PDF-Dateien am Smartphone bearbeiten

PDF-Apps: GoodReader & Adobe Reader

2.11.2016 von Jan Spoenle

ca. 2:10 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
  1. PDF-Apps im Vergleich
  2. PDF-Apps: PDFpen2 & LiquidText
  3. PDF-Apps: GoodReader & Adobe Reader
  4. PDF-Apps: Foxit Mobile PDF & Xodo PDF
GoodReader
Links: Auf Wunsch kann die App markierte Texte gut verständlich vorlesen – auch auf Deutsch. Rechts: Im Hinblick auf Bezugsquellen für PDF-Dokumente und andere Dateien ist GoodReader breit aufgestellt.
© Weka/Archiv

Ein Schweizer Messer aus San Francisco: GoodReader ist ein Allround-Werkzeug und Dateimanager mit großer Erfahrung.

Es gibt nicht viele App-Store-Legenden aus frühen iOS-Jahren, die immer noch erfolgreich sind, doch GoodReader (4,99 Euro) hat's geschafft: Weil die Arbeit mit Dateien früher schwer zu bewerkstelligen war, avancierte GoodReader schnell zum Standard-Dateimanager auf dem iPhone. Dem Look and Feel der leider nicht auf Deutsch verfügbaren App sieht man das lange Leben durchaus an - hier dürften die Designer gerne mal Hand anlegen. Und obwohl GoodReader sich bereits auf iPad- Pro-Features wie Split Screen und Slide Over versteht, bleibt der Apple Pencil noch außen vor.

Ansonsten gibt es aber nichts zu meckern: GoodReader hat seine Stärken bei der Verwaltung von Dateien, die über die Cloud, von lokalen und entfernten Servern und sogar aus Mail-Konten geladen werden dürfen. Ordner aus Dropbox und Co lassen sich synchronisieren und ZIP-Dateien entpacken. Neben PDF-Dokumenten liest GoodReader sogar TXT, HTML und alle MS-Office-Formate.

Bei der Arbeit mit PDF-Dateien bietet GoodReader über die üblichen Annotations- Werkzeuge hinaus einen Vorlese- Service, dessen Geschwindigkeit sich einstellen lässt. Und dass die gespeicherte Unterschrift per Touch-ID geschützt werden kann, ist sehr lobenswert.

Pro:

  • kann Texte auch vorlesen
  • holt Anhänge aus Mail-Accounts
  • liest PDF, MS Office, TXT & HTML

Contra:

  • Apple Pencil wird nicht unterstützt
AdobeReader
Links: Notieren, anstreichen, unterschreiben: Wer im Umgang mit PDF-Dokumenten nur den Standard braucht, ist beim Adobe Reader gut aufgehoben. Rechts: Hinter vielen Funktionen verstecken sich teure Abonnements von Adobe.
© Weka/Archiv

Adobe Reader

Jeder kennt ihn: Der Adobe Reader ist ein Synonym für die Arbeit mit PDF-Dokumenten - aber trotzdem nicht die erste Wahl.

Eigentlich hat eine App mit einem derart spartanischen Ansatz wie der Adobe Reader in einer Zusammenstellung der besten Apps für die Arbeit mit PDF-Dokumenten nichts verloren. Eigentlich. Andererseits handelt es sich um das Standard-Programm des Genres schlechthin - wer an PDF-Dokumente denkt, denkt an den Adobe Reader. Und für viele Nutzer mag die App sogar genügen. So bietet der Adobe Reader eine Oberfläche, die der Desktop-Anwendung ähnelt, wodurch man sich schnell zurechtfindet. Dokumente können mit einer Adobe-ID aus der "Document Cloud", aus der Dropbox oder aus anderen im Smartphone angelegten Quellen importiert werden - bei Android etwa von jedem Ort im internen Speicher. Das Verwalten von Dokumenten in Ordnern sieht der Adobe Reader nicht vor, dafür gibt es einen Schnellzugriff für die zuletzt verwendeten Dateien.

Das Durcharbeiten von Dokumenten klappt mit den üblichen Annotations-Werkzeugen bis hin zur Unterschrift ganz passabel, allzu viel Komfort sollte man aber nicht erwarten. Für Formulare wird eine weitere App namens "Adobe Fill & Sign" beworben. Und wer PDF-Dateien erstellen, umsortieren oder exportieren will, wird von Adobe monatlich per Abo zur Kasse gebeten; da kann man sein Geld besser anlegen.

Pro:

  • bekannt, bewährt & kompatibel
  • leicht zu bedienen

Contra:

  • minimalistisches Feature-Set
  • Zusatz-Features kosten monatlich
  • schmale Cloud-Unterstützung

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