Notebook Vergleich

Samsung Galaxy Book und Galaxy Book Pro im Test

25.8.2021 von Rainer Müller

Die Namen sind Programm: Während Samsung das Galaxy Book Pro LTE als kompakten Edel-Laptop vermarktet, bietet sich die Nicht-Pro-Version des Galaxy Book mit i5-Prozessor als günstige Alternative an.

ca. 2:40 Min
Vergleich
VG Wort Pixel
Samsung Galaxy Book Pro
Das ultraleichte Galaxy Book Pro lässt sich mit einem Galaxy Tab S7(+) als Second Screen koppeln.
© Samsung

Das letztjährige Comeback im Notebookmarkt bestritt Samsung mit drei verschiedenen Galaxy-Book-Modellen: einem Premium-Laptop (Ion), einem vielseitigen Convertible (Flex) und einem günstigen Einsteigermodell (S), das in einer Intel- und einer ARM-Variante angeboten wurde. Diesem Grundprinzip bleiben die Koreaner auch 2021 treu: Da sich das Design zum Teil deutlich vom dem des Vorjahresportfolios abhebt, gibt es nun allerdings neue Namen: Das günstigste Modell auf Intel-Basis heißt schlicht Galaxy Book, hinzu kommen die Modelle Pro und Pro 360.

Ergänzend dazu hat Samsung eine zweite Generation des Flex-Modells aufgelegt sowie ein neues ARM-basiertes Notebook namens Galaxy Book Go. Nachdem wir das Convertible (Pro 360) bereits testen konnten, folgen nun die Pro-Version im klassischen Klappformat sowie das Galaxy Book ohne Namenszusatz. Anders als im letzten Jahr bietet Samsung beide Produkte in unterschiedlichen Konfigurationen zum Verkauf.

Samsung Galaxy Book Pro LTE

Pro

  • extrem leichtes, kompaktes 13-Zoll Ultrabook
  • hervorragend verarbeitet
  • integriertes LTE-Modem
  • schnelle 512-GB-SSD
  • ausgezeichnete System- und Grafikleistung
  • brillantes OLED-Display
  • lange Akkulaufzeit
  • umfangreiches Softwarepaket

Contra

  • Hochglanzoberfläche zieht Fingerabdrücke magisch an
  • mäßige Displayhelligkeit

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (466 von 500 Punkten)

Unterschiede zwischen Samsung Galaxy Book und Galaxy Book Pro

Die Preise variieren von 679 bis 1.149 Euro für das günstigere beziehungsweise von 1.199 bis 1.799 Euro für das teurere Modell. Die von uns getesteten Geräte liegen etwa in der Mitte der jeweiligen Preisspannen: 849 versus 1.499 Euro. Diese Differenz legt zu Recht den Schluss nahe, dass es deutliche Unterschiede zwischen unseren Testkandidaten gibt. Und so ist es auch.

Das beginnt bereits bei der Größe: Das günstigere Samsung-Notebook gibt es nur mit einem 15,6-Zoll-Bildschirm, das Pro-Modell ist zusätzlich in einer kompakteren 13,3-Zoll-Variante erhältlich – und diese haben wir auch getestet. Nicht nur die Größe des Displays ist unterschiedlich, auch die zugrunde liegende Technologie. Denn das Galaxy Book Pro verfügt über ein beeindruckendes OLED-Display, das zwar nur geringfügig heller strahlt als das LCD-Display unseres 15-Zöllers, aber in puncto Schärfe, Kontrast und Farbdarstellung in einer anderen Liga spielt.

Samsung Galaxy Book i5
Die Variante des Galaxy Book ohne Zusatzbezeichnung ist deutlich günstiger (und schwereren) als das Pro-Modell.
© Samsung

Absolut mithalten kann das reguläre Galaxy Book dafür bei den wichtigsten inneren Werten. So steckt in beiden Kandidaten eine sehr flotte 512-GB-SSD. Auch die Systemleistung unterscheidet sich nur in Nuancen – und das, obwohl das Pro-Modell mit einem hochwertigeren Core-i7-Prozessor ausgerüstet ist, während im günstigeren Laptop ein Core-i5 werkelt. Die integrierten Grafikeinheiten sind ohnehin identisch.

Samsung Galaxy Book i5

Pro

  • 180 Grad umklappbares 15-Zoll-Ultrabook
  • schnelle 512-GB-SSD
  • ausgezeichnete System- und Grafikleistung
  • sehr gute Ausstattung inklusive 4 USB-Ports und Kensington-Lock
  • Tastatur mit Nummernblock
  • umfangreiches Softwarepaket
  • hervorragendes Preis-Leistungs Verhältnis

Contra

  • keine biometrische Anmeldung
  • keine Tastaturbeleuchtung
  • deutlich hörbarer Lüfter

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (435 von 500 Punkten)

Ausstattung der Galaxy Books

Beide Geräte haben eine weitgehend identische Software-Ausstattung – inklusive nützlicher Features wie dem Leistungsmodus – sowie so praktische Details wie die per Funktionstaste deaktivierbare Webcam. Große Differenzen bestehen auch bei den Anschlüssen nicht. Das einfache Galaxy Book hat sogar zwei USB-A-Ports.

Hinzu kommen jeweils Slots für HDMI, microSD und zweimal USB-C – in der Pro-Version unterstützt einer davon den superschnellen Thunderbolt-4-Standard. Auch die verfügbaren Funkverbindungen trennen die Spreu vom Weizen. Denn während das 849-Euro-Gerät nur per WLAN ins Web gelangt, verfügt der 13-Zöller – Nomen est Omen – über einen im Notebook-Umfeld immer noch seltenen LTE-Anschluss – übrigens als einzige der neuen Galaxy-Book-Varianten auf Intel-Basis.

Bei der weiteren Ausstattung muss die Basisvariante ihrem attraktiven Preis ebenfalls Tribut zollen: Einen Fingerabdrucksensor lässt sie ebenso vermissen wie eine Tastaturbeleuchtung. Und auch das Touchpad arbeitet weniger präzise als der famose Mausersatz der Pro-Version.

Ein paar Federn lassen muss der 15-Zöller zudem bei der Akkulaufzeit, wobei die ermittelten acht Stunden keinesfalls schlecht sind. Insgesamt hinterlässt das einfachere Galaxy Book jedoch einen durchweg positiven Eindruck, nicht zuletzt aufgrund der beachtlichen Ausstattung und Verarbeitung. Aus dem dreistelligen Preissegment hatten wir jedenfalls noch keinen besseren Mobilrechner im Test.

Lesetipp: Samsung Galaxy Book Pro 360 im Test

Das Galaxy Book Pro LTE spielt natürlich in einer anderen Liga, bietet aber ebenfalls ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn in der 1500-Euro-Klasse findet man nicht viele Notebooks, die qualitativ mit dem schicken Koreaner mithalten können. Beeindruckend sind vor allem die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht von lediglich 875 Gramm.

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