Ratgeber

Bezauberndes Gini

7.2.2008 von Redaktion connect und Wolfgang Boos

ca. 1:55 Min
Ratgeber
  1. AVM FritzMini
  2. Telefonieren
  3. Musik
  4. Internet
  5. Bezauberndes Gini

Bei der Installation geht AVM neue Wege und macht die Inbetriebnahme, vor allem bei der WLAN-Verschlüsselung, zum Kinderspiel.

Bezauberndes Gini
Mit der Gini-Software wird alles festgelegt, was über das reine Abspielen von Musik, Lesen von Texten oder Telefonieren hinausgeht.
© Archiv

In der Verpackung des Mini liegen neben dem Gerät die etwas billig wirkende Ladeschale, eine Bedienungsanleitung, Ohrhörer sowie ein Kabel, um den Mini mit der Stereoanlage zu verbinden. Der erste Gang des Mini führt aber erst einmal an den PC: An dem wird der Kleine aufgeladen, während sein frischgebackener Besitzer die Adresse www.fritzmini.de in seinen Webbrowser eintippt. Von dieser Seite wird das Installationsprogramm für den Mini auf den PC heruntergeladen. Leider funktioniert die Installation nur unter Windows Vista oder Windows XP; Windows 2000, Linux oder Mac OS werden derzeit nicht unterstützt. Das Installationsprogramm prüft zunächst, ob die FritzBox und deren Firmware mit dem Mini kompatibel sind. Und hier kommt die nächste Einschränkung: Derzeit taugen nur die FritzBoxen Fon WLAN 7170 sowie die kleinere Schwester 7141 als Basis für den Mini, die neue 7270 folgt hoffentlich bald. Sind Sie im Besitz einer solchen Box, fährt das Programm fort, führt gegebenenfalls das nötige Firmwareupdate auf der Box durch und trifft einige nötige Einstellungen auf der FritzBox völlig selbstständig.

Die eigentliche Verwaltung des Mini findet auf dem PC statt, und da bestimmte Dinge eng mit dem Rechner verzahnt sind, wird automatisch ein Programm namens AVM Gini installiert. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein der Microsoft Softwareplattform .NET 3.0. Keine Bange, auch die packt das Installationsprogramm bei Bedarf selbstständig auf den PC, was allerdings gut und gerne 20 bis 30 Minuten dauert. Ist alles installiert, wird man aufgefordert, den Mini einzuschalten. Stellt sich die Frage, wo und wie die WLAN-Verschlüsselung eingestellt wird. Die Antwort ist frappierend einfach: gar nicht. Denn hier war AVM so richtig innovativ: Der Mini fordert einen nach dem Einschalten im Display auf, ihn auf weniger als zehn Zentimeter Entfernung an die Antenne der Box zu halten. Gleichzeitig fordert der Mini die Box auf, die WLAN-Sendeleistung fast auf Null zu drosseln, sodass der Datenfunk nur noch wenige Zentimeter reicht und sichergestellt ist, dass kein unbefugter Lauscher in der Nähe ist und sich bei der kommenden Schlüsselübergabe einklinkt. Nun übermittelt die Box den eigenen WLAN-WPA-Schlüssel per unverschlüsseltem Funk an den Mini. War die Übergabe erfolgreich, erhöht die Box die Sendeleistung der jetzt verschlüsselten Verbindung aufs normale Niveau - eine wirklich clevere und kundenfreundliche Lösung. Nun kann man telefonieren und sämtliche vorinstallierten Webradios, Podcasts und RSS-Feeds nutzen. Erst wenn man weitere Webradios oder RSS-Feeds definieren, den Mailclient nutzen oder lokale Musik von der PC-Festplatte über den Mini hören will, muss man den Rechner wieder in Betrieb nehmen und die entsprechenden Einstellungen über Gini vornehmen.

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