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Testbericht Blackberry Q10 im Praxistest

Das Q10 beweist im Test, dass Blackberry noch immer die besten Tastaturen baut.
Blackberry Q10
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© Blackberry

Blackberry Q10: Erster Eindruck

Das Blackberry Q10 setzt auf klassiche Blackberry-Tugenden. Auch wenn die virtuelle Tastatur des Blackberry Z10 das Eingeben längerer Texte sehr bequem macht, gibt es natürlich auch Menschen, die auf eine mechanische Tastatur nicht verzichten wollen. Und die wurden bei Blackberry bisher bestens bedient. Und sie sollen auch beim Betriebssystem Blackberry 10 nicht außen vor bleiben.

Das Modell Q10 befindet sich bereits in einer ausgiebigen Erprobungs- und Optimierungsphase. Eine Presseveranstaltung im tief verschneiten Waterloo in Kanada hatte connect die Möglichkeit, einen bis auf Software-Details schon sehr fertig wirkenden Blackberry Q10 zu erproben.

Die Tastataur kommt einen auf den ersten Blick bekannt vor. Sie ähnelt sowohl vom Format als auch von der asymmetrisch an die tippenden Daumen angepassten Form weitegehend der, des Blackberry Bold 9000. „Wir haben die Tastatur seit den ersten Blackberrys kontinuierlich weiterentwickelt, die des Q10 führt die Evolution einen Schritt weiter“ meint Todd Wood, Senior Vice President of Design im Gespräch.

Im Unterschied zum Bold sind beim Q10 die Tastenreihen gerade, bedingt durch das neue User Interface Flow ist kein Navigationsbutton mehr nötig, um den sich die Tastatur krümmen müsste. Dafür gibt es jetzt Stege zwischen den bis in die Seiten reichenden Tastenreihen, die die Treffesicherheit zusätzlich erhöhen. Es besteht kein Zweifel daran, dass Blackberry weiterhin der Meister im Tastaturbau bleibt.

Die neue Plattform Blackberry 10 gestartet

Kompromisslose Hardware

Bei der technischen Basis orientiert sich der Q10 ganz am Z10. Nur das farbstarke, OLED-Display mit 720 mal 720 Pixeln auf 3,1 Zoll geht naturgemäß eigene Wege. Ihm kommt im Vergleich zum im Formfaktor sehr ähnlichen Bold 9000 der durch den fehlenden Navigationsknopf gewonnene Platz entgegen.

Auch die optische Nähe zum vorherigen Spitzenmodell ist laut Todd Wood gewollt, man soll einen Blackberry jederzeit erkennen. Das Unterstützt auch der lange bei Blackberry eingesetzte Metallrahmen, der Q10 liegt sehr solide in der Hand. Dazu trägt der mit einer Microstruktur versehene seidige Akkudeckel bei. Der besteht aus einem Glasfaser-Verbundstoff, der im Gegensatz zum Formel-1-Werkstoff Kohlefaser nicht die Funkeigenschaften dämpft.

Galerie: Blackberry Q10

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Blackberry Q10 © Blackberry
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Eine der Stärken von Blackberry: Die Tastatur gehört zum Besten, was wir je in Händen hatten.

Blackberry Q10: Ausstattung

+ schnelles Internet per LTE, HSPA+ und Dualband-WLAN a/b/g/n
+ HDMI-Ausgang
+ Bluetooth 4.0
+ NFC
+ 8-Megapixel-Kamera mit Autfokus und LED-Licht
+ Videos werden in Full-HD-Auflösung aufgezeichnet (1080p)
+ Zusätzliche Frontkamera (2 Megapixel, HD-Videos)
+ sehr gute Business-Ausstattung

Blackberry Q10: Bedienung

+ sehr gute Tastatur
+ kontrastreiches Display
+ trotz Tastatur vergleichsweise große Anzeige
+ schicke Anmutung
+ einfache Trennung von privaten und beruflichen Daten möglich

Blackberry Q10: Kaufen oder Warten?

In Hardware und praktischer Erprobung zeigt der Q10 bereits jetzt starke Ansätze, an der zuverlässigen Erkennung einiger Gesten wird Blackberry aber noch zu feilen haben. Wenn der Blackberry Q10 dann in Deutschland verfügbar ist, werden wir noch mehr zu berichten haben. Wer eine mechanische Tastatur dem großen Touchscreen vorzieht, wird dann auf jeden Fall endlich mal wieder etwas Auswahl haben. Im April soll der globale Marktstart erfolgen, wir hoffen, dass Deutschland dann schon mit dabei ist. Zum Preis will sich Blackberry im Moment noch nicht äußern.

Technische Daten

  • Maße: 120 x 67 x 10 mm
  • Gewicht: 139 g
  • Display: 3,1 Zoll, 720 x 720 Pixel,  Super-AMOLED-Display
  • Prozessor: 1,5 GHz Dualcore-Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher
  • Plattform:Blackberry 10
  • Speicher: 16 GB, erweiterbar
  • Akku: x mAh

 
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