2-in-1-Geräte

Convertible: Lenovo Yoga C940-14IIL

© Lenovo

Lenovo Yoga C940-14IIL im Test

Pro

  • ultrakompaktes 360-Grad- Convertible
  • hervorragend verarbeitetes und stabiles Gehäuse
  • sehr flotte Terabyte-SSD
  • zwei schnelle Thunderbolt-Ports
  • ausgesprochen helles 4K-Display
  • manuelle Webcamabdeckung
  • im Gehäuse versenkbarer Stift im Lieferumfang
  • vier Lautsprecher (2 im Scharnier, 2 an der Unterseite)
  • vergleichsweise günstiger Preis

Contra

  • mäßige Akkulaufzeit
  • kein Kartenleser
  • kein Mobilfunkmodem

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (448 von 500 Punkten)

Mit dem Yoga C940 – das „C“ steht seit dem letzten Modelljahrgang für Convertible – hat Lenovo die fünfte Generation seines 2-in-1-Klassikers aufgelegt. Auffälligste Neuerung gegenüber dem Vorgänger C930 ist das geringfügig vergrößerte Display bei insgesamt leicht reduzierten Abmessungen des Geräts. 

Der 14-Zoll-Bildschirm ist ohnehin das Prunkstück des kompakten Chinesen: In der getesteten Konfiguration mit 4K-Auflösung strahlt der kontrastreiche 315-ppi-Touchscreen unglaublich hell, zudem gibt es trotz der Hochglanzoberfläche kaum Verspiegelungen. 

Die zweite wesentliche Neuerung betrifft den Prozessor. In Lenovos Premium-Convertible arbeiten nun Intel-Core-CPUs der zehnten Generation. Bei unserem Testgerät wurde ein bärenstarker i7-1065G7 verbaut, der den Mobilrechner im Verbund mit 16 GB Arbeitsspeicher ordentlich auf Trab bringt.

Ansonsten gibt es gegenüber dem Vorjahresmodell praktisch keine Veränderungen. Das heißt, auch die aktuelle Version verfügt über eine Art Soundbar im Scharnier, die im Zusammenspiel mit den beiden am Gehäuseboden angebrachten Lautsprechern einen für Notebookverhältnisse erstaunlich guten Klang produziert. 

Zudem erfolgt die Abstrahlung in jedem Betriebsmodus zum Anwender hin, was bei Geräten dieser Bauart sonst nicht der Fall ist. Ebenso unverändert sind praktische Details wie die mechanisch verschließbare Webcam oder der zum festen Lieferumfang gehörende aktive Stift, der sich im Gehäuse parken lässt, wo er auch gleich geladen wird.

© Lenovo

Lenovo Yoga C940-14IIL im Test

Ein besonderes Highlight verbirgt sich unter der hochwertigen Aluminiumhülle: Unsere Modellvariante ist mit einer SSD bestückt, die nicht nur ein ganzes Terabyte an Daten speichern kann, sondern diese auch besonders schnell überträgt. 

Qualität statt Quantität heißt es wie gehabt bei den Schnittstellen, denn zwei der drei USB-Ports unterstützen den Thunderbolt-3-Standard und sind zur ultraschnellen Datenübertragung, für den Anschluss externer Monitore sowie fürs Laden zuständig. 

Features wie ein integrierter Fingerabdrucksensor oder eine mehrstufige Tastaturbeleuchtung sind in dieser Preisklasse ohnehin selbstverständlich. Viel Kritikwürdiges lässt sich beim Yoga C940 erwartungsgemäß nicht finden. 

Eine absolute Spitzenbewertung verhagelt dem eleganten Convertible allerdings seine überschaubare Ausdauer: Trotz der vergleichsweise hohen Akkukapazität ist im Office-User-Szenario nach knapp siebeneinhalb Stunden Schluss.​

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