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JBL One 104-BT im Test

Size doesn‘t matter – das hat JBL mit der legendären Control One schon einmal bewiesen. Bei der One 104-BT setzt JBL konsequent auf Aktivtechnik. Lesen Sie hierzu unseren Test.

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JBL One 104-BT im Test

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EUR 189,5

Pro

  • satter, natürlicher Klang auch bei hohem Pegel
  • viele Anschlüsse

Contra

  • Lautstärkeregelung der Box nicht mit Smartphone synchronisiert

Fazit

AUDIO Klangurteil: 62 Punkte; Preis/Leistung: überragend; Audio-Empfehlung: "Preis/Leistung"

Größe war gestern. Nachdem wir gerade live erleben, wie ein winziges Virus den ganzen Planeten aus der Bahn wirft, zählt es eher zu den kleinen Wundern, die Mini-Eier-Boxen von JBL auf der Seite der Professional Division zu finden. 

Schließlich erfreute sich die legendäre Control One jahrzehntelang einer großen Beliebtheit als Abhörlautsprecher im Tonstudio oder Bühnenmonitor für Musiker. Das verdankte sie zu gleichen Teilen ihrer Wiedergabetreue und Belastbarkeit, die zu Zeiten ihrer Vorstellung in diesem Format schlicht nicht verfügbar waren.

So gesehen tritt die kleine JBL One 104-BT ein großes Erbe an. Aber sie ist mit allen Segnungen der Technik gerüstet. Zunächst einmal ist sie aktiv: Im Master-Lautsprecher finden sich zwei 30-Watt-Class-D-Endstufen. Die linke Box wird effektiv, aber wenig elegant über ein mitgeliefertes Kabel versorgt. 

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An der rechten Box warten ein Cinch-Eingang und Klinkenbuchsen für Mischpulte. Die Lautsprecherklemmen sind für den passiven Slave da.

Mit einem kleinen Drücker lassen sich an der rechten Master-Box die Eingänge umschalten. Neben dem Stereo-Cinch-Anschluss und den symmetrischen 6,35-mm-Klinkenbuchsen für Mischpulte auf der Rückseite gibt es noch einen 3,5-mm-Miniklinken-Anschluss auf der Front plus einen Miniklinken-Kopfhörer-Ausgang. Die JBL One 104-BT können also eine ganze Desktop-Stereoanlage ersetzen.

Am Master sitzt auch der Drehregler für die Lautstärke. Dabei handelt es sich um ein mechanisches Potenziometer, das sich zwar gut anfühlt, aber leider bei Verwendung der sogar im Namen der Box berücksichtigten Bluetooth-Schnittstelle einen Nachteil bedeutet, weil er nicht mit der Lautstärkeregelung des Handys synchronisiert ist. 

Lesetipp: So entsteht Klang: Lautsprechertechnik erklärt

Um es vorwegzunehmen: Das war auch schon der einzige Kritikpunkt. Klanglich knüpfen die kleinen Aktivmonitore an die Tradition ihrer Marke in diesem Segment an. Mit ihren 2-Wege-Koaxial-Lautsprechern und dem Bassreflexsystem zaubern sie in Verbindung mit den immensen Möglichkeiten aktiver Entzerrung ein Maximum an Klangfülle, Bandbreite, Tiefgang und Ausgewogenheit aus den extrem kompakten, robusten Kunststoffgehäusen. 

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Die One 104-BT verwendet einen 4,5-Zoll-Tiefmitteltöner und eine konzentrisch angeordnete 0,75-Zoll-Gewebekalotte.

Und die Neuen spielen nicht nur präzise und natürlich auf, sie können auch verblüffend laut. Dabei wirken die auf Achse angeordneten Treiber – je ein 11,4-cm-Tiefmitteltöner und eine 1,9-cm-Hochtonkalotte mit Waveguide – keinesfalls überfordert. Wenig überraschend sorgte das Koax-Prinzip für eine präzise und stabile Stereo-Abbildung. 

Man kann die JBL One 104-BT sowohl als Nahfeldmonitor im Studio oder am PC verwenden, aber auch als kompakten Ersatz für die Stereoanlage. Dabei kann der für die Größe ausgesprochen tiefe, konturierte Bass in mittelgroßen Wohnzimmern bestehen, auch wenn diese Anwendung eher die Ausnahme als die Regel darstellen dürfte.

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Am Master finden sich Anschlüsse, Pegelsteller und Quellenwahl.

Fazit

Während ich diese Zeilen schreibe, lausche ich den beiden JBL One 104-BT mit Vergnügen via Bluetooth vom Smartphone. Dabei gefällt mir vor allem die natürliche Stimmwiedergabe, aber auch Lebendigkeit, Tiefgang und Punch überzeugen. Für 250 Euro bekommt man kaum bessere Boxen, egal, ob als PC-Monitore oder HiFi-Anlagen-Ersatz, der einem nicht so schnell lästig wird.

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