Testbericht

Sony Ericsson Yari im Test

3.11.2009 von Redaktion connect und Michael Peuckert

Das Sony Ericsson Yari geht in einem sehr schicken Outfit auf die Piste - egal, ob der Slider das dunkle Gewand wie auf den Bildern trägt oder in einem poppigen Mix aus weiß/rot/grau an den Start geht, das Sony Ericsson Yari zieht die Blicke fast magisch auf sich.

ca. 2:35 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Sony Ericsson Yari im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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© Archiv

Pro

  • tolle Features für Spielefans
  • gute Verarbeitung

Contra

  • umständliche Bedienung
  • kein WLAN

Fazit

Connect-Urteil: 384 von 500 Punkten, gut


76,8%

Kein Wunder, können doch auch die Verarbeitung, der Mix aus glatten und matten Oberflächen sowie das 2,4 Zoll große Display überzeugen. Zudem liegt das Handy gut ausbalanciert in der Hand und lässt sich auch einhändig sehr gut bedienen.

Der Umgang mit dem Sony Ericsson Yari ist anfangs allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Dies liegt jedoch nicht an der guten proprietären Bedienoberfläche, die sich nur in kleinen Details von der Variante des Sony Ericsson Aino unterscheidet, sondern an den etwas eigentümlich geformten und positionierten Softkeys unterhalb des Displays.

Von Kopf bis Fuß auf Spielen eingestellt

In seinem Element ist das Sony Ericsson Yari, wenn es um das Thema Spiele geht. So bringt der Slider neben einem einfachen Stereo-Headset, einem Datenkabel sowie der PC-Software, die direkt auf dem Handy gespeichert ist, auch einen ausklappbaren Standfuß mit.

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Dort positioniert kann es dann auch gleich losgehen, denn das Sony Ericsson Yari beherrscht nicht nur die Spielsteuerung über den integrierten Bewegungssensor (bei "Nitro Street Racing" und "Bowling"), sondern auch mittels Gesten, wie wir sie von der Konsole Nintendo Wii kennen. Dazu wird das Handy vor dem Spieler aufgestellt, wobei die Frontkamera die Bewegungen registriert - beispielsweise bei "Tennis" und "Fitness".

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Schick: Der Music-Player gefällt mit Coveranzeige und Equalizer.
© Peter Fenyvesi

Beim Fußballhit "FIFA 10" kommen schließlich die beiden Zusatztasten über dem Display zum Einsatz, deren Einbindung wie die Bewegungs- oder Gestensteuerung vom Spiel abhängt. Insgesamt bietet das Sony Ericsson Yari den größten Gamegenuss, der mit einem Handy bisher möglich ist - die Tester hatten jedenfalls eine große Gaudi beim Ausprobieren der insgesamt zehn vorinstallierten Spiele.

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Neben seiner spielerischen Ader präsentiert das Sony Ericsson Yari aber auch sonst jede Menge Multimedia-Tugenden. So lässt sich etwa der gewohnt gute Musik-Player direkt über eine fest definierte Navi-Taste starten.

Dank integriertem GPS-Empfänger und der Offboard-Navigation "Wisepilot" steht auch der Routenführung mit dem Yari nichts im Wege. Dazu gesellt sich eine 5-Megapixel-Kamera, die mit üppiger Ausstattung inklusive Autofokus sowie Fotolicht und guter Bildqualität glänzen kann.

Funkspezialist mit ordentlich Ausdauer

Als modernes Handy mit UMTS- und Quadband-Empfangsteil funkt das Sony Ericsson Yari weltweit. Dazu gesellen sich die Datenbeschleuniger EDGE im GSM-Einsatz sowie im UMTS-Netz HSDPA (Downloads bis 7,2 Mbit/s) und HSUPA (Uploads bis 1,8 Mbit/s). Der Kurzstreckenfunk Bluetooth sorgt für den schnellen Kontakt zu Zubehör, im Gegensatz zum Sony Ericsson Aino fehlt dem Yari allerdings das WLAN-Modul.

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Für einen sicheren Stand bei den gestengesteuerten Spielen bringt das Yari einen speziellen Standfuß mit.
© Peter Fenyvesi

Im Labor zeigte das Sony Ericsson Yari, dass es sowohl die Funkstandards sehr gut im Griff hat als auch den Umgang mit den kostbaren Energiereserven des Akkus beherrscht. So lieferte der Slider im Labor eine Standby-Zeit von guten 18 Tagen und eine typische Ausdauer von über sechs Stunden ab. Auch die GSM-Gesprächszeit liegt mit knapp neun Stunden auf quasselstrippentauglichem Niveau. Dazu gesellen sich die sehr guten Akustikwerte - so soll es sein!

Fazit

Das Sony Ericsson Yari ist weit mehr als ein Spielehandy. Der Slider sieht prima aus, punktet mit praller Ausstattung und leistete sich keine Schwächen im Test oder im Labor - genau das sind die Merkmale, die einen Top-Allrounder auszeichnen.

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