On-Ear-Kopfhörer

Bowers & Wilkins P5 S2 im Test

5.3.2015 von Christine Tantschinez

Mit dem Bowers & Wilkins P5 S2 kann man traumhaft entspannt an der HiFi-Anlage, aber genauso gut auch mit dem Smartphone dem neuesten Lieblingsalbum lauschen. Das beweist der On-Ear-Kopfhörer im Test.

ca. 0:55 Min
Testbericht
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Bowers & Wilkins P5 S2 im Test
Bowers & Wilkins P5 S2 im Test
© Bowers & Wilkins
EUR 199,9
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Pro

  • Ausgewogen
  • trockener, präziser Bass
  • klingt auch leise gut
  • sensationelle Verarbeitung

Contra

  • nichts für Analytiker

Auch ein extrem guter und erfolgreicher Hörer wie der P5 von B&W muss irgendwann abtreten, weil sein verbesserter, optisch kaum veränderter Nachfolger den Dienst antritt. Die charakteristische filigrane Aluminiumkonstruktion mit dem weichem Schaflederpolster bleibt ebenso erhalten wie der hervorragende Tragekomfort.

Ebenfalls wie beim Vorgänger findet sich am 1,2 Meter langen Kabel eine Apple-zertifizierte Freisprecheinrichtung, die aber auch Smartphones anderer Hersteller zumindest rudimentär steuert.

Neu am Bowers & Wilkins P5 S2 ist beispielsweise der Treiber. Die Membran des 40 Millimeter messenden Schallwandlers endet in einer stabilisierenden Sicke, ganz wie beim klassischen Lautsprecherchassis.

Das soll die Steifigkeit erhöhen und unerwünschtes unkontrolliertes Nachschwingen reduzieren. Bei den Ohrkissen wurde mit neuem Polster- und Dämmmaterial experimentiert, das Kapselinnere neu designt sowie der Querschnitt des Kabels vergrößert.

Bowers & Wilkins P5 S2
Mit angehobener Bass und Grundton, leichte Senke im Mittelton um 400Hz und wieder präsenteren Hochton zeigt sich der P5 S2 ähnlich abgestimmt wie der Vorgänger. Maximalpegel liegt bei 100dB, Impedanz bei 23,2Ω.
© Weka/Archiv

Bowers & Wilkins P5 S2: Hörtest

Geblieben ist nach wie vor ein angenehm abgestimmtes, rundes Klangbild mit trockenem, punktgenauem Bass und kräftigem Grundtonfundament, ohne jedoch ins Warme und Mollige zu kippen. Der Basslauf groovte bei "Get Back" mit unwiderstehlicher Präsenz, Bläser setzten gekonnt Akzente, ohne mit aller Kraft in den Vordergrund zu drängeln.

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Luftig-leichteren Elektro-Stücken wie "Oxygen" von The Cabin Project verlieh der P5 S2 eine solide Basis mit angenehm dezenten Stimmen, auf der sich gerade die feinen Synthesizer-Klänge sorglos aufbauen konnten.

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