Testbericht

Motorola W375

15.2.2007 von Redaktion connect und Michael Peuckert

Gute Qualität auf dem Einsteigermarkt: Das W375 buhlt mit hochwertiger Verarbeitung und günstigem Preis um die Gunst der Käufer. Die müssen allerdings auf Ausstattung verzichten.

ca. 0:55 Min
Testbericht
  1. Motorola W375
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Motorola W375
Motorola W375
© Archiv

Mit dem Klapp-Modell W375 hat Motorola ein besonders günstiges Kamera-Handy im Programm. Unter einem knapp kalkulierten Preis muss die Qualität allerdings nicht leiden, wie die Verarbeitung des W375 zeigt: Das Gehäuse braucht sich selbst neben deutlich teureren Handys nicht zu verstecken.

Starke Optik, einfache Bedienung

Front aufgeklappt Motorola W375
Die Verarbeitung des W375 liegt auf sehr hohem Niveau.
© Archiv

Auch optisch überzeugt das elegant geformte Telefon mit einem matt glänzenden, schwarzsilbernen Gehäuse. Das Motorola ist gut ausbalanciert und lässt sich problemlos mit einer Hand öffnen und schließen. Im geöffneten Zustand präsentiert sich die silberfarbene Folientastatur mit eindeutiger Beschriftung und ordentlichen Druckpunkten in bester Manier. Nur die etwas unausgeglichene blaue Beleuchtung der einzelnen Tasten stört ein wenig. Das Außendisplays des W375 stellt lediglich drei farbige Symbole dar, die eingegangene Nachrichten, Anrufe (auch verpasste) und den Ladevorgang anzeigen. Das Hauptdisplay ist recht grob auflösend, bietet aber zumindest eine helle und kontraststarke Anzeige. Nichtsdestotrotz gelingt die Bedienung dank eindeutig benannter Menüpunkte, großer Schriften und hilfreicher Symbole zügig und ohne Probleme.

Ausstattung auf Sparflamme

Tools Motorola W375
Goodies wie eine Stoppuhr oder ein Rechner erleichtern den Alltag.
© Peter Fenyvesi

Ein Blick auf die Ausstattungsliste des W375 zeigt, wo Motorola noch den Rotstift angesetzt hat. Das Handy bringt weder eine Infrarot-Schnittstelle mit, noch Bluetooth. Bei den Grundfunktionen fehlen die üblichen Standards wie Situationsprofile oder die praktische Sprachmemo-Funktion. Der Adressspeicher ist mit maximal 100 Einträgen extrem knapp bemessen. Wer neben der Kalenderfunktion noch eine Aufgabenliste sucht, wird ebenfalls enttäuscht.

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