On-Ear-Kopfhörer

Focal Spirit One S im Test

9.2.2015 von Christine Tantschinez

Mit dem Spirit One startete der französische Lautsprecherspezialist Focal sein Kopfhörerprogramm. Nun haben wir den Nachfolger Spirit One S im Test.

ca. 1:00 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Focal Spirit One S
Focal Spirit One S
© Focal

Pro

  • tonal ausgewogen
  • spielt auch bei leisen Pegel sehr gut
  • gute Isolation

Contra

  • Klinkenstecker etwas groß an normalen Smartphones

Äußerlich bleibt der Focal Spirit One S mit Edelstahl-Elementen im solide verarbeiteten Bügel und ohrumschließenden, geschlossenen Kapseln dem Stil des Spirit One (Test) treu. Letztere hängen nach wie vor an knickbaren Gelenken, sind aber noch einen Tick (7 mm) größer geraten und schlucken laut Hersteller bis zu 20dB an Umgebungsgeräuschen.

Tatsächlich sitzt der Spirit One S perfekt wie angeklebt auch auf kleineren Köpfen und hüllt seinen Träger in eine angenehme Ruheblase. Damit kein wichtiger Anruf unterwegs entgeht, findet sich am 1,4-Meter langen Kabel auch ein Smartphone-kompatibles Mikrofon. Einzig der relativ große Klinkenstecker könnte zumindest iPhone-Besitzern störend auffallen.

Im Inneren setzt Focal auf einen neuen 40-Millimeter-Treiber mit leichter Mylar-Titan-Membran. Klanglich überzeugt dieser mit einem absolut stimmigen Setup: Zum einen wäre da der volle, warme Bass, der völlig unbeeindruckt vom umgehenden Lärmpegel befreit aufspielen konnte. Zum anderen der präsente und nuancenreiche Mittelhochton.

Messlabor
Bei der Frequenzgangmessung zeigt sich der Focal bassstark und klirrstabil. Mit gewaltigen 103,5dB Wirkungsgradmittel und 33,1Ω Impedanz spielt der Spirit One S auch an leistungschwachen Portis sehr gut mit.
© Weka/ Archiv

Spirit Focal One S: Hörtest

Zusammen ergab das eine harmonische Mischung, die beispielsweise dem Tony-Allen-Track "Go Back" auf der letzten AUDIOPhile Pearls Volume 11 genau die richtige Prise Cremigkeit und Spannung verlieh.

Der Basslauf stets präsent und zum Fußwippen animierend, aber nicht überbordend, Damon Albarn als Gastsänger charismatisch, aber nicht nervend. Auch eine Bläserbrigade wie bei "Deus Ex Machina" der Initiative H gefiel durch eine in dieser Preisklasse selten gewordene Ausgewogenheit. Schön auch, dass der Focal selbst bei leisen Pegeln und am Smartphone differenziert und dynamisch aufspielte.

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