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Testbericht

Yamaha A-S 2000

Yamaha spielt Wunschfee und baut Geräte im Look der guten alten Zeit. Mit der Technik der guten neuen Zeit.

Inhalt
  1. Yamaha A-S 2000
  2. Datenblatt
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© Archiv

Am Vollverstärker A-S 2000 erledigen Relais den Job für Klang- und Balance-Regler. Sie beamen die entsprechenden Knebel-Drehregler bei Mittelstellung aus dem Signalweg. Wohlwollend fällt das Auge des Technikers zudem auf den eingebauten Phono-Vorverstärker für MM und MC, der im Messlabor mit 78 Dezibel Fremdspannungsabstand bei MC (MM: 86 dB) als besonders rausch- und brummarm auffiel. Ein Lob verdient auch der diskret aufgebaute Hochpegel-Zweig, der im Falle des XLR-Eingangs tatsächlich symmetrisch, also doppelt vorhanden ist; und der ordentliche Kopfhörer-Verstärker, der sich an verschiedene Impedanzen anpasssen lässt.

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© Foto: J.Bauer

Ein Ur-Ahn: Receiver Yamaha CR-2040 aus den frühen 70ern.

Hörtest

Die so ansprechend nostalgisch verpackte moderne Technik machte auch im Hörraum eine glänzende Figur. Der Vollverstärker, zum Spaß verkabelt mit der AUDIO-Eigenkreation PS1 von Clearaudio , lieferte ein flammendes Plädoyer für die LP. Fantastisch aufgeräumt, dynamisch weit gespannt und präzise im Bass ging er bei Prokofieffs 5. Sinfonie (unter Antal Dorati, Speakers Corner) zur Sache, intensiv folgte er Kari Bremnes' "Reise" (Strange Ways/Indigo).

Die exzellente Phono-Vorstellung sollten Bestenlisten-Fans auch im Hinterkopf behalten, wenn sie die Hochpegel-Bewertung von 100 Punkten einordnen. Verglichen mit einem Klangfarben-Meister wie dem Creek Destiny IA, spielte der Yamaha zuweilen blasser und weniger swingend, er machte dies jedoch mit einer großartigen Disziplin und geradezu kristalliner Klarheit wett. Knallharte Rockscheiben wie Dream Theaters "Scenes From A Memory" (Warner) profitierten hiervon zwar mehr als die hochdynamischen Beethoven-Klänge auf der AUDIO-CD "pure music Vol. 5" (Bose), aber Klassik-Kompetenz wollte dem transparenten Yamaha niemand in der Jury abstreiten.

Im Team am besten

Eine tolle Überraschung erlebte die Jury, als sie den CD-Player symmetrisch mit dem Verstärker-Partner verkabelte. Klarheit und Straffheit nahmen weiter zu, gleichzeitig mischten sich noch mehr feine Schwingungen und Schwebungen ins Geschehen. Im Duett sind die Yamahas also noch attraktiver.

Yamaha A-S 2000

HerstellerYamaha
Preis1600.00 €
Wertung100.0 Punkte
Testverfahren1.0

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