Testbericht

Philips DS9000

24.2.2011 von Michael Peuckert

Das Topmodell der Fidelio-Serie ist ein echtes Designerstück, klingt hervorragend und lässt sich über eine App aufpimpen.

ca. 1:10 Min
Testbericht
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Philips DS9000
Philips DS9000
© Philips

Das DS9000 für stramme 630 Euro markiert aktuell die Spitze der Fidelio-Soundsystem-Serie von Philips. Mit seinem Materialmix aus Holz und Metall, der extravaganten Bauform und der perfekten Verarbeitung sieht das DS9000 denn auch eher wie eine Skulptur als wie ein Audio-Abspielgerät aus.

Was noch auffällt: Als einziges Modell im Test verzichtet das Philips DS9000 auf ein eigenes Display, was aber kein Problem ist - schließlich haben alle kompatiblen Apple-Geräte eine eigene Anzeige. Sogar das iPad kann an das DS9000 andocken.

Kommt ein Apple-Player mit Touchscreen zum Einsatz, sollte sich der Nutzer aus dem App-Store das kostenlose Programm "Fidelio" herunterladen, das den Funktionsumfang des Philips DS9000 erweitert.

Dazu gehören eine Uhr mit zahlreichen Weckfunktionen, inklusive Sonderklänge wie etwa Meeresrauschen. Auch kann man per App definieren, ob ein Foto den Weckvorgang begleitet. Klanglich wird das DS9000 um einen einstellbaren 5-Band-Equalizer und einen zweistufigen Bass-Boost erweitert.

Die Bedienung erfolgt entweder direkt über den Apple-Player, die Fidelio-App oder alternativ über eine edle Fernbedienung im Metallgehäuse.

Philips DS9000
connect-Praxistesturteil
© Philips

An den beiden Enden des ovalen Holzgehäuses verstecken sich die Lautsprecher. Hier kommen jeweils ein Hochtöner in Ringradiator-Bauweise sowie ein Zehn-Zentimeter-Tief/Mitteltöner zum Einsatz. Angetrieben wird diese Kombi von einem Verstärker mit kräftigen 2 x 50 Watt.

Ganz in seinem Element war das Philips DS9000 dann auch beim Soundcheck: Mit kräftiger, aber dennoch sehr neutraler Wiedergabe stellte das Philips die anderen Testkandidaten weit in den Schatten. Ein solides Bassfundament bildet die Basis.

Die Mitten zeigen sich ausgewogen und der Hochtonbereich detailliert. Nur der Grundton war etwas aufgedickt. Eine starke Vorstellung, die dem Philips DS9000 trotz des hohen Preises eine klare Empfehlung einbringt.

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