Testbericht

Audiolab 8000PPA

9.12.2008 von Redaktion connect und Bernhard Rietschel

Die Audiolab 8000_PPA ist eine Wieder-Wiederauflage wie ihre Endstufen-Schwester 8000_M.

ca. 0:50 Min
Testbericht
  1. Audiolab 8000PPA
  2. Datenblatt
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© Archiv

Sie kam 1996 auf den Markt, in Deutschland unter dem Namen Camtech. Dann hieß sie TAG McLaren und kostete das Doppelte. Nun ist sie zurück, baugleich, aber made in China, zum gleichen Kurs wie vor 15 Jahren. Selbst heute wirkt die PPA modern: Per Relais schaltbar sind Verstärkung (dreistufig), Entzerrung (RIAA oder IEC) sowie ein Rausch- und Rumpelfilter; das ganze unabhängig für zwei Eingänge. Zusätzlich lassen sich die beiden Ausgänge um 20 Dezibel herunterschalten - etwa um beim Überspielen auf den PC dessen A/D-Wandler nicht zu überfahren.

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Das ebenso opulente wie durchdachte Platinen-Layout sucht heute seinesgleichen.
© H.Härle

Der Luxus-Preamp klingt heute genauso rauscharm, neutral und unaufgeregt transparent wie sein Vorfahre - den der Autor dieser Zeilen zehn Jahre lang selbst besessen hat. Wie gewohnt schaltet das Muting-Relais beim Aufsetzen der Nadel vorsichtshalber den gleichspannungsgekoppelten Ausgang stumm; wie gehabt fällt der 8000_PPA nie mit der Tür ins Haus, sondern spielt als Gentleman mit weit gespannter, feinst dosierter Dynamik, die nie forciert wirkt. Eine souveräne, effektfreie Langzeit-Abstimmung.

Eines jedoch war im Vergleich mit der Linto verblüffend: Hatte mein Camtech vor Jahren gegen die Linn stets ein wenig grau getönt, schwelgte der als Chinese wiedergeborene 8000_PPA geradezu lasziv in saftigen, üppigen Klangfarben.

Audiolab 8000 PPA

Audiolab 8000 PPA
Hersteller Audiolab
Preis 950.00 €
Wertung 115.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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