Testbericht

Sony MDR-1A im Test

10.2.2015 von Christine Tantschinez

Der Sony MDR-1A eignet sich als geschlossener Kopfhörer für den mobilen Einsatz. Wie der dezent designte On-Ear-Kopfhörer klingt, haben wir getestet.

ca. 1:15 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Sony MDR-1A
Sony MDR-1A
© Sony

Pro

  • voller Bass
  • unaufgeregter Klang
  • körperhaft
  • klingt auch leise gut

Contra

  • etwas eng in der Abbildung

Der Trend zum geschlossenen, ohrumschliessenden Kopfhörer ist nach wie vor ungebrochen. Besonders mobil hat das auch seine Vorteile: Die Musik geht nicht im Umgebungslärm unter und der Sitznachbar im Bus einem nicht an den Kragen, weil er unfreiwillig alle Beats miterlebt. Und mit größeren Hörern läßt sich auch äußerlich leichter ein Statement setzen. 

Beim MDR-1A ginge dies allerdings eher in Richtung dezent-elegant: silbergrauer Kunststoff trifft auf dunkelbraunes Leder (oder wahlweise schwarz auf schwarz mit feuerroter Applikation). Der Hörer ist deutlich leichter als er auf den ersten Blick wirkt und seine 225 Gramm verteilen sich äußerst bequem über großzügig proportionierte Polster. Das 1,2 Meter messende Kabel ist abzieh- und austauschbar gegen eines inklusive Mikrofon und Start-Stop-Fernbedienung für den Einsatz am Smartphone.

Mit portifreundlicher Impedanz und gewaltigen 102db Wirkungsgrad ist der MDR-1A ein idealer Begleiter unterwegs. Dazu trägt auch seine unaufgeregte Klangabstimmung bei. Verantwortlich dafür zeichnet der eingesetzte 40-Millimeter Breitbänder mit aluminiumbeschichteter Flüssigkristallpolymer-Membran.

Messlabor
Im Bass geht es schon sehr früh enorm zur Sache, zum Mittelton hin wird der MDR-1A dezenter, im Präsenz- und Brillanzbereich dreht er wieder auf. Impedanz: 51,3Ω.
© Weka/ Archiv

Hörtest

Etwas enger in der Abbildung und zurückhaltender in den Mitten, dafür sogar noch ein bisschen wuchtiger im Bass als der Focal Spirit One S lieferte der Sony ein durchaus überzeugendes Klangerlebnis.

Gediegen-elegant wie sein Äußeres ließ er Damon Albarn in "Go Back" ganz entspannt mit warmem Groove jazzen. Auch bei "Willow" von Elizabeth Shepherd gefielen vor allem der saftig-volle Beat und die volle, körperhafte Gitarre. Auch bei leiseren Pegeln übrigens vermisst man bei Sony weder Bassgroove noch Dynamik.

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