Testbericht

Sagem my220x

19.7.2007 von Redaktion connect und Michael Peuckert

Mit einer ausgesprochen attraktiven Optik geht das nur 69 Euro teure my220x auf die Piste. Grosse technische Ansprüche darf der Käufer freilich nicht stellen.

ca. 1:30 Min
Testbericht
  1. Sagem my220x
  2. Datenblatt
Sagem my220x
Sagem my220x
© Archiv
Sagem my220x
Zwiespältiges Bild: Während die Haptik des my220X überzeugen kann, hinken die inneren Werte doch deutlich hinterher.
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Dass auch für kleines Geld ausgesprochen schöne Handys zu bekommen sind, zeigt Sagem mit dem  Dualband-Modell my220X für 69 Euro. Mit seinen matten Softtouch-Oberflächen und der glänzenden Tastatur- sowie Display-Einfassung macht der zehn Millimeter dünne Flachmann viel her. Das my220X sieht aber nicht nur gut aus, sondern fühlt sich auch so an: Zwar sind die Tasten insgesamt etwas klein geraten, lassen sich aber sicher bedienen und geben beim Betätigen ein gutes Feedback. Zudem sind sie eindeutig beschriftet und gut ausgeleuchtet. Dies trifft auf das STN-Display mit 128 x 128 Pixeln nur bedingt zu - wobei die Anzeigen der Mitbewerber nicht wesentlich besser sind. Löblich: Das Hauptmenü kommt mit sechs Einträgen aus und stellt den User bei der Bedienung vor keine unlösbaren Probleme.

Sudoku
Alleinunterhalter: Das Kultspiel Sudoku muss als Entertainer im Sagem my220X reichen.
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Wo die Franzosen beim my220X den Rotstift angesetzt haben, zeigt der Blick auf die mehr als übersichtliche Ausstattungsliste. So fehlen eine Kamera, ein Radio und ein Musicplayer, was Menschen, die ein reines Mobiltelefon suchen, freilich genauso wenig stören dürfte wie das Fehlen von Infrarot, Bluetooth und MMS. Dass das Adressbuch zwar 250 Einträge speichert, diese jedoch nur aus dem jeweiligen Namen und einer einzigen Nummer bestehen dürfen, grenzt den Komfort im Telefonalltag dagegen schon ein - so muss man im Zweifel für Büro, Festnetz und Handy bei ein und derselben Person drei Kontakte anlegen. Weiteres Manko: Ein Kalender ist zwar vorhanden, Termine lassen sich aber nicht darin speichern.

Auch im Labor konnte das Sagem nicht überzeugen. Speziell die Standby-Zeit im D-Netz von gerade mal etwas über sieben Tagen und die Gesprächszeit von unter vier Stunden sind schwach; das können auch die deutlich besseren Werte für das E-Netz nicht beschönigen. Lob gibt es für den recht geringen Stromverbrauch bei eingeschaltetem Display. Insgesamt belegt das Sagem in den Ausdauermessungen jedoch nur einen Platz im hinteren Bereich des Testfeldes. Auch die Laborergebnisse bei der Sende- und Empfangsqualität sind nur durchschnittlich, was Empfangsprobleme im ländlichen Raum nach sich ziehen kann. Für stilbewusste Städter mit kleinem Budget und moderaten Ansprüchen mag das my220X dennoch eine Option sein.

Sagem my220X

Sagem my220X
Hersteller Sagem
Preis 55.00 €
Wertung 266.0 Punkte
Testverfahren 0.9

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