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Nixplay Smart Photo Frame 2K: WLAN-Bilderrahmen mit toller Darstellung

Ein schönes Geschenk für Verwandte, Freunde oder sich selbst: Der digitale Bilderrahmen Nixplay Smart Photo Frame 2K erfreute im Test mit sehr guter Anzeigequalität.

© Nixplay

Der Nixplay Smart Photo Frame 2K lässt sich hochkant oder im Querformat aufstellen. Das Stromkabel dient als Ständer.

Viele Menschen können Familie und Freunde nicht regelmäßig sehen, auch ohne Covid-19. Der Virus schottet nun aber vor allem Ältere von ihren Lieben ab. Wer wenigstens optisch Präsenz zeigen möchte, hat vielleicht schon mal über die Anschaffung eines digitalen Bilderrahmens nachgedacht.

Wir haben uns den WLAN-fähigen Smart Photo Frame 2K des britischen Herstellers Nixplay angeschaut, der sich übers Internet auch aus der Ferne mit Fotos und Videos bestücken lässt. Er bietet ein 9,7 Zoll großes Display, das bei unserem Testgerät (UVP: 330 Euro) von einem glänzenden Metallrahmen eingefasst ist. Das sieht schick aus, konserviert allerdings auch Fingerabdrücke und spiegelt die eigene Gestalt, wenn man direkt davor steht. Die schwarze Version ohne Metall ist regulär für 280 Euro zu haben. Aktuell gibt es beide Ausführungen deutlich günstiger. Mehr dazu lesen Sie am Ende des Tests.

Einfache Einrichtung

Clever: Für die Stromzufuhr muss man keinen USB-Stecker ins Gehäuse pfriemeln, stattdessen dient das textilummantelte Stromkabel als biegsamer Ständer. In dessen Ende wird die Zuleitung des Netzteils gesteckt. Wer mag, kann den Rahmen auch an die Wand hängen, Montagematerial liegt ebenso bei wie ein Putztuch und eine Fernbedienung.

Die Inbetriebnahme klappt einfach: Der Bildschirm begrüßt einen auf Englisch, per Fernbedienung lässt sich auf Deutsch switchen. WLAN auswählen, Passwort eingeben, dann folgt automatisch die Suche nach Software-Updates. Währenddessen informiert der Rahmen, was er tut. Alles in weitgehend sauberer Übersetzung. Das macht schon mal einen guten Eindruck. Über einen QR-Code auf dem Monitor lädt man dann die Nixplay-App auf sein Smartphone und koppelt den Rahmen. Auch das klappte auf Anhieb.

Über die Cloud auf den Rahmen

Über die App kann man nun Fotos vom Smartphone zunächst in die Nixplay-Cloud laden und von dort auf den Bilderrahmen schicken. Mit ein bisschen Spieltrieb bekommt man das gut alleine hin; wer Fragen hat, findet im Hilfe-Teil der App Antworten, erneut in meist tadellosem Deutsch. Der Bildschirmdialog wechselte nach der App-Kopplung allerdings ins Englische.

Die Fotos lassen sich thematisch in „Playlisten“ bündeln: Man wählt beispielsweise die Bilder vom letzten Urlaub und benennt die Liste entsprechend. Wer mag, kann zu den Fotos auch einen Textkommentar hinzufügen, der dann auf dem Nixplay links unten angezeigt wird – allerdings sehr klein.

Tolle Bildqualität

Was der Bilderrahmen aus dem aufgespielten Material macht, kann sich wahrlich sehen lassen: Der Nixplay 2K löst mit 2048 x 1536 Pixeln auf und liefert eine gestochen scharfe, brillante Darstellung. Zudem spiegelt der Monitor kaum – so macht die Fotoshow wirklich Freude. Über die App kann man Überblendeffekte einstellen und den Wechselintervall festlegen, in acht Schritten zwischen 10 Sekunden und 10 Minuten.

Auch Social-Media-Quellen möglich

Die Fotos, die man auf den Rahmen schicken will, sucht man manuell am Handy aus. Alternativ kann man Google Fotos als Quelle wählen. Über die Webseite www.nixplay.de lassen sich zudem Inhalte von Instagram, Dropbox, Facebook und Flickr einbinden. Schickt man weiteren Personen einen Link, können diese nach dem Download der App und Erstellen eines Nutzerkontos ebenfalls Material an den Nixplay-Rahmen senden.

Vieles lässt sich einstellen

Die Helligkeit ist manuell regelbar. Besser: über das Einstellungsmenü am Rahmen den Lichtsensor aktivieren, der die Leuchtkraft automatisch anpasst. Auch die App bietet jede Menge Möglichkeiten, etwa einen Schlaf-Timer und einen Aktivitätssensor. Der erkennt Bewegungen und schaltet den Nixplay nach festgelegter Zeit in den Ruhemodus, wenn sich nichts tut. Will man weiterschauen, tippt man einfach kurz auf den Rahmen. Automatisch ist der 2K bei uns nicht aus dem Schlummermodus erwacht.

Uhrzeit und Datum (Letzteres auf Englisch) blendet der Nixplay auf Wunsch ebenfalls ein, allerdings ging er im Test eine Stunde nach, obwohl wir bei der Einrichtung Deutschland als Standort angegeben haben.

Videos mit Ton

Von Haus aus stehen 8 GB Speicher zur Verfügung. Wir haben im Test rund 100 Fotos aufgespielt und gerade mal 1 Prozent des Speichers belegt. Bis zu 15 Sekunden lange Videos lassen sich ebenfalls versenden – die gibt der Smart Photo Frame dank seiner beiden 2-Watt-Lautsprecher mit Ton wieder.

Nixplay bietet auch ein Abo an: Für 49,99 Euro für 1 Jahr oder 4,99 Euro pro Monat bekommt man „Speicherplatz für die ganze Familie“ – wie viel genau, haben wir nicht in Erfahrung bringen können. Zudem kann man mit Abo bis zu 10 Rahmen einbinden, Videos mit 1 Minute Länge verschicken und private, gruppierte Playlisten erstellen.

© WMP

Fazit: Teuer, aber gut

Der Nixplay Smart Photo Frame 2K ist kein Schnäppchen, aber sein Geld wert. Die Bildqualität ist hervorragend, die Verarbeitung tadellos und die Software-Implementierung weitgehend gelungen. Englischkenntnisse sind allerdings nötig.

Auf Amazon bietet Nixplay noch bis 22.11. einen Rabattgutschein von 15 Prozent, damit kostet die Metallversion 280,49 Euro, die schwarze Variante 237,99 Euro. Noch günstiger geht es beim Hersteller direkt: Hier gibt es im Black Friday Sale den schwarzen Smart Photo Frame 2K für 209,99 Euro.

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