Testbericht

Harman/Kardon CL im Test

18.10.2012 von Christine Tantschinez

Der Harman/Kardon CL ist flexibel drehbar und kann Apple-Geräte über die Fernbedienung am Kabel steuern. Wir haben den HiFi-Kopfhörer getestet.

ca. 1:30 Min
Testbericht
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Harman Kardon CL
Harman Kardon CL
© Archiv, H. Härle

Pro

  • offen
  • harmonisch
  • guter Tiefton

Contra

  • Geräuschübertragung an Kabel und Bügel

Hoppla, das ist ja gar kein AKG. Normalerweise tragen die Kopfhörer aus dem Harman-Konzern immer Namen und Logo der österreichischen Profis, die schon seit Jahren Teil des amerikanischen Unterhaltungs-Imperiums sind. Jetzt aber geht eine neue Hörer-Serie direkt unter Harman/Kardon-Flagge mit zwei In-Ear-Hörern, einem Bluetooth-Modell und diesem ungewöhnlichen wie eleganten Bügelhörer namens CL ins Rennen. Silberner Edelstahl und schwarzes Leder sind die dominanten Zutaten dieses Kopfhörers.

Harman Kardon CL
Messlabor: Erstaunlich viel Tieftonanteil, zum Grundton und den oberen Mitten hin leicht abfallend, minimale Senke um 2 kHz. Sehr guter Wirkungsgrad bei 106dB. Impedanz: 35,3 Ohm
© Archiv, H. Härle

In der Größe verstellen lässt sich der leichte Stahlbügel nicht; dafür kann man ihn bei Bedarf einfach direkt gegen einen beiliegenden kleineren austauschen. Die Hörerschalen sind durch einen raffinierten Mechanismus nur festgesteckt, das Verbindungskabel läuft durch die Lederschlaufe unterhalb des Bügels. Durch das Stecksystem sind die Hörer sehr flexibel dreh - und klappbar. Auch das Kabel mitsamt Freisprecheinrichtung und Fernbedienung für Apple-Geräte (3-Button-Remote) lässt sich abziehen und der Hörer ist dann schnell in seinem mitgelieferten Etui verstaut.

Kaufberatung: HiFi-Kopfhörer im Test

Kleiner Nachteil der Edelstahl-Bügel und der Kunststoff-Hörer: Berührungen werden akustisch ans Ohr übertragen. Ansonsten sitzt der mit 200 Gramm angenehm leichte Hörer gut.

Harman Kardon CL: Hörtest

Wer beim Anblick von soviel Leichtbauweise auch einen metallischen Klang befürchtet, erlebt beim CL eine freudige Überraschung: Da kommt mächtig Bass aus den Schalen. Die 40-Milimeter-Treiber sorgen für ordentlichen Pegel im Tiefton, ohne jedoch mit übertriebenem Punch zu nerven oder zu schwammig zu werden.

Kaufberatung: On-Ear-Kopfhörer im Test

Dazu gesellt sich ein klares, fein auflösendes Klangbild, das sich besonders im Präsenzbereich bei Stimmen gut abzeichnet. Zum eher offen wirkenden Charakter trägt auch die luftigere Abbildung bei - nur bei der Dynamik verlässt den ansonsten schön laut aufspielenden Hörer etwas die Konzentration.

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