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Playlist-Tipps

Best Of Klangtipps 2025: Schallplatten mit dem besten Klang 2025

Autor: Frederick Heinz • 21.11.2025 • ca. 0:50 Min

Frag’ die KI

Lori Lieberman - Perfect Day...

Lori Lieberman - Perfect Day

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Die schöne, warme Stimme hat eine unglaubliche Präsenz, die Instrumente klingen glasklar und nuanciert – keine Frage, hier waren Könner am Werk. Produzent Guy Sternberg nimmt für sein Berliner Label Low Swing Records pur analog auf – die LPs sind allesamt audiophile Perlen. Die amerikanische Sängerin und Akustikgitarristin Lori Lieberman hat sich hier mit einer handverlesenen Band Songs von ­Robert Smith, Tracy Chapman, Scott Walker oder Ron Sexsmith vorgenommen, für zwei Duette bat sie die Labelmates Fink und Alon Lotringer mit ins Studio. Wunderschön, ergreifend, packend. Die im One-Step-Verfahren gepresste 140-Gramm-Scheibe ist – leider – auf 2000 Stück limitiert. Also schnell zugreifen. Rezension von: Lothar Brandt
© Low Swing/Sieveking

Lori Lieberman - Perfect Day

Bewertung
Musik:4 von 5
Klang: 5 von 5

Jazz On Vinyl - Vol. 1 – Repress

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Dominique Klatte legt seine audiophilen Preziosen „Jazz On Vinyl“ (hier schon öfter hoch gelobt) normalerweise strikt limitiert auf. Von Vol. 1 hatte das Presswerk schon die Stamper zerstört, doch die Nachfrage der Fans zwang geradezu zur Nachauflage. Also ließ der Purist von den an diversen Locations pur analog aufgenommenen Mastern (Schnitt wie immer: Rasierklinge) von Thorsten Scheffner komplett neue Folien fertigen und in 300er-Auflage pressen. Der Sound der unterschiedlich besetzten Ensembles – darunter die Mundart-Rocker der Gnadenkapelle – ist noch immer sensationell, scheint sogar noch etwas an Kontur gewonnen zu haben. Die Pressung von Optimal Media läuft nach dem Waschen tadellos. Rezension von: Lothar Brandt
© Jazz On Vinyl/Sieveking

Jazz On Vinyl - Vol. 1 – Repress

Bewertung
Musik:3 bis 4,5 von 5
Klang: 5 von 5

Reema One For Sorrow – Two For Joy

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Reema hieß Sarah Reema Müller-Western­hagen, jetzt Sarah Reema Kaydar und ist die Tochter von Polly Eltes und Marius Müller-Westernhagen. Früh machte sich Reema als Singer-Songwriterin auf die eigenen Socken. Sie nimmt für das ultra-audiophile, pur analog produzierende Label LowSwing auf, dem wir in Heft 6/25 eine Titel-CD gewidmet haben. Reema war darauf mit zwei Titeln vertreten, einer davon von „One For Sorrow – Two For Joy“. Dieses in jeder Hinsicht überragende Album hat LowSwing auf zwei 45er-Scheiben im kompromisslosen „One-Step Plating“ bei Optimal Media pressen lassen. Im wunderschönen, achtseitigen Booklet finden sich über die Lyrics hinaus auch technische Infos. Rezension von: Lothar Brandt
© LowSwing/Sieveking

Reema One For Sorrow – Two For Joy

Bewertung
Musik:4,5 von 5
Klang: 5 von 5

Label:

LowSwing/Sieveking

Erschienen als:

Tsuyoshi Yamamoto Trio - Blues For K

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Yoshihiko Kannari (der „K“ im Titel) verantwortete als Toningenieur den Sound des ur-audiophilen Labels Three Blind Mice, für das Pianist Tsuyoshi Yamamoto und sein Trio in den 70ern legendäre LPs einspielten. 2000 eröffnete Kannari sein eigenes Studio und überredete Yamamoto, Hiroshi Kagawa (kb) und Hisao Osumi (dr) zur ­Reunion. Die auf Festplatte verewigten Sessions vom 20. Juni 2022 erschienen in zwei Folgen (SCLP-1062/1063) bei Some­thin’ Cool/Disk­union in Japan. Audio Nautes hat sie jetzt für Vinyl lizensiert und von Scott Hull bei Masterdisk/New York ab Master-Festplatte in neuer Reihenfolge schneiden lassen. Das nicht ganz plane, aber hoch­dynamisch im „1 Step“-Verfahren von Optimal gepresste Vinyl läuft nahezu geräuschlos.
© Audio Nautes/Sieveking

Tsuyoshi Yamamoto Trio - Blues For K

Bewertung Punkte/Ohren
Musik: 4 von 5
Klang: 5 von 5

Label:

Audio Nautes/Sieveking

Erschienen als:

Arne Domnérus & Gustav Sjökvist - Antiphone Blues

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High End ohne High Tech: Am 26. August 1974 nahm Håkan Sjögren in der Spånga Kyrka in Stockholm den Saxofonisten Arne Domnérus und den Kirchenorganisten Gustav Sjökvist mit zwei Pearl-Mikrofonen auf Revox-Bandmaschine auf. Die irrwitzig realistische Aufnahme wurde auf dem schwedischen Label Propius (7744) ein audiophiler Mega-Hit, unzählige Male auf diversen Tonträgern (wieder)veröffentlicht. Fabio Camorani vom italienischen Liebhaber-­Label AudioNautes ließ jetzt die „endgültige“ Vinyl-Version fertigen. Von den Analogmastern – im schönen zwölfseitigen Booklet abgebildet – schnitt Scott Hull bei Masterdisk in New York drei einseitig (!) bespielte, mit 45 UpM rotierende 200-Gramm-LPs, überragend gepresst im One-Step-Verfahren. Die Gospel- und Blues-Stücke tönten noch nie so eindringlich. Hallelujah.
© Audio Nautes/Sieveking

Arne Domnérus & Gustav Sjökvist - Antiphone Blues

Bewertung Punkte/Ohren
Musik: 4 von 5
Klang: 5 von 5

Label:

Audio Nautes/Sieveking

Erschienen als:

From Scratch - A Tribute To Michael Jackson & Stevie Wonder

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Zuerst einmal zollen wir From Scratch höch­sten Tribut: Das Hannoveraner Quartett legt schon den dritten Direktschnitt vor. Also direkt von den Mikrofonen über das Mischpult in den Schneidstichel. Für ihren „Tribute“ an große Pop-Meister wie Stevie Wonder oder Michael Jackson holten sie sich die sensationelle Sängerin Sonja Bittner und weitere Top-Solisten in die Emil Berliner Studios. Die Versionen etwa von „As“ oder „Human Nature“ sind superb, das groovt, swingt, funkt aus jeder Ecke. Und schmalzt auch wenn nötig. Dass die Technik-Crew um Rainer Maillard und Schneide-Weltmeisterin Sidney Claire Meyer an der Neumann VMS 80 ihr Fach bestens verstehen, ist weltweit bekannt. Und auch die Pressung von Optimal hält das fantastische Niveau.
© Berliner Meister Schallplatten/Sieveking

From Scratch - A Tribute To Michael Jackson & Stevie Wonder

Bewertung Punkte/Ohren
Musik:4,5 von 5
Klang: 5 von 5

Label:

Berliner Meister Schallplatten/Sieveking

Erschienen als:

Coryell, Assad, Abercrombie - Three Guitars

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Es mussten nicht immer Al Di Meola, Paco de Lucia und John McLaughlin sein. Doch seit die drei Gitarrenhelden mit ihrer „Friday Night In San Francisco“ 1981 den Himmel geöffnet hatten, stiegen auch andere Gitarrengötter-Trios den Olymp hinab. So der Texaner Larry Coryell, der auch schon mit McLaughlin (und Philipp Catherine) gespielt und mit „Standing Ovation“ 1978 seine akustische Klasse solo demonstriert hatte; der New Yorker John Abercrombie, der mit „Timeless“ mit Keyboarder Jan Hammer und Schlagwerker Jack de Johnette 1974 eines der besten ECM-Alben mit dem traumhaften Titelstück vorgelegt und auch mit Ralph Towner duettiert hatte; sowie die Brasilianerin Badi Assad, die als studierte Klassikgitarristin und Sängerin mit der Musik ihrer Heimat Ruhm erlangt und sich nach einer Lähmung 1998 mühsam, aber erfolgreich zurückgekämpft hatte. Dieses Dreigestirn riefen die audiophilen Chesky-Brüder im Dezember 2002 in die St. Peter’s Church in Chelsea/NYC zusammen, um an zwei Tagen dieses herrliche Gitarrentrio-Album auf CD zu bannen. Assad sang und percussionierte noch dazu. So hört man Assads „After The Rain“, Coryells „New Lute Interlude“ und Abercrombies „Timeless“ in ganz neuem Klang. Schön, dass dieser jetzt höchstwertig im One-Step-Verfahren auf Vinyl gepresst zu haben ist.
© Chesky Records/Evolution/Sieveking Sound

Coryell, Assad, Abercrombie - Three Guitars

Bewertung Punkte/Ohren
Musik:4,5 von 5
Klang: 5 von 5

Label:

Chesky Records/Evolution/Sieveking Sound

Erschienen als:

Fabia Mantwill Orchestra - In.Sight

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Fabia Mantwill ist Saxofonistin, Band­leaderin und Komponistin. Sie schert sich nicht um Genregrenzen, sondern schreibt, arrangiert und spielt herrlich anhörbare Musik, die sie auch noch selbst produziert. Ein Streichorchester musiziert mit Jazzband in Rockrhythmen und exotischen Har­monien. Wie Swing und Groove perfekt zusammen­kommen, zeigt „Ohlos“. Im abschließenden „Fairy Glen“ spielt der große Kurt Rosenwinkel ein herrlich sphärisches Gitarren­solo. Dicke Empfehlung also für diese prall ausgestattete, von Schneide-Weltmei­sterin Sidney Claire Meyer in den Emil ­Berliner Studios geschnittene LP. Das Vinyl in Knall-Orange läuft recht ruhig durch.
© Groundup/Orchard

Fabia Mantwill Orchestra - In.Sight

Bewertung Punkte/Ohren
Musik: 4 von 5
Klang: 5 von 5

Label:

Groundup/Orchard

Erschienen als:

Herbert von Karajan - Musik der Neuen Wiener Schule

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Werke der „Zweiten Wiener Schule“ haben die Kritikaster der 1970er wohl eher den Spezialisten wie Pierre Boulez zugestanden als Herbert von Karajan. Doch der hängte sich um 1974 richtig rein, um sein Eliteorchester auf die modernen Klänge der Herren Schönberg (1874–1951), Berg (1885–1935) und Webern (1883–1945), teils noch spätestromantisch, einzuschwören. Karajan holte alles heraus, was an Klangschönheit drinsteckte – eine heute ­ungewohnte, aber lohnende Sicht. Die Einspielungen machte Technik-Freak Karajan schon damals für quadrofonische Zukunfts-Wiedergabeketten. Und von diesen kaum gespielten und damit noch unfassbar frischen Vier- oder Achtspur-Mastern mischte Rainer Maillard analog auf Stereobänder, die Sidney Meyer schnitt. Die „The Original Source“-Serie klingt erneut besser als die Originale.
© DG/Universal

Herbert von Karajan - Musik der Neuen Wiener Schule

Bewertung Punkte/Ohren
Musik: 5 von 5
Klang: 5 von 5

Label:

DG/Universal

Erschienen als:

The Paul Sawtelle Big Band - Live At The Pacific Audiofest

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Der Swing erlebte in den 1930er- und 40er-Jahren eine sensationelle Blüte, als Big Bands den Ballsälen der besseren Gesellschaft einheizten. In diese Ära entführen heute nur noch wenige, denn Big Bands sind teuer. Doch das Pacific Audio Fest in ­Seattle leistete sich 2022 die famose Paul Sawtelle Big Band mit ihrer Sängerin Bethany Wilson – und ein Jahr später sogar erneut, diesmal mit Sänger Jeff Carter. Da jagt ein Evergreen den nächsten. Aufgenommen „direct to two track“ mit zwei legendären Neumann-Mikros des Typs TLM 50 und der genauso legendären Bandmaschine Nagra IV-S. Von den Bändern schnitt High-End-Legende Bernie Grundman dann direkt die Lackfolien. Im One-Step-Pressing blieben Kopierverluste gering. Ein Hochgenuss.
© Brillance Music & Studios/Hyper Analogue Productions

The Paul Sawtelle Big Band - Live At The Pacific Audiofest

Bewertung Punkte/Ohren
Musik:4,5 von 5
Klang: 5 von 5

Label:

Brillance Music & Studios/Hyper Analogue Productions

Erschienen als:

From Scratch - Another Quiet Night

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Eine Resteverwertung? Von „Resten“ kann man bei den übriggebliebenen Sessions des Hamburger Jazz-Quartetts From Scratch für den Direktschnitt von „Quiet Night“ (11/24) nicht reden, allein die Bearbeitung aus Keith Jarretts „Köln Concert“ ist wunderbar. Am 20. Januar 2024 mischten die Produzenten und Toningenieure Rainer Maillard und Stephan Flock eine ­multimikrofonierte Session von Simon Becker-Foss (sax), Helge Adam (p), André Neygen (b) und Dieter Schmigelok (dr) für ein „Full Stage Stereo“ ab, die vier Titel hier auf Seite A. Am Tag darauf das Gleiche noch einmal, nur diesmal mikrofoniert nach dem britischen Stereo-Pionier und Elektro-Ingenieur Alan Blumlein (1903–1942) mit nur zwei Mikrofonen im 90-Grad-Winkel, hier auf Seite B. Top-Schnitt von Sidney Claire Meyer, Pressung mit wenigen Ticks.
© Berliner Meister Schallplatten/Sieveking

From Scratch - Another Quiet Night

Bewertung Punkte/Ohren
Musik: 4 von 5
Klang: 5 von 5

Label:

Berliner Meister Schallplatten/Sieveking

Erschienen als: