Testbericht

Rega Brio 3

7.7.2008 von Redaktion connect und Bernhard Rietschel

Unter der Haube offenbart sich geradlinig-klassische britische Schule:

ca. 0:50 Min
Testbericht
  1. Rega Brio 3
  2. Datenblatt
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© Archiv

kräftiger Ringkerntrafo, kurze Wege, wenige Bauteile. Wobei sich letztere sehen lassen können. Die vier Endstufentransistoren sind TRAIT-Typen mit integriertem Thermofühler; ihr Arbeitspunkt bleibt auch bei heftigen Lastwechseln stabil. Und die kleinen Einzel-Halbleiter im Vorstufenbereich muss jemand von Hand selektiert haben. Wobei der Mensch, der diese Teile einzeln misst und mit bunten Tupfen kennzeichnet, in Essex sitzt und nicht in China - Rega gehört zu den wenigen englischen Herstellern, die diese Bezeichnung noch wirklich verdienen.

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Plastikfront und -heck, minimalistische Schaltungen: Rega Brio mit fünfbeinigen TRAIT-Endstufen-Transistoren
© J.Winkler

Der Brio 3 zeigte dann auch jene klassisch englische Abstimmung, die mittlerweile selten geworden ist: "Zur Hölle mit der Streberei an den Frequenz-Extremen, die Musik lebt in und von den Mitten", schien er in den Hörraum zu rufen und erteilte den anderen Verstärkern - praktisch unabhängig von deren Preisklasse - eine Lektion in Lebendigkeit und Direktheit. Die Box musste stimmen: An der großen KEF Reference 207 wirkte der Rega gebremst und schlank, um dann an der günstigeren XQ 40 desselben Herstellers oder an der preislich noch besser passenden Heco Celan 700 entfesselt loszudüsen.

Fazit:

Die Regas sind nichts für Materialfetischisten, aber in der Summe  klangstark.

Rega Brio 3

Rega Brio 3
Hersteller Rega
Preis 600.00 €
Wertung 85.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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