Von günstig bis teuer

GoPro Hero im Test

GoPro deklariert seine neue Action-Cam trotz des stolzen Preises als Einsteigermodell. Und dafür gibt es noch nicht einmal viel Zubehör: Im Lieferumfang finden sich ein USB-Kabel, zwei Klebehalter und ein Rahmen – das war’s. Als einzige Cam im Test ist sie dafür aber auch ohne Gehäuse wasserdicht und lässt sich per Touchscreen oder Sprache bedienen. Eine Liste mit Befehlen ist dabei in den Einstellungen hinterlegt. So wechseln Sie zum Beispiel per Befehl den Aufnahmemodus oder knipsen ein Foto. Bei uns hat das ebenso gut funktioniert wie per Touchscreen. Letzterer nimmt selbst wenn er nass ist, Befehle ohne zu zögern an. Was die Bildqualität betrifft, bietet die Hero das natürlichste und sauberste HD-Bild. Einzig das 4K-Bild der Firefly kommt an die GoPro heran. Bei Fotos muss sich die Hero, was den Detailreichtum angeht, der Firefly geschlagen geben, bietet dafür aber etwas mehr Dynamik. 

Ein Wermutstropfen sind die geringen Einstellungsmöglichkeiten der Hero. Bei Zeitrafferaufnahmen kann man beispielsweise nicht einmal das Intervall ändern, was man bei dem Preis eigentlich erwarten dürfte. Wenn man die passende App zur Steuerung nutzen möchte, bedarf es einer Registrierung bei GoPro. Danach kann man alle Einstellungen am Phone vornehmen. Das gelingt dank des simplen Designs der App ohne Probleme. Alle Videos finden ihren Weg dann auch drahtlos aufs Phone und können zuvor sogar noch beschnitten werden.

Fazit: Keep it simple: Anmachen, drauf-drücken, fertig. Die GoPro liefert gute Qualität und punktet mit einfacher Bedienung via Sprache und Touch- screen. Das kostet, ist sein Geld aber (fast) komplett wert.

GoPro Screens

© connect

Praktisch: Neben den typischen Kameraeinstellungen lässt sich in der App auch die Helligkeit des Bildschirms anpassen.

GoPro Hero technische Daten und Ausstattung

  • Videoauflösung: 1440p/1080p
  • Bildraten bei 4K/2K/Full-HD: -/-/25 & 50
  • Slow Motion: Nein
  • Fotoauflösung: 10 Megapixel 
  • Akkukapazität & Laufzeit bei Full-HD: 1220 mAh/120 Minuten
  • Anschlüsse: USB-C/HDMI 
  • wasserdicht: Bis 10 Meter ohne Gehäuse
  • Zeitraffervideo/-foto/Loopvideo/Serienbilder/Langzeitbelichtung:ja/ja/nein/ja/nein 
  • RAW-Fotomodus: Nein 
  • Zeitrafferintervalle: 500 ms
  • Bildwinkel: weit/mittel/eng
  • Stabilisierung: Ja 
  • Wide Dynamic Range (WDR): Nein 
  • Sprachsteuerung: Ja

App-Tipp: GoPro Quik

Videos und Fotos sind bereits in Ihrem kleinen eckigen Kasten eingefangen, doch was nun? Mit Quik erstellen Sie in wenigen Schritten eine Video-Präsentation ihres letzten Ausflugs – auch wenn Sie den nicht per GoPro festgehalten haben. Zuerst müssen Sie natürlich Ihre Daten von der Cam aufs Smartphone übertragen und in die App importieren. Dabei können Sie bei Videos interessante Stellen bereits vorab markieren, die die App später automatisch ansteuert. Anschließend wählen Sie aus 23 Designvorlagen ein Thema aus, das Ihnen zusagt. Quik hat Ihre Bilder und Videos bereits für Sie in einer Timeline angeordnet, deren Reihenfolge sich später noch verändern lässt. Die Einstellungen sind ansonsten rudimentär und einfach vorzunehmen: Videos schneiden Sie bei Bedarf zurecht, entscheiden über die Anzeigedauer von Fotos oder peppen die Clips mit Filtern auf. Aus der integrierten Musikbibliothek dürfen Sie sich ein passendes Stück zur Untermalung Ihres Ausflugs herunterladen. Die App stimmt dann alles auf den Rhythmus ab.

GoPro Quik Screens

© connect

Dem Nutzer steht eine Vielfalt an Vorlagen für sein Video zur Verfügung (links). Zudem kann man jedem Bild einen Text hinzufügen und die Anzeigedauer der Dateien oder ihr Format verändern (rechts).

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