Statistik, Speicher & Co.

WhatsApp: Tipps für Einsteiger & Profis

26.4.2021 von Alana Friedrichs und Tim Kaufmann

Viele versteckte Tricks und Hacks erleichtern Ihnen das Leben mit WhatsApp. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

ca. 9:45 Min
Ratgeber
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WhatsApp: Tipps für Einsteiger & Profis
WhatsApp: Tipps für Einsteiger & Profis
© Alex Ruhl / shutterstock.com

1. WhatsApp-Statistik: Wie viele Nachrichten habe ich verschickt?

Die Nutzung von WhatsApp ist oft so beiläufig, dass Sie vielleicht gar nicht merken, wie regelmäßig Sie Ihre WhatsApp-Nachrichten überprüfen. Einen Einblick in Ihr Nutzer-Verhalten können Sie in den Einstellungen der App selbst erhalten. Mit nur wenigen Handgriffen finden Sie so heraus, wie viele Dateien über Ihren WhatsApp-Account bereits versendet und empfangen wurden.

Weiters finden sich in den WhatsApp-Statistiken Informationen über die von Ihnen hoch- und heruntergeladenen Chat-Medien, Status-Medien, Nachrichten sowie ein- und ausgegangene Anrufe. Außerdem lässt sich in den Einstellungen überprüfen, wie viele gespeicherte Elemente von einzelnen Nutzern und Gruppen sich auf Ihrem Gerät befinden.

Tipp 1: WhatsApp-Statistik Netzwerknutzung
In den Statistiken von WhatsApp sehen Sie, welche Medien und Gruppen die meisten Ressourcen verbrauchen. Hier die Netzwerknutzung.
© Screenshot / Montage: connect

Damit können Sie Ihr Chat-Verhalten auch auf individuelle Personen herunterbrechen und so sehen, wie viele Fotos, Gifs, Texte, Videos, Sprachnachrichten und mehr Sie mit Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern bereits ausgetauscht haben. Diese Statistiken zur Nutzung befinden sich in der sogenannten Netzwerk-Nutzung. Um auf diese zuzugreifen, folgen Sie, je nach Betriebssystem Ihres Smartphones, einer der beiden folgenden Anleitungen.

ANDROID:

  1. Öffnen Sie über das Dreipunkt-Menü in der oberen rechten Ecke die weiteren Auswahlmöglichkeiten.
  2. Gehen Sie auf Einstellungen und wählen hier den Menüpunkt Daten- und Speichernutzung aus. Hinter dem ersten, mit Netzwerk-Nutzung betitelten, Unterpunkt finden Sie Ihre Nutzer-Statistiken.

iOS:

  1. Öffnen Sie in der App über das Zahnrad in der unteren rechten Ecke die Einstellungen.
  2. Wählen Sie hier das Untermenü Speicher und Daten aus. Hier finden Sie den gewünschten Menüpunkt Netzwerk-Nutzung. Hier befinden sich Ihre Nutzer-Statistiken.

Tipp 2: Noch detaillierter: WhatsApp-Speicher-Nutzung

Neben der allgemeinen Auflistung an ein- und ausgehenden Datenmengen in der Netzwerk-Nutzung bietet WhatsApp die Möglichkeit, gespeicherte Dateien auf einzelne Nutzer herunterzubrechen. Unter Speichernutzung finden Sie für jeden Ihrer Kontakte die Menge an Nachrichten, Medien, Sticker etc., die auf Ihrem Gerät derzeit gespeichert sind. In den entsprechenden Menüpunkt gelangen Sie auf ähnlichem Weg wie auch schon zur Netzwerk-Nutzung:

Tipp 2: WhatsApp-Statistik
In den Statistiken von WhatsApp sehen Sie, welche Medien und Gruppen die meisten Ressourcen verbrauchen. Hier die Speichernutzung.
© Screenshot / Montage: connect

ANDROID:

  1. Gehen Sie wie oben beschrieben über das Dreipunkt-Menü in die Einstellungen, und wählen Sie dort Daten- und Speichernutzung aus.
  2. Anstatt auf Netzwerk-Nutzung klicken Sie nun auf Speichernutzung.

iOS:

  1. Gehen Sie wie oben beschrieben über den Zahnrad-Button in die Einstellungen, und wählen Sie dort Speicher und Daten aus.
  2. Statt Netzwerk-Nutzung klicken Sie nun auf Speicher verwalten.
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Tipp 3: Texte formatieren in WhatsApp

WhatsApp-Nachrichten können Sie nicht nur mit Smileys aufpeppen, sondern Texte auch formatieren. So kann man mit Fettschrift Begriffe hervorheben, mit Kursivschrift einzelne Wörter betonen oder sich mit Durchstreichungen scheinbar selbst korrigieren. Selbst eine andere Schriftart ist möglich.

Damit die formatierten WhatsApp-Nachrichten korrekt angezeigt werden, benötigt der Empfänger eine aktuelle WhatsApp-Version. Aktualisieren Sie WhatsApp, wenn die Formatierungen bei Ihnen nicht zu funktionieren scheinen. Die Änderung wird auch schon im Eingabefeld angezeigt, sobald Sie das schließende Sonderzeichen eingeben.

Tipp 3: Texte formatieren in WhatsApp
Mit ** und _ _ können Sie Texte im Messenger ansprechender gestalten.
© Screenshot / Montage: connect

So wissen Sie gleich, dass die Formatierung geklappt hat. Auf dem iPhone und auf Android-Handys zeigt WhatsApp Textnachrichten mit Hervorhebungen an. Diese geben Sie ein, indem Sie die entsprechenden Begriffe mit den Zeichen * (fett), _ (kursiv) oder ~ (durchgestrichen) umfassen.

Auf ähnliche Weise wie beim Fetten oder Kursivieren lässt sich jetzt auch die Schriftart in WhatsApp ändern. Über das dreifache Graviszeichen, also ```, können Sie das Schriftbild Ihres Textes umformatieren. Das Graviszeichen findet sich, je nach Gerät, entweder als eigene Taste über die Zweittastatur, welche Sie meist über die 123 betitelte Taste erreichen, oder als weitere Auswahlmöglichkeit der Apostroph-Taste. Halten Sie sie einfach für einen längeren Zeitraum gedrückt, bis weitere Optionen erscheinen.

Tipp 4: WhatsApp auf neuem Smartphone einrichten

Für die meisten Nutzer steht er alle paar Jahre an: Der Wechsel auf ein neues Smartphone. Einer der ersten Schritte auf dem neuen Gerät ist dann der Download der wichtigsten Apps über die App-Plattform des Geräts. Bei vielen mit als erstes dabei ist die neue Installation von WhatsApp.

Wer auf dem neuen Gerät dieselbe Nummer wie bisher benutzt, muss jetzt vom alten Smartphone umziehen, denn WhatsApp erlaubt (noch) nur ein aktives Gerät gleichzeitig.

Der Umzug beginnt mit dem Download der App auf dem neuen Smartphone. Laden Sie sich also als erstes WhatsApp über den Google Play Store oder den Apple App Store herunter. Öffnen Sie danach die App auf dem neuen Handy. WhatsApp wird Ihnen nun mitteilen, dass derzeit kein Account auf diesem Gerät aktiviert ist und Sie nach Ihrer Mobilfunknummer fragen.

Geben Sie diese in das dafür vorgesehene Feld ein, und bestätigen Sie sie. Nun versendet WhatsApp einen Freischaltcode per SMS an die angegebene Nummer. Befindet sich Ihre SIM-Karte noch im alten Gerät, warten Sie dort auf die SMS, und geben Sie dann den Code auf Ihrem neuen Smartphone ein. Haben Sie Ihre SIM-Karte bereits in das neue Smartphone eingelegt, erkennt WhatsApp den Code bei Ankunft der SMS automatisch und trägt ihn in das zugehörige Fenster ein.

Tipp 4: WhatsApp auf neuem Smartphone einrichten
Laden Sie sich WhatsApp auf dem neuen Handy herunter und installieren es.
© Screenshot / Montage: connect

Falls Sie WhatsApp mit einer PIN schützen (was aus Sicherheitsgründen durchaus sinnvoll ist), fragt das Chat-Programm diese auch noch ab. Jetzt geben Sie noch einen Nutzernamen ein, wobei Sie hier entweder Ihren bisherigen Nutzernamen übernehmen oder auf einen neuen Namen wechseln.

In Zukunft wird diese umständliche Form des WhatsApp-Umzuges wohl nicht mehr notwendig sein. Denn in einer neuen Beta-Version können Anwender bis zu vier Geräte mit einem einzigen Account verbinden. Über die Einstellungen des Messengers werden die verbundenen Geräten dann verwaltbar sein.

Der Wechsel auf ein neues Gerät wird bei Erscheinen der Funktion dann wohl so ablaufen, dass Nutzer das neue Smartphone zu den verknüpften Geräten hinzufügen und danach das alte Gerät entfernen.

Tipp 5: Neue Nummer, altes Handy

Mit etwas Vorbereitung gelingt der Wechsel auf Ihre neue Nummer auch bei WhatsApp bequem und reibungslos. Hinweis: Wenn Sie nicht nur auf eine neue Nummer, sondern auch auf ein neues Handy wechseln, folgen Sie zuerst auf Ihrem alten Smartphone diesem Tipp.

Wechseln Sie danach mit Ihrem neuen WhatsApp-Account auf das aktuelle Gerät. Hierbei hilft Ihnen Tipp 4. Wenn Sie eine neue Handynummer haben, müssen Sie die Nummer auch in Ihrem WhatsApp-Account ändern. Teilen Sie als erstes Ihren Freunden und Kollegen Ihre neue Nummer mit, zum Beispiel per WhatsApp, E-Mail o.ä. Das ist deshalb notwendig, weil WhatsApp nur Gesprächspartner auf die Änderung der Handynummer hinweist, die mit Ihnen in einer WhatsApp-Gruppe sind.

Wie Sie weiter vorgehen hängt davon ab, ob die bisherige Nummer noch bei WhatsApp hinterlegt ist oder nicht und ob Sie noch über die alte SIM-Karte verfügen. Öffnen Sie WhatsApp, tippen Sie auf Einstellungen und dann auf Ihr Profilbild, um zu überprüfen, mit welcher Nummer Sie bislang bei WhatsApp registriert sind.

Tipp 5: Neue Nummer, altes Handy
Nun müssen Sie Ihre Telefonnummer bestätigen und bekommen einen Aktivierungs-Code per SMS zugeschickt.
© Screenshot / Montage: connect

Vor dem Nummernwechsel sollten Sie bereits Ihre neue SIM-Karte in das Gerät eingelegt haben. Desweiteren nennt WhatsApp selbst zwei verschiedene Voraussetzungen, die Sie für einen erfolgreichen Wechsel auf eine neue Nummer erfüllen müssen. Zum einen muss Ihr Gerät sowohl SMS und Telefonie empfangen können als auch mit dem Internet verbunden sein. Zum anderen müssen Sie noch immer Zugriff auf Ihren alten Whatsapp-Account haben.

Überprüfen Sie dies, indem Sie in WhatsApp zuerst Ihre Einstellungen über das Dreipunkt-Menü (Android) oder Zahnrad-Menü (iOS) öffnen. Klicken Sie nun auf Ihr Profilbild, um die derzeit verknüpfte Nummer angezeigt zu bekommen. Gehen Sie nun erneut in Ihre WhatsApp-Einstellungen, um die neue Nummer zu hinterlegen. Wählen Sie Account und dann Nummer ändern.

An dieser Stelle informiert WhatsApp Sie, dass alle Ihre bisherigen Chatverläufe, Kontakte, Medien etc. auf die neue Nummer übertragen werden. Sie verlieren beim Wechsel also keine Daten. Danach bittet WhatsApp Sie, zuerst Ihre alte und danach Ihre neue Nummer einzugeben. Die Verifizierung Ihrer neuen Nummer erfolgt über eine SMS, die WhatsApp an Ihre neue SIM-Karte sendet. Geben Sie den darin enthaltenen Verifizierungs-Code ein.

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Tipp 6: WhatsApp auf zwei oder mehr Handys gleichzeitig nutzen

Wer im Alltag oder im Beruf mehr als nur ein Smartphone verwendet, dürfte diesem Problem bestimmt schon begegnet sein: Um WhatsApp mit demselben Account auf mehreren Geräten zu verwenden, muss der Nutzer jedes Mal auf umständliche Weise das aktivierte Smartphone wechseln. Alternativ kann er für jedes Smartphone auch einen eigenen Account anlegen – vorausgesetzt beide Geräte verfügen über eine eigene SIM-Karte.

Dann allerdings sind die Chatverläufe beider Smartphones nicht synchronisiert, und die Gefahr ist groß, dass Kontakte den falschen Account anschreiben. Glücklicherweise lässt sich das Problem über einen Umweg lösen. Auch arbeitet WhatsApp bereits an einer Funktion, mit der sich regulär mehrere Handys mit einer Nummer verbinden lassen.

Zu Beginn sollten Sie WhatsApp bereits auf einem Ihrer Handys aktiviert haben und regulär nutzen können. Auf diesem Gerät sind keine weiteren Anpassungen notwendig. Wir empfehlen dafür das häufiger verwendete Smartphone, da sich die Handhabung über die App angenehmer gestaltet als die von uns vorgestellte Web-Alternative.

Tipp 6: WhatsApp auf zwei oder mehr Handys gleichzeitig nutzen Screenshot 1
WhatsApp Web im Browser des Zweitgeräts zeigt Ihnen einen QR-Code an, ...
© Screenshot / Montage: connect

WhatsApp auf zweitem Gerät

Nun widmen wir uns dem zweiten Gerät, das bisher ohne WhatsApp auskommen musste. Nehmen Sie dieses zur Hand, und gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie den Browser Ihres Smartphones, und begeben Sie sich über web.whatsapp.com zur Weboberfläche von WhatsApp. Wählen Sie über die Einstellungen Ihres Browsers die Desktop-Ansicht aus.

Unter Android klicken Sie dazu in der oberen rechten Ecke auf das Dreipunkt-Menü. Dort finden Sie eine Auswahlmöglichkeit, die je nach Smartphone-Hersteller mit Desktop-Site, Desktopwebsite oder ähnlichem betitelt ist. Aktivieren Sie diese Option. Bei iOS finden Sie im Safari-Browser links oben einen mit aA betitelten Button. Drücken Sie auf diesen, und klicken Sie dann auf Desktop-Website anfordern. Die Seite wird Ihnen nun wie auf dem PC dargestellt.

Tipp 6: WhatsApp auf zwei oder mehr Handys gleichzeitig nutzen Screenshot 2
... den Sie mit WhatsApp auf dem Hauptgerät einscannen. Dann läuft der Chat auf beiden Phones.
© Screenshot / Montage: connect

Neben weiteren Instruktionen sollten Sie einen prominent platzierten QR-Code sehen können. Nehmen Sie Ihr anderes Smartphone zur Hand, und öffnen Sie dort die App des WhatsApp-Messengers. Über das Dreipunkt-Menü in der oberen rechten Ecke (Android) bzw. das Zahnradmenü unten rechts (iPhone) finden Sie die Option WhatsApp Web. Klicken Sie darauf. WhatsApp öffnet nun einen QR-Code-Scanner, mit dem Sie den Code aus der Weboberfläche erfassen. Damit synchronisieren sich die beiden Geräte, und Whatsapp lässt sich auf beiden Geräten nutzen.

Beliebig viele Geräte einbinden

Whatsapp Web sieht auf dem Smartphone nicht so schön aus, kann dafür aber auf beliebig vielen Geräten aktiv sein. Wenn Sie jetzt noch weitere Geräte hinzufügen wollen, können Sie dies wie oben beschrieben erneut tun. Lediglich in der WhatsApp-Web-Einstellung Ihres Originalgerätes müssen Sie nun in der oberen rechten Ecke auf das Plus-Symbol klicken, um weitere QR-Codes zu scannen.

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Tipp 7: Häkchen im Chat

Ein Haken, zwei Haken, blaue und graue Häkchen: Mit den Häkchen-Symbolen, die hinter jeder über Whats-App verschickten Nachricht auftauchen, zeigt der Messenger-Dienst den Lese-Status des Textes an.

Der einzelne graue Haken ist das erste Häkchen-Symbol, das beim Versenden der Nachricht auftaucht. WhatsApp zeigt damit an, dass die Nachricht erfolgreich Ihr Gerät verlassen hat und auf einem Server des Messenger-Dienstes angekommen ist.

Erscheint auch nach einem längeren Zeitraum nur ein grauer Haken neben der Nachricht, wurde die Nachricht zwar erfolgreich verschickt, konnte von der Zielperson jedoch bisher nicht empfangen werden. Oft befindet sich deren Gerät dann im Flugmodus oder ist ausgeschaltet.

Nach einiger Zeit erscheint im Normalfall noch ein zweiter grauer Haken neben der verschickten Nachricht. Dann konnte diese nicht nur erfolgreich an einen WhatsApp-Server übermittelt, sondern von dort aus auch an das Gerät der Zielperson weitergeleitet werden. Die Nachricht befindet sich jetzt auf deren Smartphone.

Tipp 7: Häkchen im Chat
Auch in Gruppen können Sie anhand der beiden blauen Häkchen feststellen, wer alles Ihren Beitrag gelesen hat.
© Screenshot / Montage: connect

Noch liegt jedoch keine Lese-Bestätigung der Nachricht vor. Dies kann daran liegen, dass die Person die Nachricht tatsächlich noch nicht gelesen hat. Das Versenden von Lese-Bestätigungen lässt sich jedoch auch in den Einstellungen von WhatsApp ausschalten. In Gruppen-Chats erscheint der doppelte graue Haken erst, wenn die Nachricht an alle Mitglieder der Gruppe zugestellt werden konnte.

Den Status der einzelnen Mitglieder können Sie einsehen, indem Sie die Nachricht über ein langes Drücken markieren und dann über das Dreipunkt-Menü (Android) bzw. Zahnrad-Menü (iOS) den Menüpunkt Info auswählen. Mit den zwei blauen Haken neben der Nachricht ist die Arbeit des Messengers fürs erste getan: Die Nachricht konnte erfolgreich zugestellt werden und ist von der Zielperson gelesen worden.

Da einige Nutzer die Lese-Bestätigung deaktiviert haben, kann es allerdings häufiger vorkommen, dass Sie die blauen Haken in Chats gar nicht zu Gesicht bekommen. Die Nachricht kann natürlich trotzdem bereits gelesen worden sein. Wie auch schon bei den doppelten grauen Haken erscheinen die blauen Haken in Gruppen-Chats erst, wenn eine Lese-Bestätigung von allen Mitgliedern eingegangen ist.

Tipp 8: Nachrichten nach längerer Zeit löschen

Glücklicherweise lassen sich Nachrichten in WhatsApp auch nach dem Versenden löschen. Dabei können Sie wählen, ob Sie die Nachricht für sich selbst oder für alle Empfänger entfernen wollen. Letzteres ist jedoch einer Einschränkungen unterworfen: Nach einer Stunde, acht Minuten und 16 Sekunden lassen sich Nachrichten für andere gar nicht mehr killen.

Aber mit einem Trick geht es doch: Um zu überprüfen, ob eine Nachricht für alle gelöscht werden darf, vergleicht WhatsApp die Versandzeit des Textes mit der Systemzeit des Smartphones. Und Letztere können Sie anpassen:

Tipp 8: Nachrichten nach längerer Zeit löschen
Eigene WhatsApp-Nachrichten lassen sich regulär nur binnen etwa einer Stunde löschen aber mit einem Trick können Sie auch ältere Nachrichten noch löschen.
© Screenshot / Montage: connect

Merken Sie sich Uhrzeit und Datum, zu dem die Nachricht versandt wurde. Starten Sie den Flugmodus Ihres Smartphones. Öffnen Sie die Uhrzeit-Einstellungen Ihres Gerätes, die je nach Hersteller unterschiedlich platziert sind, sich jedoch meist in den Einstellungen unter dem Menüpunkt System finden.

Deaktivieren Sie die automatische Uhrzeit bzw. das automatische Datum. Setzen Sie manuell das Datum auf unter eine Stunde, nachdem Sie die zu löschende Nachricht versendet haben. Nun entfernen Sie die Nachricht und stellen die Zeit wieder auf Automatik.

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