Geräte parallel nutzen

Multi-SIM-Karten: Angebote der Mobilfunkanbieter im Vergleich

Multi-SIM-Karten der Mobilfunker ist die Lösung, wenn Sie mehrere Geräte mit einem Mobilfunkvertrag nutzen wollen. Wir haben mehrere Anbieter verglichen.

Multi-SIM-Karten: Angebote der Mobilfunkanbieter im Vergleich

© © Eugenio Marongiu / shutterstock.com

Multi-SIM-Karten: Angebote der Mobilfunkanbieter im Vergleich

Mit nur einem Handy kommen digitale Nomaden schon lange nicht mehr aus. Wer morgens in die S-Bahn steigt, trägt neben dem Smartphone in der Hand oft noch ein Tablet in der Tasche. Wenn es darauf ankommt, nutzt man auch mehrere Geräte parallel. 

Ist ja auch praktisch: Während man mit dem Lebenspartner telefonisch das Abendessen verhandelt, schaut man sich zeitgleich auf dem Tablet die Präsentation an, die die Kollegin verschickt hat. 

Für das digitale Multitasking braucht man weder einen WLAN-Hotspot noch einen zusätzlichen Mobilfunkvertrag. Die adäquate Lösung bieten die Mobilfunker schon längst: Mit Multi-SIM-Karten lassen sich mehrere mobile Geräte wie Smartphones, Tablets oder neuerdings auch Smartwatches mit einem Vertrag unter einer Rufnummer ins Netz bringen. 

Das lästige Wechseln von SIM-Karten ist damit obsolet, zudem erhält man nur eine Handyrechnung am Monatsende. Das Wichtigste aber: Man kann die Inklusiv-Leistungen seines Mobilfunktarifs mit all seinen Geräten nutzen und etwa via Smartphone und Tablet auf das inkludierte Datenvolumen zugreifen. 

Auch ein Vorteil: Wer noch ein älteres Handy fürs Telefonieren im Auto nutzt, ist damit aus dem Schneider, wenn das neue Smartphone nicht mit der Freisprechanlage korrespondiert.

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Alle drei Netzbetreiber haben die Zusatzkarten im Portfolio. Allerdings gibt’s deutliche Unterschiede bei den Konditionen und der Leistung. 

So können Telekom-Kunden mit der Tarifoption „MultiSIM“ ohne Einmalgebühr bis zu zwei zusätzliche Mobilfunk-Karten für jeweils 4,95 Euro extra pro Monat zu jedem bestehenden Tarif hinzubuchen und dessen Leistung damit nutzen. Pardon, zu fast jedem Tarif:

Ausgerechnet im teuersten Angebot Magenta Mobil XL, das eine unbegrenzte Datenflat enthält, erhöht sich der monatliche Aufpreis auf rund 30 Euro pro Extra-SIM. Vodafone vertreibt sein Angebot unter „Red+ MultiSIM“: 

Neu- und Bestandskunden können in den aktuellen Red-Tarifen bis zu zwei Zusatzkarten pro Rufnummer bestellen. Sie kosten jeweils fünf Euro pro Monat und sind jederzeit kündbar. 

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Zusätzlich fällt ein einmaliger Anschlusspreis von 39,99 Euro pro Karte an. Auch bei den Düsseldorfern zahlen Kunden mit der unbegrenzten Surfflat Red XL mehr: Hier verdoppelt sich der Monatspreis auf zehn Euro pro Zusatz-SIM. 

Sowohl Telekom- als auch Vodafone-Kunden können Telefonate und mobiles Internet auf bis zu drei Geräten parallel nutzen. SMS- und MMS-Dienste sind allerdings an eine SIM-Karte gekoppelt.

Bemerkenswert: O2-Free-Kunden können ihren Tarif mit bis zu zehn SIM-Karten ohne Aufpreis auf mehrere Geräte verteilen – drei Karten für Telefonaten, SMS und Daten, die übrigen sieben rein für Daten. Damit ist die Telefónica-Tochter der Konkurrenz voraus. 

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Multi-SIM-Karten: Angebote der Mobilfunkanbieter im Vergleich

© Apple / Screenshot & Montage: connect

Zur Freischaltung der E-SIM in der Apple Watch wird der QR-Code in der vorinstallierten App auf dem iPhone eingescannt.

Wer im Besitz einer Smartwatch ist, kann die Zusatz-Karten auch als E-SIM ordern und so unterwegs ganz ohne Smartphone Musik streamen, surfen und kommunizieren. Die festeingebaute SIM-Karte wird per QR-Code aktiviert, die Konditionen sind bei allen drei Netzbetreibern die gleichen wie bei einer klassischen Multi-SIM.

Auch Discounter mit Extra-SIMs

Doch auch die Netzbetreiberkonkurrenz wie etwa 1&1, Mobilcom Debitel sowie die Drillisch-Marken Smartmobil und Yourfone locken mit Extras und offerieren je nach Anbieter bis zu zwei zusätzliche SIM-Karten zum bestehenden Mobilfunkvertrag. 

Die Leistungen und Konditionen der Multi-Card-Anbieter finden Sie in folgender PDF im Detail.

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