DECT-Telefon

Telekom Speedphone 11 im Test

Das Speedphone 11 der Telekom ist eine in Nuancen weiterentwickelte Version des Bestsellers Speedphone 10. Unser Test zeigt, was genau sich geändert hat.

© Telekeom

Telekom Speedphone 11

EUR 39,99

Pro

  • günstig
  • speziell auf Telekom Speedportrouter abgestimmt
  • auch mit eigener Basisstation verfügbar

Contra

  • keine großen Neuerungen zum Vorgänger

Fazit

connect-Testurteil: gut (409 von 500 Punkten)
81,8%

Das Speedphone 10​ gilt als das beliebteste Schnurlostelefon im Telekom-Sortiment. Kein Wunder – schließlich ist es mit 40 Euro sehr günstig und mit seinen aufs Wesentliche reduzierten Features und Bedienmenüs auf die Speedport-Router der Telekom abgestimmt.​

Neuerungen auf den zweiten Blick 

Mit dem Speedphone 11 stellte die Telekom nun eine Nachfolgerserie vor. Optisch sind die Geräte kaum von der Vorgängergeneration zu unterscheiden. Zumindest gilt dies für die weiße Ausführung, denn bei den anderen Farben wurde die bisherige Auswahl Schwarz oder Koralle durch Grafit, Gelb und Enzianblau ersetzt. 

Eine weitere Neuerung: Gab es das Speedphone 10 nur als separates Mobilteil, das einen Telekom-Router oder (mit eingeschränktem Funktionsumfang) eine andere DECT-Basis voraussetzte, gibt es das neue Modell auch mit eigener Basisstation mit oder ohne integrierten Anrufbeantworter.​

© Telekom

Im Gegensatz zum Vorgänger bietet die Telekom das neue Speedphone 11 auch in Versionen mit eigenständiger DECT-Basisstation an.

Wer bei Technik oder Ausstattung Unterschiede zum Vorgänger sucht, muss jedoch sehr genau hinschauen. Die Hardware scheint unverändert geblieben zu sein, nur in der Software fanden wir kleinere Neuerungen: So gibt es einige zusätzliche Menüpunkte etwa zur Kontrolle der WLAN-Funktion im Router und der Reichweitenwarnung sowie zur Feineinstellung von Babyfunk und „Blue Eco“-Modus. 

Auch die Auswahl an Klingeltönen wurde leicht erweitert. Zudem hat man einige Begriffe im Menü an die neuen Modellvarianten angepasst (etwa „Basis“ statt „Router“). Der Funktionsumfang bleibt mit Geburtstagserinnerungen, Wecker, Telefonkomfortmerkmalen und Zugriff auf den netzbasierten Telekom-Anrufbeantworter unverändert – ebenso wie das 5-cm-Display (2 Zoll), von dessen Farbanzeige die Menüs nur wenig Gebrauch machen.​

Geringe Unterschiede im Labor 

Die im Messlabor ermittelten Ausdauerwerte liegen mit gut 13 Tagen Standby und knapp 16 Stunden Gespräch auf dem Niveau des Speedphone 10. Auch die Messungen zur Klangqualität liefern sowohl im Schmalband- als auch im Breitband-Modus gute Resultate, die denen des Vorgängers sehr ähnlich sind. Insgesamt ist das Speedphone 11 ein würdiger Nachfolger des Speedphone 10.​

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