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Oppo Enco Free im Test

© Oppo

Die Oppo Enco Free sind mit 129 Euro (UVP) in der mittleren Preisklasse.

Pro

  • sehr handliches Case und In-Ears
  • komfortabel zu tragen und wasserresistent nach IPX4
  • ausgezeichnete Steuerung über Tippen und Wischen
  • ausgewogener, klarer Klang
  • sehr gute Ausdauer von 5:46 Stunden

Contra

  • keine Smartphone-App
  • keine aktive Geräuschunterdrückung (ANC)
  • Telefonieakustik beim Senden verbesserungswürdig
  • kaum Tiefbass

Fazit

Connect-Urteil: befriedigend (364 von 500 Punkten)

Darfs etwas kleiner sein? Oppos Enco Free haben die beste Handlichkeit im Vergleich. Das gilt für das Case der In-Ears, das entspannt in eine Hemdtasche passt, als auch für die Stöpsel selbst. Sie sehen zwar aus wie Apples Airpods, kommen aber mit einem dünnen Gummiaufsatz. Dieser sorgt für einen deutlich besseren Halt im Ohr als Apples reine Einhänger.

Jedoch kommt der Sitz trotzdem nicht an die In-Ears von Honor oder Sennheiser heran – wir mussten gelegentlich nachdrücken. Ausgezeichnet ist der Tragekomfort, da man die Stöpsel durch ihr geringes Gewicht fast nicht spürt, sowie der IPX4-Spritzwasserschutz wie bei den teuren Sennheisern.

Praktisch: Die Enco Free verbinden sich wie bei Huawei umgehend mit dem Phone, sobald man das Case öffnet. Bei Sennheiser dauert das ein paar Sekunden. Wer ein Oberklasse- Phone von Oppo besitzt, profitiert wie bei Apples Airpods unter iOS von einer tieferen Systemintegration mit kinderleichtem Pairing und Akku-Widget beim Einschalten. Zudem lässt sich über die Bluetooth-Einstellungen die Steuerung der In-Ears anpassen.

Leider funktioniert das nur bei Oppos ColorOS. Alle anderen Androiden gucken, was die Konfiguration angeht, auch zwecks fehlender App in die Röhre. Die Steuerung ist ansonsten super gelöst. Man kann sogar auf dem Stiel der Stöpsel auf und ab wischen, um zum nächsten Lied zu wechseln oder sehr granular die Lautstärke verstellen. Die Obergrenze von 116 dB haben wir dabei nie ausgekostet.

Musik klingt ausgewogen, wobei der Klang leicht mittenbetont ist. Jedoch fehlt der Tiefbass durch die Bauform sehr, und die oberen Höhen könnten noch etwas prominenter sein. Überrascht hat uns der über das gesamte Spektrum verzerrungsfreie Klang, der gerade bei Gesang und in den Höhen klarer ist als bei Huawei.

Die sehr gute Ausdauer von 5:46 Stunden gefällt ebenfalls. Die Telefonieakustik könnte hingegen besser sein, dabei sollte eine Geräuschunterdrückung eigentlich für eine klare Übertragung sorgen.

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