Tablets & Smartphones: Spielen mit Grenzen

Kindermodus bei Amazon, Apple und Google - Überblick der drei Plattformen

22.2.2022 von Andreas Seeger

Smartphones und Tablets haben für Kinder eine unwiderstehliche Anziehungskraft. Für die meisten Eltern stellt sich nicht die Frage, ob ihre Kinder mit einer digitalen Plattform in Berührung kommen, sondern wann und wie lange, und wie sie am besten den Überblick behalten. Welche Features und Kontrollinstrumente bieten die Plattformen von Amazon, Apple und Google?

ca. 1:35 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Kindermodus bei Amazon, Apple und Google - Überblick der drei Plattformen
  2. Kindermodus: "Bildschirmzeit" von Apple
  3. Kindermodus: "Kids-Space" bei Google
  4. Kindermodus: "Kids+" von Amazon
  5. Kindermodus: Fazit & Smartphone-Einstellungen
Kindermodus: Systemvergleich iOS vs. Android
Um Smartphones und Tablets kinderkompatibel zu machen, haben sich die Plattformanbieter einiges einfallen lassen.
© Amazon

Was ist bunt, laut und zeigt immer wieder neue Dinge? Das elterliche Smartphone übt schon auf die Kleinsten eine starke Faszination aus, zumal schnell registriert wird, dass Mama oder Papa selbst immer wieder darauf schauen. Die ersten Berührungsversuche finden im Vorschulalter statt, danach werden digitale Inhalte schnell zum festen Bestandteil des Alltags.

Wie eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom aus dem Jahr 2019 zeigt, nutzt jedes zweite Kind zwischen sechs und sieben Jahren (54 Prozent) zumindest ab und zu ein Smartphone. Ab zehn Jahren ist das Smartphone ein Muss: Drei von vier Kindern (75 Prozent) haben in diesem Alter bereits ein eigenes Gerät.

Die Zahlen dürften während der Coronapandemie weiter nach oben geschnellt sein. Welche Dynamik in dem Thema steckt, zeigt die Veränderung im Fünf-Jahres-Verlauf: Bei einer ähnlichen Umfrage aus dem Jahr 2014 nutzte nur jedes fünfte Kind zwischen sechs und sieben Jahren (20 Prozent) ab und zu ein Smartphone.

Je jünger die Kinder, desto stärker sind die Erwachsenen in der Verantwortung. In einem Internet, in dem nahezu alle Inhalte nur einen Mausklick oder Fingertipp entfernt sind, müssen Eltern Grenzen setzen für die Dauer, die konsumiert wird, und sie müssen auch die Inhalte festlegen, die zugänglich sein dürfen.

Welche Tools stehen Eltern zur Kontrolle zur Verfügung?

Plattformbetreiber und Hardwarehersteller haben Tools entwickelt, die Eltern dabei unterstützen. Wir haben uns die unserer Meinung nach wichtigsten drei genauer angesehen und verglichen. Im Vordergrund stehen dabei die technischen Möglichkeiten der Plattformen, nicht der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Inhalten. Der wird vorausgesetzt und die Plattform unter dem Aspekt betrachtet, ob und wie ein solcher Umgang realisierbar ist.

Der Schwerpunkt liegt auf der Tabletnutzung, weil diese, wie viele Marktstudien zeigen, mittlerweile zur Grundausstattung in vielen Haushalten gehören und oftmals den ersten konstanten Berührungspunkt von Kindern mit der digitalen Welt bilden.

Dabei stehen die kostenlosen Tools der jeweiligen Plattformen für Tablets im Fokus. Mit diesen Kriterien landet man mehr oder weniger zwangsläufig bei den drei Anbietern und Plattformen - Apple, Amazon & Google.

Auf den folgenden Seiten gibt es Informationen rund um die

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