Pixel Buds 2, Freebuds 3i und mehr

Honor Magic Earbuds im Test

© Honor

Akkustand einsehen und Steuerung ändern: Viel mehr ist nicht einstellbar.

Pro

  • sehr gute aktive Geräuschdämpfung mit bis zu 22 dB
  • guter Klang für den Preis
  • Stöpsel haben sehr guten Sitz und Tragekomfort
  • handliches Ladecase
  • sehr hohe maximale Lautstärke

Contra

  • App bietet so gut wie keine Einstellungsmöglichkeiten
  • Laufzeit mit 3:30 Stunden unterdurchschnittlich
  • Ladeschale nicht kabellos ladbar
  • Sprachqualität beim Telefonieren in Senderichtung mangelhaft

Fazit

Connect-Urteil: befriedigend (373 von 500 Punkten)

Honors Magic Earbuds sind das Zwillingsmodell zu Huaweis FreeBuds 3i (nächste Seite). Die baugleichen In-Ears sind 20 Euro günstiger (UVP) und unterscheiden sich messtechnisch in wenigen Belangen. Ihr Design nimmt Anlehnung an Apples Airpods Pro, Stöpsel und Case sind dabei in weißem Kunststoff gehalten.

Beides ist sehr gut verarbeitet und wirkt wie aus einem Guss. Wegen der glänzenden Oberfläche wird das Case durch Fingerabdrücke jedoch nach einiger Zeit etwas schmierig. Kabelloses Laden unterstützt die Schale nicht. Im Lieferumfang finden sich stattdessen ein USB-C-Kabel und drei zusätzliche Ohrpassstücke in verschiedenen Größen.

Honors Earbuds haben bei uns sehr gut gehalten, auch bei schnellen Kopfbewegungen. Längeres Tragen ist durch ihren angenehmen Sitz und das geringe Gewicht ohne Druckgefühl möglich. Gefehlt hat uns aber ein zertifizierter Wasserschutz.

Die Musik steuert man wie üblich per Fingertippen auf die Stöpsel, was alles insgesamt sehr gut und verzögerungsfrei funktioniert. Ein Manko ist, dass man die Lautstärke nicht direkt an den In-Ears verstellen kann, so muss man des Öfteren doch zum Phone greifen. Außerdem lässt sich pro Stöpsel nur eine Steuerungsfunktion über die zu den Earbuds gehörige App einrichten – das ist zu wenig.

Insgesamt ist die App ein großes Defizit, da sie kaum Einstellungen zulässt. So sucht man vergebens einen Equalizer, und die Trageerkennung sowie das ANC lassen sich ebenfalls nicht konfigurieren. Letzterem bescheinigt unser Labor eine sehr gute Geräuschdämpfung von 22 dB.

Gut ist soweit auch der Klang, wenn man den Preis bedenkt. Die In-Ears spielen laut und haben einen guten Bass. In den Mitten fehlt jedoch etwas Druck, und auch die oberen Höhen könnten prominenter sein. Bei Gesang und höheren Tönen machen sich zudem Verzerrungen breit, wenn man zu weit aufdreht, und auch Snares klingen etwas matt. Unterdurchschnittlich ist die von uns gemessene Laufzeit von 3,5 Stunden.

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