Testbericht

Telekom Speedphone 10 im Test

5.5.2015 von Hannes Rügheimer

Das Telekom Speedphone 10 ist für alle, denen die Speedphones bisher zu teuer waren. Die Telekom bietet das auf die hauseigenen Speedport-Router abgestimmte HD-Schnurlostelefon für nur 40 Euro an. Der Test zeigt, dass es mit teureren Modellen locker mithalten kann.

ca. 2:05 Min
Testbericht
  1. Telekom Speedphone 10 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Telekom Speedphone 10
Telekom Speedphone 10
© Telekom
EUR 40,99
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Pro

  • sehr gutes Preis-Leistungs Verhältnis
  • gutes Handling
  • durchdachter Menüaufbau

Contra

  • kein lokaler Anrufbeantworter
  • begrenzte Zusatzfunktionen

Telekom Speedphone 10 im Test : Das Speedphone 10 für nur 40 Euro tritt als preiswerte Alternative zum Android-bestückten Touchscreen-Modell Speedphone 701 an. Da spielt das in Weiß, Schwarz oder "Koralle" angebotene Speedphone 10 preislich in einer anderen Liga. 

Telekom Speedphone 10
Reduziert: Im Hauptmenü setzt die Telekom auf schlichte, elegante Icons zur Verdeutlichung der Grundfunktionen.
© Telekom

Dafür gibt's keinen Touchscreen und auch kein Android - das Speedphone 10 arbeitet mit proprietärer Betriebssoftware und konzentriert sich auf wesentliche Telefonfunktionen. Die Menüsprache lässt sich zwischen Deutsch, Englisch und Türkisch umschalten. Gut gefällt das mit 220 x 176 Pixeln recht hoch auflösende 2-Zoll-Display (5 cm). Die erhabenen und beleuchteten Tasten bestehen aus relativ weichem Kunststoff, bieten aber einen exakten Druckpunkt und ein logisches Layout. Zudem liegt das Mobilteil gut in der Hand.

Ausstattung: HD-Voice und Basis-Komfort

Das Speedphone 10 unterstützt HD-Voice und funkt mit dem aus Standard-DECT weiterentwickelten Protokoll CAT-iq 2.0. Diese Ausstattung ist gezielt auf den Betrieb am Speedport W 724 V und einem IP-Anschluss ausgelegt. Grundsätzlich lässt sich das Gerät auch an anderen DECT-Basen anmelden; separat kaufen muss man sie in jedem Fall. Die Ladeschale kann vom Router unabhängig aufgestellt werden und braucht nur eine Steckdose. Die Verbindung zu Router oder Basis erfolgt per Funk, via CAT-iq spielt der Speedport auch Software-Updates ins Speedphone 10 ein.

Telekom Speedphone 10
Bewährt: Auch beim Speedphone 10 wechselt die Menügestaltung ab Ebene zwei auf reine Texteinträge.
© Telekom

Das lokale Telefonbuch ist auf 100 Einträge begrenzt, lässt sich aber durch das im Speedport verwaltete, fast unbegrenzte Kontaktverzeichnis ersetzen. Komfortmerkmale beschränken sich auf Geburtstagserinnerungen, einen Wecker mit fünf Weckzeiten und eine Babyphone-Funktion. Außerdem erlaubt die Menüführung Halten und Makeln sowie Dreierkonferenzen .

Als Anrufbeantworter dient grundsätzlich die netzbasierte Sprachbox der Telekom - auch der Speedport W 724 V bietet keinen lokalen Rufsammler. Der Anschluss eines separaten Anrufbeantworters an einer seiner Analog-Buchsen ist aber möglich.

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Labormessungen: Ordentliche Werte

Das connect-Messlabor ermittelte fast zehn Tage Standby (6,5 Tage bei Full-Eco) und fast 16 Stunden Dauertelefonat - das sind gute Werte.

+++ Update 05.05.2015: Wir haben Klang und Sprachverständlichkeit des Speedphone 10 mit unserem neuen Testverfahren für IP-Telefone erneut getestet. Dabei nutzen wir den Funkstandard CAT-iq 2.0 für die Verbindung von Mobilteil und Basisstation und berücksichtigen auch die HD-Voice-Unterstützung. Sowohl im herkömmlichen Narrowband, als auch im Wideband konnte das günstige Speedphone 10 mit seinem großen Bruder Speedphone 30 und dem Testsieger Gigaset S850A Go problemlos mithalten. +++

Fazit: Günstiger Begleiter für die Speedports

Alles in allem ist das Speedport 10 ein guter, HD-tauglicher und vor allem günstiger Begleiter für die Speedport-Router desselben Anbieters.

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