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Netzwerkplayer

Bluesound Node 2 im Test

Der Netzwerkplayer Node 2 von Bluesound ist kaum größer als ein Taschenbuch, doch drinnen steckt jede Menge Technik. Kann er im Test überzeugen?

Bluesound Node 2

© Bluesound

Bluesound Node 2

Pro

  • sehr gute App
  • viele Anschlussmöglichkeiten
  • unterstützt viele digitale Audioformate

Contra

  • kein AirPlay

Fazit

AUDIO Klangurteil: 105 Punkte; Preis/Leistung: überragend
Hervorragend

Einen Netzwerkplayer zu finden, der alle möglichen Wiedergabeszenarien abdeckt, ist nicht einfach. In erster Linie soll er gut klingen, sich aber auch prima in die eigene HiFi-Kette integrieren lassen, möglichst alle digitalen Formate abspielen und auch noch gut zu bedienen sein. 

Mit dieser Vorgabe hat Bluesound schon vor einigen Jahren den Node entwickelt, der Node 2 geht diesen Weg konsequent weiter. In Schwarz oder Weiß bekommt man diesen Player, womit er schon mal gut in die meisten Wohnzimmer passt. 

Auf der Rückseite findet man die wichtigsten Anschlüsse. Analoge und digitale Ausgänge sind vorhanden, sogar Eingänge sind zu entdecken. Hiermit lassen sich vohandene Geräte integrieren, die nicht fürs Streaming ausgelegt sind. 

Praktisch: An der Fronsteite findet sich ein Kopfhörerausgang im Miniklinkenformat. Bedienelemente direkt am Gerät gibt es nur wenige und in Form eines berührungsempfindlichen Touchpads. Start/Stopp, Laut/Leise, Vor/Zurück, das muss reichen. Alles andere erledigt man über die App (iOS und Android). Und die hat es wahrlich in sich. Hier merkt man, dass viele Jahre Erfahrung in dem Netzwerkplayer stecken. 


Testsiegel audio.de Bluesound Node 2 Empfehlung

© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel AUDIO: Bluesound Node 2 Empfehlung Flexibilität

Die Grundeinrichtung geht dank WLAN-Hotspot-Modus flott, die ersten Internetstreaming-Dienste wie Tune-In tauchen sofort in der linken Bedienleiste auf. Diese lässt sich über den Knopf „Mehr Musik“ noch erweitern. Hier erscheint eine Liste von nicht weniger als 14 Streaming-Anbietern. Nicht nur die Klassiker wie Spotify, Deezer und Tidal sind hier vertreten, man erreicht auch Exoten wie Murfie oder Juke. 

Es dauert nur Sekunden, bis man hier seine Zugangsdaten eingegeben hat und die erste Töne erklingen. Top! Auch ans lokale Heimnetz haben die Entwickler gedacht, Netzwerkspeicher (NAS) findet der Node 2 prompt. Statt über DLNA muss man sich jedoch per Freigabe mit Benutzernamen und Passwort am NAS anmelden. Das dürfte heutzutage kein Problem mehr sein, da diese Funktion sowieso jedes NAS benötigt, um Daten aufzuspielen. 

Das Streaming per SMB-Dateiprotokoll ist zudem robuster gegen ungewollte Unterbrechungen und sicherer gegen unerwünschte Mithörer. Es gibt sogar einen USB-Anschluss für Massenspeicher wie USB-Sticks oder Festplatten. Per Bluetooth kann man Musik spontan vom Smart- phone oder vom Tablet zuspielen. 

Nur das praktische Apple AirPlay fehlt. Der D/A-Wandler verarbeitet PCM-Signale bis 192 kHz in 24 Bit. In puncto Sound lieferte der Node 2 im Hörtest eine runde Leistung ab, ohne irgendwelche Mätzchen. Feindynamik, Impulsfreudigkeit, Tiefe und Abbildungsschärfe – alles war da, im richtigen Maß.

Node 2 Anschlüsse

© Bluesound

Ein- und Ausgänge gibt es reichlich, analog, digital, auch ein USB-Port für Massenspeicher ist dabei.

Der APP-Check

Die App von Bluesound sollte als Beispiel für alle Streamer-Hersteller dienen: Sie ist übersichtlich aufgebaut, intuitiv bedienbar und randvoll mit Funktionalitäten. Selbst technisch Interessierte kommen auf ihre Kosten und finden beispielsweise Informationen über die Containerformate und Bitraten. Aber vor allem beeindruckte uns das Tempo: Die App reagierte im Test in jeder Situation superschnell.

Fazit

Das findet man selten: Bluesound ist mit dem Node 2 eine Sym- biose aus sehr gutem Klang und beinahe perfekter Bedienbarkeit gelungen. Die App lieferte eine mehr als überzeugende Darbie- tung. Zum absolut vollkommenen Glück fehlte mir persönlich nur die AirPlay-Unterstützung.

Deutsche HiFi Tage 2017 - Die Bilanz

Quelle: WEKA Media Publishing GmbH
Veranstalter, Aussteller und Besucher ziehen Bilanz über die Deutschen HiFi Tage 2017.

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