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LTE-Router im Vergleich - Teil 2

Inhalt
  1. Sechs mobile LTE-Router im Vergleich
  2. LTE-Router im Vergleich - Teil 2

© Telekom

Homespot: Schon das Format der Speedbox LTE IV legt eher stationäre Nutzung nahe, außerdem hat sie keinen Akku.

Telekom Speedbox LTE IV

Die eher für stationäre Nutzung ausgelegte LTE-Routerbox ist nur in Kombination mit einem Telekom-LTE-Tarif preisgünstig zu haben.

Ihre Speedbox LTE IV bringt die Telekom gegen Vodafones Gigacube oder den von Congstar vertriebenen Huawei LTE Cube E5180 in Stellung. Ohne Vertrag kostet sie stolze 250 Euro, mit Abschluss eines LTE-Kontrakts​ sinkt der Preis auf 100 bis 10 Euro. Auch das Telekom-Gerät stammt von Huawei – das Original trägt den Namen B618s. Die Konfigurationsoberfläche ziert auch nach wie vor das Huawei-Logo, zur Einstellung dient die Huawei-App „HiLink“. 

Einen Akku hat die für stationäre Nutzung oder den Einsatz im Wohnmobil ausgelegte Speedbox LTE IV nicht, zum Betrieb ist eine Steckdose erforderlich. Dafür lassen sich auf Wunsch zwei Geräte über Gigabit-Ethernet anschließen. LTE unterstützt die Box mit bis zu 600 Mbit/s im Downlink (LTE Cat 11), per WLAN 11ac (4x4 MIMO, Dualband) versorgt sie bis zu 64 Endgeräte.

Pro:

  • LTE Cat 11 bis 600 Mbit/s
  • WLAN 11ac mit 4x4 MIMO
  • 2x Gigabit-Ethernet
  • Versorgung von bis zu 64 WLAN-Endgeräten
  • Konfiguration per Web oder App

Contra:

  • kein Akku
  • keine Speicherkartenunterstützung
  • Telefonie-Funktion des Huawei-Originals wurde gestrichen

© TP-Link

Kompakt und be- dienungsfreundlich: Basisfunktionen lassen sich beim TP-Link M7650 auch direkt am Gerät einstellen.

TP-Link M7650

Der M7650 bietet starke technische Daten und ist vergleichsweise preiswert. Im Detail lässt er allerdings kleinere Wünsche offen.

Mit dem M7650 bietet auch TP-Link einen kompakten mobilen LTE-Router an, dessen technische Daten wie LTE Cat 11 mit bis zu 600 Mbit/s im Download und WLAN 11ac mit bis zu 867 Mbit/s sich durchaus sehen lassen können. 

Etwas schade ist, dass der Nutzer sich trotz Dualband-WLAN für eines der Frequenzbänder 2,4 oder 5 GHz entscheiden muss. Ebenso muss er beim Zugriff auf eine eingesetzte Micro-SD-Karte wählen, ob diese per WLAN oder per USB erreichbar sein soll – auch hier ist nicht beides gleichzeitig möglich. 

Dank 3000-mAh-Akku hält der M7650 bis zu 15 Stunden durch und versorgt bis zu 32 WLAN-Geräte. Sein quadratisches Farbdisplay und die einfach gehaltene Menüführung erlauben, auch viele Einstellungen direkt am Gerät vorzunehmen. Hier lässt sich der Verbrauch eines monatlichen Datenlimits je nach Tarif ablesen. Ersteinrichtung und komplexere Einstellungen erfolgen über die Weboberfläche oder die für Android und iOS erhältliche Konfigurations-App „tpMiFi“.

Pro:

  • LTE bis zu 600 Mbit/s
  • WLAN 11 ac
  • kompakt und leicht
  • informatives Farbdisplay
  • einige Einstellungen direkt am Gerät möglich
  • recht lange Akkulaufzeit
  • NAS-Funktion für Micro-SD

Contra:

  • kein Dualband-Betrieb (Auswahl 2,4 oder 5 GHz erforderlich)

© Zyxel

Einfach, aber reisefreundlich: Der mobile LTE-Router von Zyxel hält mit bis zu 15 Stunden recht lang durch.

Zyxel WAH 7608

Der WAH 7608 ist preiswert und beschränkt sich aufs Wesentliche – keine schlechte Wahl für Vielreisende, denen WLAN 11n genügt.

Mit der Beschränkung auf LTE Cat 4 und WLAN 11n ist auch der Zyxel WAH 7608 ein eher einfach gehaltener mobiler LTE-Hotspot. Angesichts seines günstigen Preises von 100 Euro (bei Onlinehändlern haben wir ihn sogar schon für 89 Euro entdeckt) und dem mit 2000 mAh recht gut bestückten Akku (Laufzeit bis zu 15 Stunden) kann dieses Gerät jedoch eine gute Wahl für preisbewusste Anwender sein, denen diese Leistungen genügen.

Anmelden lassen sich bis zu 32 Endgeräte. Gut ist auf jeden Fall die recht umfangreiche Frequenzunterstützung, die auch beim Roamingeinsatz in anderen Ländern Flexibilität bietet – vorausgesetzt, der eigene Tarif spielt dabei mit. Eine NAS-Funktion für eine eingesetzte Micro-SD-Karte wird unterstützt. Die Konfiguration erfolgt über eine Weboberfläche oder die von Zyxel angebotene App „LTE Ally“.

Pro:

  • preiswert
  • kompakt und leicht
  • mit 15 Stunden lange Akkulaufzeit
  • umfangreiche Frequenzunterstützung für alle nutzbaren Mobilfunkmodi
  • einfache Bedienung

Contra:

  • Ausstattung und Funktionen begrenzt
  • nur WLAN 11n (2,4 GHz) und LTE Cat 4

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