2-in-1-Geräte

Convertible: HP Elite Dragonfly

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HP Elite Dragonfly im Test

Pro

  • ultrakompaktes 360-Grad- Convertible
  • hervorragend verarbeitetes und stabiles Gehäuse
  • herausragende Ausdauer
  • zwei schnelle Thunderbolt-Ports
  • integriertes LTE-Modem
  • umfangreiche Sicherheitsfeatures
  • manuelle Webcamabdeckung
  • aktiver Stift im Lieferumfang
  • guter Stereoklang
  • sehr geringes Gewicht

Contra

  • überschaubare Systemleistung
  • kein Kartenleser

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (463 von 500 Punkten)

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Design und Haptik nicht nur bei Privatkunden eine entscheidende Rolle spielen, sondern auch im Business-Segment, dann wäre dieser mit dem Dragonfly erbracht.

Denn das neue Flaggschiff der HP-Elitebook-Serie kommt nicht nur besonders edel und schick daher, es ist auch konsequent auf die Bedürfnisse geschäftlicher Nutzer ausgerichtet.

Davon zeugen unter anderem zahlreiche Sicherheitsfeatures wie der Sure Sense genannte Malware-Schutz auf Basis künstlicher Intelligenz, ein optionaler Sichtschutzfilter, eine mechanische Webcamabdeckung oder ein Kensington Lock. 

Moderne Business-Nomaden profitieren darüber hinaus von dem integrierten LTE-Modul und damit von ortsunabhängigem Internetzugriff – was selbst in der mobilen Oberklasse bei Weitem noch nicht selbstverständlich ist.

HPs blaue „Libelle“ ist nicht nur perfekt verarbeitet, sondern auch besonders kompakt und leicht. In der Basisvariante bringt es nicht einmal ein Kilogramm auf die Waage. Und das, obwohl das Gehäuse komplett aus hochwertigem Magnesium gefertigt wird. 

Daneben kommt auch aus dem Meer gefischter Kunststoff zum Einsatz, etwa für das Gehäuse der Lautsprecher. Apropos: Die vier von Bang & Olufsen bereitgestellten Stereospeaker liefern einen außergewöhnlich guten Klang. 

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HP Elite Dragonfly im Test

Exzellent sind auch die Eingabegeräte, vor allem das geschmeidige Touchpad und die spritzwassergeschützte Tastatur haben es uns angetan. Zusätzlich ist das Dragonfly natürlich auch per Touch und Stift bedienbar, der per USB-C-Kabel ladbare Stylus gehört bei einigen Konfigurationen zum Lieferumfang des Kombigeräts.

In der leichtesten Modellvariante wird ein 28-Wh-Akku verbaut. Wir empfehlen allerdings die Konfiguration mit der doppelten Akkukapazität, die auch unserem Test zugrunde liegt. Der Mobilrechner überschreitet in diesem Fall zwar die magische Kilogrenze, aber der Zugewinn an Ausdauer ist das allemal wert: 

Im MobileMark-Benchmark, der die Arbeitsweise eines typischen Office-Nutzers simuliert, hält das Dragonfly in dieser Variante knapp 15 Stunden durch und macht auch an sehr langen Arbeitstagen nicht vorzeitig schlapp. 

Kleinere Abstriche gibt es in puncto Performance. Alltagsaufgaben erledigt das Elite-Convertible sehr zuverlässig, im direkten Vergleich mit den beiden anderen Testkandidaten zeigt sich jedoch, dass der von HP hier verbaute Core-Prozessor der achten Generation mit den CPUs des aktuellen Jahrgangs nicht ganz mithalten kann.

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