile ist ein Kopfhörerverstärker, der zu leise Kopfhörer lauter macht und im Test auch den Klang deutlich verbesserte. Ein Hammer-Zubehör!

ca. 2:00 Min
Testbericht
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Der Hama Avinity Kopfhörerverstärker sorgt für einen besseren und klareren Sound
Der Hama Avinity Kopfhörerverstärker sorgt für einen besseren und klareren Sound
© Hama

Pro

  • effektive Verstärkung in drei Stufen
  • Klanganpassung möglich
  • mehr Klarheit im Klang
  • mehr Fülle im Bass

Contra

  • nicht ganz günstig

Fazit

Ein Hammer-Zubehör und ein Geschenk für jeden, der vermeintlich schon alles hat.


Hervorragend

Wenn beim Musikhören mit dem Smartphone höherwertige Kopfhörer als die Beipackstöpsel zum Einsatz kommen, wird's oft kritisch: Zu leise, zu verwaschen, zu wenig dynamisch, lautet hier oft das Urteil.

Der Grund dafür sind die Ausgangsverstärker im Smartphone, die mit den unterschiedlichen Impedanzen - das sind über die Klangbereiche unterschiedlich hohe elektrische Widerstände im Lautsprecher -  nicht klar kommen. Abhilfe will hier der Vertrieb Hama mit dem neuen Avinity USB DAC Mobile schaffen.

Gelungener Kopfhörer-Verstärker

Was, um es vorweg zu nehmen, formidabel gelingt. Denn der sehr hochwertig verarbeitete und mit einem schicken Display ausgestattete Avinity Kopfhörerverstärker kommt mit allen gängigen Impedanzen von 16 bis 300 Ohm klar und bringt noch eine Reihe wertvolle Features mit: Zum einen lässt sich die Verstärkung in drei Stufen von neutral über +6 Dezibel bis +12 Dezibel anheben, was am Ende mehr als die doppelte Ausgangslautstärke bedeutet.

Sollte der Bass zu wuchtig (kommt bei manchen neuen Lifestyle-Marken gerne vor) oder zu mau klingen (kommt bei manchen High-End-Marken vor), dann lässt sich dieser Bereich über das Menü entsprechend anheben oder absenken.

Vergleichstest: Zehn Kopfhörer für iPhone & Co.

Gleiches gilt für zu fiepsige oder zu dumpfe hohe Töne, die sich ebenfalls feinjustieren lassen. Und wer mit guten Freunden nicht nur ein Küsschen oder zwei, sondern auch seine Musik teilt, der freut sich über einen weiteren Ausgang zum Anschluss eines zweiten Kopfhörers.

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© Hama

Was weniger schmeckt: Mit 149 Euro adressiert Hama nicht den Spontankäufer, sondern den echten Musikfan und ein kleines Täschchen zum Transport hätte angesichts des Preises schon drin sein müssen.

Mehr Klarheit im Klang

Noch so viel Theorie hilft allerdings nichts, wenn es in der Praxis nichts bringt. Beim Avinity spielen beide Bereiche auf Augenhöhe: Im Test mit einem Sony Xperia Z (klingt gut, hat aber nicht ewig viel Leistung) und einem Bose QC 20 (klingt gut, braucht aber Leistung) bewährte sich der Avinity bestens.

Schon aus dem Stand heraus schaffte er mehr Klarheit im Klang, differenzierte besser, löste Instrumente und Stimmen feiner auf und verhalf dem Klang insgesamt zu mehr Frische.

Bose Quiet Comfort QC 20 im Test

Besonders überraschend war die Durchzugskraft und Fülle im Bass, die sowohl das Xperia als auch den Bose deutlich aufwerteten. Dank eingebautem Lithium-Ionen-Akku soll der Avinity mehr als 14 Stunden aufspielen.

 

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